z 325 stránek
Titel
I
II
Vorwort
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
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XI
XII
XIII
XIV
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XVI
XVII
XVIII
XIX
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Denkmäler
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Register
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- s. XXI: … Diepold von Vohburg in diesem Jahre bereits bestätigten Orte des Klosters Reichenbach (Frauenreut Gross-Konreut, Dippersreut, Brunn), die später der Kirche zu Hohenstein…
- s. 17: … auf Bitten des Abtes Erchenger am Tage der Einweihung des Klosters Reichenbach die Widmung der Güter (prediorum), die er dem- selben schon…
- s. 26: … Falkenberg bei Türschenreut. c. 1170. Otto von Neuenmühl bestätigt dem Kloster Reichenbach durch einen Salmann Aerbo de Ridar den Nutzgenuss eines Gutes,…
- s. 31: … 263, 264. 1182. Sept. 29. Kaiser Friedrich I. nimmt das Kloster Reichenbach in seinen Schutz, Personen wie Besitzungen, darunter im Egergau: Dippersreut,…
- s. 33: … in Reichenbach) mit Einwilligung des Pfarrers Hiltebrand von Wundreb dem Kloster Reichenbach gegeben hatte und wofür der Pfarrer von Wundreb mit einem…
- s. 39: … bestätigt alle Schenkungen, die sein Grossvater und sein Vater dem Kloster Reichenbach machten, verbietet seinen Erben, des Klosters Vogtei im Gute Lengevelt…
- s. 68: … Wundreb die erwähnte Kapelle in Hohenstein vor elf Jahren dem Kloster Reichenbach übertrug und zur Eutschädigung der Kirche in Wundreb ein Gut…
- s. 68: … er- klärten und den Besitz der Kapelle in Hohenstein dem Kloster Reichenbach zusprachen. Testes: Dietricus de schonfelt, Heinricus Semannus Archidyaconus, Canonici Maior.…
- s. 89: … dessen Patronats- recht auf die Kapelle in Hohenstein (hoenstein) vom Kloster Reichenbach und anderen Klerikern der Dioezese angegriffen wird, dem Dekan der…
- s. 101: … und Gebhart, Landgrafen von Leuchtenberg, erneuern und be- stätigen dem Kloster Reichenbach die richterliche Gewalt mit allem gemeinhin (vulgo) sogenannten „chauffrecht.“ Testes…
- s. 252: … bei Mähring, früher Kirche und Amtssitz des Vogtes, den das Kloster Reichenbach fir seinen hiesigen Besitz (vgl. nr. 8 und anm.) aufstellte.…
Název:
Monumenta Egrana. Denkmäler des Egerlandes als Quellen für dessen Geschichte, Bd. 1: 805-1322
Autor:
Gradl, Heinrich
Rok vydání:
1886
Místo vydání:
Cheb
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
325
Obsah:
- I: Titel
- III: Vorwort
- 1: Denkmäler
- 268: Anmerkungen
- 270: Verbesserungen
- 272: Register
Strana XXI
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auf Liebenstein und die Nothaft auf Thierstein; um 1368 werden in einer Anklage
gegen Albr. Nothaft als im Reichsforste des Egerlandes gelegen bezeichnet:
Markt-)Leuten, Habnit, Hebanz, Neudes; 1370 bezeugen mehrere Rathsgeschworne
von Redwitz die althergebrachte Zugehörigkeit Ober-Thölau's zum Egerlande; nach
1372 scheidet der d. z. Hauptmann im Egerlande in offenem Landgerichte betreffs
Zehentansprüchen auf Wondreb ; 1375 wird der Rosenhof bei Rauschensteig als Reichs-
