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- s. 310: … dieselbe einbinden ließ, auf der Vorder und Rückseite eine das Kloster Ostrow angehende Urkunde, die damals bereits werthlos geworden war, verwendet, die…
- s. 313: … Aufzeichnungen, die im Folgenden mitgetheilt werden. I. Der Brand des Klosters Ostrow im Jahre 1403. Auf f. 145' am Schluß der Homilien…
- s. 316: … usque in hodiernum diem. Die Zahl der Handschriften, welche das Kloster Ostrow besaß, betrug. 1421 rund 100, darunter „multi originales et autentici“,…
- s. 316: … soweit sich vermuthen läßt, meist aus Böhmen selbst stammten. Das Kloster Ostrow, eine Stiftung Boleslaws II., das zweit älteste Kloster des Benedictiner-Ordens…
- s. 317: … Bruder Martin aus Wischehrad geschrieben, kam in den Besitz des Klosters Ostrow, dann mit den anderen Hand schriften desselben zu dem Fischer…
- s. 317: … worden sein. Da sie solche Einzelheiten ülber die Bibliothek im Kloster Ostrow enthält, welche im Allgemeinen einem weiteren Kreise nicht bekannt waren,…
- s. 317: … wahrscheinlicher ist, von Marquard selbst, der möglicherweise die Verhältnisse im Kloster Ostrow kannte, und über Mitthellungen. 37. Jahrgang. 8. Heft. 22 318…
- s. 318: … gebracht haben. Ist man bisher der Ansicht gewesen, daß das Kloster Ostrow mit all seinen Schätzen und Habseligkeiten ein Opfer der Plünderungswuth…
- s. 318: … der Flammen geworden wären, so blieben doch die Bücher des Klosters Ostrow, welche später zwar an verschiedene Leute ausgeliefert wurden, wenigstens der…
Název:
Eine Handschrift des Klosters Ostrow aus dem Jahre 1403, MVGDB 37
Autor:
Horčička, Adalbert
Rok vydání:
1899
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
18
Obsah:
- 308: Artikel
- 325: Titel
Strana 313
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—
sentencia mediante, que in rem iam dudum transiuit judicatam palam
publice et manifeste. non credit.
Von derselben Hand ist darunter, schwer leserlich, die Notiz: s. s.
o X circa finem d. s. Johannis o VI. Ich deute dies: sentencias
scripsi omnes(?) X circa finem diei santi Johannis anno VI. (1406).
Dann folgt:
IX.tus Item ponit ut supra, quod ipse henslinus predicta bona
tamque bona libera Nicolao fratri suo supradicto pro certa pecuniarum
summa vendidit, et iuxta consuetudinem ciuitatis seu opidi supra-
dicti libera et sicut bona libera tradidit, et assignauit palam publice.
Der Schluß des Processes ist auf der Seite, mit welcher das Blatt
auf dem Deckel befestigt ist. Die Randbemerkungen auf dem oberen Rande
sind nicht zu entziffern.
Die Rückseiten der Pergamenturkunde, welche als ursprüngliche
Schutzdecke der Handschrift diente, waren frei und wurden nach mittel-
alterlichem Brauche von Mönchen und Lesern des Buches benützt, um
Notizen einzutragen. So finden wir mehrere Eintragungen auf dem
vorderen Pergamentblatte meist aus der ersten Hälfte des XV. Jahr-
hundertes, aber nicht von der Hand des Schreibers: Ein Excerpt „de
religioso absolvente sine licencia prelati sui“ aus einer Summa
Hugonis (a S. Victore oder Argentinensis(?); von Gregor von Nazianz,
ein Excerpt aus der 2. Rede gegen Julian Apostata, c. 23 u. 24; kurze
Aufzeichnungen theologischen Inhaltes; die Note über die Bibliothek von
Ostrow aus dem Jahre 1421 (Beilage III); von einer anderen Hand
die czechischen Worte „pomny namye umedle przisko1) me se hyble“,
die entschieden richtig gelesen sind, deren Sinn ich aber nicht zu deuten
vermag; und am Rande von derselben Hand „natiuitas tua dei genitrix
virgo gaudium“. Die Handschrift enthält außer diesen für uns weniger
interessanten Eintragungen vier sehr werthvolle geschichtliche Aufzeichnungen,
die im Folgenden mitgetheilt werden.
I.
Der Brand des Klosters Ostrow im Jahre 1403.
Auf f. 145' am Schluß der Homilien Gregor I. in Ezechielem
prophetam heißt es:
Eodem anno fuit combustum monasterium Ostroviense (roth
durchstrichen, dann mit rother Tinte) tempore domini Alberti abbatis
ordinacionis sue anno tercio sub priore Jenicone, preposito
1) Dürfte bisher heißen: „Gedenke meiner recht bald!“