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Einleitung
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Urkundliche Beilagen
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Titel
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- s. 98: … 7207; über die Bedeutung dieser Heiraten —s. Scholz, Erwerbung der Mark Brandenburg durch Karl IV. (Breslau 1874) S. 17, 18; Steinherz, Die…
- s. 113: … Druck in Loserths Aufsatz „Beiträge zur Geschichte der Erwerbung der Mark Brandenburg durch Karl IV.“, in diesen Mit- theilungen Band XVI. (1878)…
Název:
Markgraf Wilhelm von Meissen und Elisabeth von Mähren, MVGDB 30
Autor:
Lippert, Woldemar
Rok vydání:
1892
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
36
Obsah:
- 93: Einleitung
- 109: Urkundliche Beilagen
- 128: Titel
Strana 113
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—
— (Leipzig, Frankfurt 1732, 1733) I., 1189 und II., 11. Von der Urkunde
Karls A findet sich ein Druck in Loserths Aufsatz „Beiträge zur Geschichte
der Erwerbung der Mark Brandenburg durch Karl IV.“, in diesen Mit-
theilungen Band XVI. (1878) S. 182, doch ist zu beachten, daß dieser
Druck nicht nach dem Original gegeben ist, sondern nach dem Text im
Codex 183 des Wiener Hauss, Hofs u. Staatsarchivs (über diesen Codex
s. Loserth a. a. O. S. 167 und 171 und Steinherz, Mitth. des Instit.
für Oesterreich. Geschichtsforschung IX., 615 folg.). Der Codex giebt aber
die Urkunde lateinisch, während ste thatsächlich deutsch geschrieben war, wie
das Original im Dresdner Hauptstaatsarchiv n. 3520 ausweist (manchmal
kommen ja auch Ausfertigungen in deutscher und lateinischer Sprache
neben einander vor). Auch die Urkunde der drei Markgrafen für Karl C
giebt Loserth S. 183 lateinisch, während Lünig den deutschen Text bringt,
welchen auch Copial 25 Fol. 89b—90b bietet und, daraus entlehnt,
Cop. 27 Fol. 42 und Cop. 29 Fol. 141. Die Ueberlieferung dieser Urkunde
im Cop. 25 Fol. 89b ist deshalb bemerkenswerth, weil es keine ins Buch
eingetragene Abschrift ist, sondern die ursprüngliche Ausfertigung selbst,
die aber der Kaiser nicht eingehändigt bekam, da bei ihrer Revision, ehe
sie ganz zu Ende geschrieben war, verschiedene sachliche Textänderungen
beliebt wurden, welche eine Neuausfertigung nöthig machten. So war in
der Urkunde bloß der kleine Titel angewandt „Wir Friderich Balthazar
und Wilhelm gebruder marggrafen zu Meissen“, ein anderer Schreiber
tilgte die Worte „m. z. M.“ und fügte dafür die volle Titulatur ein:
„von gots gnaden lantgraven zcu Duringen marcgraven zcu Myssen
in dem Osterlande und zcu Landesperg graven zcu Orlamünd und
herren des landes zcu Plyssen". In der Aufzählung der böhmischen
Kronländer hieß es erst: „lehenschaft der nachgeschriben furstentum
der marken zu Merhern, €des erczbischtum zu Prage, zu Breczlow,
zu Olomuncz und zu dem Luthomischel der bischtumll, der herczog-
tum zu Tropprow (!) und zu Ratebor“; eine andere Hand tilgte die
Worte „des erczbischtum — der bischtum“ und schrieb ausdrücklich
noch darüber „vacat“ (bleibt weg). In der Reihe der Städte und Festen
folgte hinter „Gorlicz und der stat zu Pirn" sofort „und an die vesten
Hirsow Newenstat“; derselbe Kanzleibeamte, der den vorigen Abschnitt
beseitigte, schrieb hier am Rande die hinter Pirn einzuschaltenden Worte
bei: „und an die edlen herren von Pak genant von Sarow und die
von Hakeborn, die des kungrichs und der cronen zu Behem erpliche
man sint“. Darauf wurde noch unten und Fol. 90b oben der Schluß
der Urkunde zugefügt und so, wie der Text sich nach den Abänderungen