lehen „nach des Egerlandes Recht und Gewohnheit" verkauft und im gleichen Jahre
heisst es in einer andern Urkunde von Ober-Reut: „im Egerlande gelegen“; ein Akt
von c. 1417 erwälnt als zum Egerlande gehörig, aber als „alt entzogen“, etwa seit c. 1380
her, die Orte: Heidelsheim, Spielberg, Steinselb, den halben Kornberg, Hohenbuch,
Arzberg, Rohrbach (später mit Markt-Leuten vereint), Niederthölau, Schlottenhofen,
Raitenbach, Sinnatengrün, Tiefenbach, Ober Redwitz, Die’ersgrün, Röslau (halb), Gross-
Wendern; das älteste Landsteuerbuch von 1394 rechnet noch folgende äusserste Orte
zum Egerlande: Schnecken, U. und O. Brambach, Ob. Reut, Nied. Reut, Grün, Krugs-
reut, Thonbrunn, Mering, Eulenhammer, Schönlinde bei Reichenbach, Reichenbach,
Plösberg, Schönwald, Brunn, Ob. Weissenbach, Neuhaus, Höchstätt, Dietersgrün,
Bergnersreut, Röthenbach, Körbersdorf (Röthenbach, Dietersgrün), Oschwitz, den Kohl�
wald, Brand, Welsauer Hammer, U. Thölau, Wintersreut (U. Thölau), Redwitz, Pfaffen-
reut, Manzenberg, Lengenfeld, Groschlattengrün (Ruh-Berg), Höfles, Grün, Ob. Kunreut,
Boden, Wies, Schönlind, Kinsberg, Gosel, Alt-Albenreut, Gosel, Neu-Albenreut, Schachten,
Ottengrün, Mugel, Dillenberg, die heutigen Grenzorte bis Frauenreut, dann Mühlgrün,
Klinghart und Schnecken anschliessend. In Rückerinnerung heissen auch die abge-
trennten Ortschaften noch lange Zeit „im Egerlande gelegen"; selbst die schon vor
1135 ausgeschiedenen und von Diepold von Vohburg in diesem Jahre bereits bestätigten
Orte des Klosters Reichenbach (Frauenreut Gross-Konreut, Dippersreut, Brunn), die
später der Kirche zu Hohenstein (Högelstein, Kapelle bei Mering) zugetheilt waren,
werden 1429 noch als „im Egerlande“ gelegen bezeichnet.
Während das Egerland auf diese Weise einer beständigen Minderung unterlag,
fand es scheinbar in gewissen Zeiträumen auch eine Mehrung. So gehörte gegen
die Mitte des 13. Jahrhunderts sicher das Königswarter Gebiet dem staufischen Dienst-
manne Konrad von Hohenberg und dadurch zum Reiche. Unter König Rudolf, dem
ersten Habsburger, erscheint Elbogen mit einem deutschen Burggrafen, Friedrich von
Nürnberg, dem treuen Helfer Rudolfs, besetzt, also nicht zu Böhmen gehörend. Um
die Mitte des 14. Jahrhunderts trägt Rüdeger von Sparneck seine Besitzungen in
Münchberg u. s. w. jenseits des Waldsteingebirges und im Gebiete des alten Rednitz-
gaues gelegen, dem böhmischen Könige (Kais. Karl) zu Lehen auf. Unter den Staufern
rnd zwischen 1279 und 1291 hat sicherlich eine Ausdehnung des deutschen Macht-
gebietes auf Kosten Böhmens stattgefunden; in wechselnder Begrenzung wurden damals
die weiter abwärts an der Eger und gegen den Kaiserwald hin gelegenen Landstriche
von den Deutschen besetzt. Aber diese jeweiligen Eroberungen deutscher Kaiser be-
gründeten nicht auch schon eine Einverleibung des in Besitz genommenen Landes in
das Egerland, wenn auch vielleicht der Natur der Sache nach eine äussere Zutheilung
zum Egerlande deshalb erfolgen mochte, weil Eger hier eben der Sitz des kaiserlichen
Landrichters, der Mittelpunkt der Reichsgewalt in diesem Gebiete war. Doch fand