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Achterklärung
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Název:
Eine kaiserliche Achterklärung wider Götz von Berlichingen im Egerer Stadtarchiv, MVGDB 45
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1907
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
19
Počet stran předmluvy plus obsahu:
19
Obsah:
- 1: Titel
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läufig, und nach eines Dichters Worte „des Helden Name ist in Erz und
Marmelstein so wohl nicht verwahrt, als in des Dichters Liede“, wird
das Interesse an diesen alten Haudegen, in dem der Glanz des alten
romantischen Ritterwesens noch einmal auflebte, auch bei der Mit- und
Nachwelt ungeschwächt fortleben.
In einem Artikel, erschienen in den Mitteilungen des Vereines für
Geschichte der Deutschen, 39. Jahrg. S. 210, berichtete ich von einem
Schreiben des Nürnberger Rates an den zu Eger vom 11. August 1512,
mittelst welchem die Nürnberger ersuchen, einen beigeschlossenen, von
tendste und umfangreichste Werk, das über Götz erschienen ift); „Götz von
Berlichingen und seine Denkwürdigkeiten“ von Fr. X. Wegele in der
Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte, III. Jahrg., Hannover 1874;
„Götz von Berlichingen“ von Alfred Stern in der allgemeinen Deutschen
Biographie, II. Bd., Leipzig 1875; „Lebensbeschreibung des Ritters Götz
von Berlichingen, ins Neuhochdeutſche ūbertragen“ von Karl Müller, Berlin
1881 (aufgenommen in die Reklamsche Sammlung zu Leipzig): „Lebene-
beschreibung des Herrn Götzens von Berlichingen, Abdruc der Original-
ausgabe von Steigerwald“ von Alexander Bieling, Halle 1886, endlich:
„Die Fehde des Götz von Berlichingen mit der Reichsstadt Nürnberg und
dem Hochstift Bamberg 1512—1514 von Johann Kamann, Rürnberg 1893.
Wertvolles Material für Götzens Geschichte findet sich weiterhin nament-
—
lich in „Oechsles Beiträge zur Geschichte des Bauernkriegs in den schwäbisch¬
fränkischen Grenzlanden“, Heilbronn 1830 und in Zoepfl „Die Hauptmann
schaft des Götz von Berlichingen im großen Bauernkriege“, Heidelberg 1850.
Hochinteressante Beiträge für die Geschichte des Götz enthalten serner zwei
mir vom Nürnberger Kreisarchive bereitwilligst zur Verfsigung gestellte,
noch ungedruckte, kostbare Manuskripte, von welchem das eine, ein Folio-
band mit 128 Blättern (Sign. S. XIV. M. S. Nr. 245a) betitelt ist: „item
am Erichtag in der krewtzwoche, den 18. tag des monats manen anno etc.
Im zwelfften Sein die Nurembergischen lauffleutt, auch annder von
andern stetten, so aus dem leiptzkiger ostermarkt alhier haben wollen
reitten, zwischen newseß vnd vorcheim durch Gotzen von berlingen, Hannsen
von Selbitz vnd annder mer gefangen worden vnd dieſelbig handlung
ond geſchichten. In diß buch geschrieben, wie denn einer nach dem anndern
hernoch uolgt“, das andere, ein Imperialband (Sign. S. XIV., Cimelien,
K. X. Nr. 246) mit herrlich bemaltem Pergamenttitelblatt: „Die Behd vnd
thattlichenn zugriff Hansen von Geihzlingen vnnd seiner Helffer wider
einem Rate vnnd die irn geubt, Vund was sich in zelt solcher Behd durch
gutlich tagleiſtung vnnd in annder wege begebenn, wie auch dieſelb Behd
nachmalen enndtlich vertragen und bericht worden ist“, endlich ein mir
von der Nürnberger Stadtbibliothek überlassenes Manustript (Folio,
Nr. 4451), welches v. Bl. 68—80 „Des Bösen Götz von Berlingen Behden“
enthält.