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Einleitung
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Titel
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- s. 332: … mit den 1403 erlangten Rechten als „nova ecclesia parrochialis in Montibus Chutnis“ erwähnt. 4) Auch der Hinweis „vacantes de consensu fratrum czeche"…
- s. 335: … Dei nomine Amen. Nos Wincencius de Rosental, magister curie in Montibus Chutnis, Nicolaus de Doleo, Henricus de Rosental, Jacobus de Pyesk, Johannes…
- s. 335: … berg, Martinus de Doleo et Oswaldus Hoffman ceterique cives de Montibus Chutnis fraternitatis Corporis Christi ad universorum tam presencium quam futurorum volumus…
- s. 337: … Pyesk predictorum, pre- sentibus sunt appensa. Datum et actum in Montibus Chutnis anno incarnacionis Domini millesimo trecentesimo octuagesimo octavo feria secunda proxima…
Název:
Der Baubeginn der Frohnleichnahms- und Barbarakirche in Kuttenberg, MVGDB 31
Autor:
Neuwirth, Joseph
Rok vydání:
1893
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
37
Obsah:
- 306: Einleitung
- 335: Urkundliche Beilagen
- 342: Titel
Strana 332
332
ber 1394 resiguirenden Pniewitzer Pfarrer gleichen Namens identisch
war, 1) befand sich zu der Frohnleichnamsbruderschaft in demselben Ver-
hältnisse wie sein zweiter Nachfolger Martin, der am 28. Juli 1396 die Er-
hebung der Frohnleichnamss und Barbarakirche zu einem kirchlichen Be-
neficium erwirkte und zum Messelesen in dieser Kirche ausdrücklich ver-
pflichtet wurde. Der zuletzt Genannte war also der erste speciell für die
Kuttenberger Frohnleichnamss und Barbaracapelle kirchenbehördlich be
stellte Priester, so daß die Zeitspanne von 1388 bis 1400 im Jahre 1396
eine Untertheilung erfährt, welche den scheinbar etwas großen Zeitraum
überbrücken hilft. Denn nur seit 1396 mußte für den Pniewitzer Pfarrer
die Kirchenbehörde auch die Bestätigung seines Verhältnisses zur Kutten-
berger Frohnleichnamscapelle ins Auge fassen, welche als ein erst am
28. Juli 1396 errichtetes Beneficium bloß von dem letztgenaunten Tage
selbständige Functionäre zählen kann.
Die Bestätigungseintragungen entsprechen daher vollkommen dem
durch die Errichtungsurkunde vom 28. Juli 1396 geschaffenen That-
bestande, welcher die Kuttenberger Frohnleichnamscapelle in ein bestimmtes
Abhängigkeits-Verhältniß von dem Pfarrer in Pniewitz setzte. Diese
Wechselbeziehungen treten sogar in einem gewissen Parallelismus der Ein-
tragungen für die Pniewitzer Kirche und die Kuttenberger Frohnleichnams
und Barbarakirche zutage, 2) welch' beide man im Sinne der päpstlichen
Bullen von 1401 und 1403 am 23. November 1405 ausdrücklich als
„ecclesiam s. Wenceslai in Pnyewicz matricem et eius filialem Cor-
poris Christi et s. Barbare prope Montes Chuttnis“ bezeichnete. 3) Anu
26. Jänner 1404 erscheint letztere überdies im Einklange mit den 1403
erlangten Rechten als „nova ecclesia parrochialis in Montibus Chutnis“
erwähnt. 4) Auch der Hinweis „vacantes de consensu fratrum czeche"
eutspricht den Bestimmungen, welche bereits bei der Besprechung ver-
schiedener Urkunden berührt wurden. Seit 1400 ist die Kuttenberger
Frohnleichnamss und Barbarakirche den Bestätigungsbüchern, welche sie
bis 1400 durchaus nicht erwähnen, wohlbekannt; deun von 1400 bis 1413
fünden sich bloß 1406 und 1410 keine ihrer gedenkende Bestätigungsein
zeichnungen. Da die Bestätigungseintragungen nur für die in gottes-
dienstlicher Verwendung stehenden Beneficien praktischen Werth haben,
so bezeugen sie auch den unbestreitbaren Bestand von Kirchen,
1) Tingl, Libri confirmationum. V. S. 197.
2) Emler, Lib. confirm. VI. S. 15, 104, 105.
3) Ebendas. S. 163 u. 164.
4) Ebendas. S. 110.