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Einleitung
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Urkundliche Beilagen
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Titel
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- s. 50: … welches Karl IV. am 16. Jänner 1365 den Schildern der Prager Neustadt gegeben hat und Wenzel IV. 1380 ernenerte. Ebenso wenig ist…
- s. 50: … am 30. März 1392 die Rechte zwischen den Schildern der Prager Neustadt sowie den „geistlichen Malern“ der Altstadt abgrenzte. Da die urkund-…
- s. 53: … Handwerksbrauch überhaupt, zurückgehn. Dazu bilden die Meisterstücksanordnungen des Schilderprivilegs der Prager Neustadt vom Jahre 1365 eine höchst werthvolle Ergänzung; sie bewegen sich…
- s. 54: … Am 16. Jänner 1365 ertheilte Karl IV. den Schildern der Prager Neustadt das für die Organisation ihrer Verhältnisse und ihre Stellung zu…
- s. 55: … und Gesinnung gewesen wäre. Und wie demnach die Schilder der Prager Neustadt gleich den Prager geistlichen Malern im Jahre 1365 ihrer Mehrzahl…
- s. 55: … gilt nämlich wie die früheren nicht nur den Schildern der Prager Neustadt, sondern auch den „geistlichen Malern" der Altstadt, die „kein schiltwerk…
- s. 56: … Thatsache, daß nicht bloß die Mehrzahl der Schilder in der Prager Neustadt, sondern auch jene der Altstädter geistlichen Maler deutsch war. Denn…
- s. 65: … welches Karl IV. am 16. Jänner 1365 den Schildern der Prager Neustadt ertheilt hatte. — Prag, 1380, 6. Jänner. [Orig.-Urk. in der…
- s. 68: … Wenzels IV. vom 30. März 1392 für die Schilder der Prager Neustadt. [Orig.-Urk. in der Urkundensammlung der Prager Universitätsbibliothek Nr. 564. —…
Název:
Beiträge zur Geschichte der Malerei in Böhmen während des XIV. Jahrhundertes, MVGDB 29
Autor:
Neuwirth, Joseph
Rok vydání:
1891
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
26
Obsah:
- 49: Einleitung
- 65: Urkundliche Beilagen
- 74: Titel
Strana 68
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—
in dem achczigsten iaren an dem obersten tag unser reiche des
behmischen in dem sibenczenden und des romischen in dem vierden
iaren.
P. d. Andream de Duba.
Martinus Snoymensis archidiaconus.
An einer Pergamentpressel hängt
Auf der Rückseite:
das in gelbweißes Wachs scharf
R. Wilhelmus Kortelangen.
abgedrückte Majestätssiegel Wen-
zels IV. in einer Blechkapsel.
Ueberdies ist auf der Rückseite die Zahl 113 verzeichnet, vielleicht
eine alte Archivnummer.
Nr. II. Privilegium König Wenzels IV. vom 30. März 1392 für die
Schilder der Prager Neustadt. [Orig.-Urk. in der Urkundensammlung der
Prager Universitätsbibliothek Nr. 564. — Abschriftlich in dem Rep. et
cop. VIII. H. 86. Fol. 377.]
Wir Wenczlaw, von gotes gnaden römischer kunig, zu allen
czeiten merer des reichs und kunig zu Beheim, bekennen und tun
kunt offenlichen mit diesem brive allen den, die in sehen oder horen
lesen, das fur uns kumen sind unser schilter gesessen in
der newenstat zu Prage, unsre liben getrewen und legten uns
fur, wie das in von den geistlichen malern in der grossen
stat zu Prage gesessen grosse ynfelle und irrunge geschehen
doran, dass sie sich annemen zu arbeiten und zu malen sulche werk,
das schiltwerk heisset und die schilter und nicht die geistlichen
maler angehoret, und das sie in ouch weren, das sie ire bylde uf
den iarmerkten in der grossen stat zu Prage nicht vorkawfen sollen,
wie wol sie doch des alles von unserm vater seligen keyser Karle
und ouch uns doruber gefreyet sein, als das in desselben unsers
vaters und unsern briven, die doruber geben sind, eigentlichen ist
begriffen. und dorumb das sulche czweyunge und irresale abgetan
werden, so leutern seczen und wollen wir von kuniglicher macht zu
Beheim in craft dicz brives, das furbasmere die egenanten geist-
lichen maler kein schiltwerk und mit namen alles, das werntlich
sachen angehoret, nicht arbeyten sollen in dheineweys und das
ouch die vorgenanten schilter ire bylde uf den iarmerkten in der
grossen stat zu Prage verkawfen und ouch allermeniclich ire helme
und schilte an den hewsern in derselben stat zu Prage vor�
wappen und malen mogen von allermeniclich ungehindert. Und ge-
bieten dorumb allen unsern amptleuten und mit namen dem richter,