z 97 stránek
Titel
I
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Vorwort
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Edition
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- s. VII: … Archivalien (nach Säkulari- sierung des geistlichen Fürstentums Salzburg) in das Wiener Staatsarchiv gelangt. VIII ist, ist vollständig im dunkeln 1), da unsere…
- s. 1: … Sekretärhand, verschlossen durch aufgedrücktes (jetzt zerstörtes) Siegel unter Papierdecke, im Wiener Staatsarchiv, wo auch die weiteren Dokumente, von welchen nicht etwas anderes…
- s. 20: … Note 1), geblieben. 2) Dieses Schreiben findet sich nicht im Wiener Staatsarchiv. 3) Vgl. Kurz, Albrecht III., II, S. 115 ff. 4)…
- s. 41: … II., Beilage XII) ergänzt und berichtigt. 4) Nach den im Wiener Staatsarchiv aufbewahrten Urkunden. 5) Sie ist abgedruckt in den Mitteilungen der…
- s. 68: … 2) Mon. univ. Prag 1, 1, 61. 3) Original im Wiener Staatsarchiv. 4) Hauthaler, Ein Salzburgisches Registerbuch des XIV. Jhs., in den…
- s. 77: … Die Urkunden sind in Ab- schriften des 15. Jahrhunderts im Wiener Staatsarchiv, Salzburger Kammerbücher 2, 743—750, erhalten. Vier von ihnen hat Klei-…
- s. 85: … memorie et de creacione nunc domini nostri 1) Original im Wiener Staatsarchiv, gedruckt in „Processus vor dem hoch- löblichen Kay: Reichshofsrath agitirt…
- s. 85: … 2 abgedruckt. 3) Sie ist im Salzburger Archiv (gegenwärtig im Wiener Staatsarchiv) weder im Original noch in Abschrift erhalten. Dasselbe gilt von…
Název:
Dokumente zur Geschichte des großen abendländischen Schismas (1385-1395)
Autor:
Steinherz, Samuel
Rok vydání:
1932
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
97
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- 1: Edition
Strana 85
85
Germ. I, Einleitung, und die Darstellung von Hauck, Kirchen-
geschichte Deutschlands V. 2, S. 699 ff.
Welche Vorfälle die Bemerkung Baylers über Johann von
Hengstberg, oder genauer gesagt, seine Warnung vor Hengstberg
veranlaßt haben, läßt sich aus den Salzburgischen Urkunden dieser
Zeit nicht ersehen.
Die Ansicht Baylers, mit dem Intrusus, d. h. mit Bonifaz IX.,
stünde es schlecht (§ 4), wurde von Erzbischof Pilgrim durchaus nicht
geteilt, vielmehr hielt dieser damals, d. h. zur Zeit, als ihm das
vorliegende Schreiben zukam, die Sache Bonifaz' für sehr gut, aber
die Clemens' VII. für schlecht. Das geht aus der Tatsache hervor,
daß er jetzt vom Papst Bonifaz IX. die Inkorporierung der Propstei
Berchtesgaden erbat. Das Gesuch Pilgrims wurde vom Papst am
13. Juni 1393 bewilligt; von diesem Tage ist eine päpstliche Bulle
datiert, welche die Inkorporierung der Propstei Berchtesgaden in
die Mensa des Salzburger Erzbischofs verfügte1). Nun hatte Pilgrim
zwei Bullen gleichen Inhaltes in der Hand. Die erste war vom
20. Mai 1385 und rührte von Papst Clemens VII. her 2); die zweite
hatte sich der Erzbischof jetzt von dem Gegner Clemens' VII., von
Papst Bonifaz IX., erbeten. Das heißt soviel: Der Erzbischof gab
nichts mehr auf die erste Bulle3), er glaubte nicht mehr an einen
Erfolg Clemens' VII.
30.
Bayler an Erzbischof Pilgrim.
(Avignon 1395) Jänner 26.
Verweis auf frühere Schreiben; über den Tod Clemens' VII.
und die Erhebung Benedikts XIII.; ist seit langem ohne Nachrichten
von Pilgrim; Versicherung seiner Dienstbereitschaft.
Original auf Papier, eigenhändig, verschlossen durch aufge-
drücktes, gut erhaltenes Siegel unter Papierdecke.
Reverendissime pater et domine mi metuendissime.
Humili recommendacione premissa. pluribus vicibus vobis scripsi
de morte domini nostri bone memorie et de creacione nunc domini nostri
1) Original im Wiener Staatsarchiv, gedruckt in „Processus vor dem hoch-
löblichen Kay: Reichshofsrath agitirt in causa Berchtesgaden contra Saltzburg
(s. 1. et anno), Beilage D, bulla incorporacionis I. Auf den weiteren Verlauf
dieser Berchtesgadener Angelegenheit ist hier nicht einzugehen.
2) Oben als Nr. 2 abgedruckt.
3) Sie ist im Salzburger Archiv (gegenwärtig im Wiener Staatsarchiv)
weder im Original noch in Abschrift erhalten. Dasselbe gilt von der Bulle
Clemens' VII. vom 4. Jänner 1386, welche die Inkorporierung des Stiftes Admont
in die Mensa des Salzburger Erzbischofs aussprach. Ob Erzbischof Pilgrim
selbst diese Urkunden als wertlos vernichtet hat oder ob dies sein Nachfolger
Gregor Schenk tat, läßt sich nicht feststellen.