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Einleitung
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Urkundliche Beilagen
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Titel
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- s. 310: … genommen war. Gegen den 1384 annehmbaren Bestand eines Theiles der Kutten- berger Barbarakirche spricht auch die Erwägung der Möglichkeit, „ob der abt von…
- s. 318: … vom 27. Juli 1388 ist für die Bau- geschichte der Kuttenberger Barbarakirche eine ganz außerordentliche, so-- wohl in Vergleiche zu den Urkunden…
- s. 319: … widersprechenden Belegen genau zu pritfen.3) Die ausgezeichnete Stellung, welche die Kuttenberger Barbara- kirche in der Geschichte der Gothik überhaupt einnimmt, verpflichtet aber insbesondere…
- s. 323: … Jahrhundertes auf den Kopf stellen und für die Baugeschichte der Kuttenberger Barbarakirche einen Ausnahms- zustand aller vernünftigen Quellenerklärung proclamiren will. Somit ergibt…
- s. 324: … übrigens erst uach der erfolgten Grundabtretung und dem Baubeginne der Kuttenberger Barbarakirche begegnen, durchaus nicht gegen das Festhalten am Wort- laute der…
- s. 327: … verfolgen läßt, was ihre fundamentale Bedeutung für die Baugeschichte der Kuttenberger Barbarakirche nur noch klarer erhellt. Die Bestimmungen der päpstlichen Bulle vom…
- s. 329: … es nahe, daß offenbar das Nichtvorhandensein päpstlicher Bullen für die Kutten- berger Barbarakirche vor 1391 und ihre nicht unbeträchtliche Zahl nach 1391 auch…
- s. 331: … nicht vorhanden gewesen sein, so daß mithin a lle der Kuttenberger Bar- barakirche geltenden Errichtungsurkunden nur für einen Bau seit 1388, nicht aber…
- s. 333: … zum Gottesdienste nöthigen Geistlichen bestellt wurden. Sind letztere bei der Kuttenberger Bar- barakirche erst von 1400 zahlreicher und theilweise wechselnd aus den Bestätigungsbüchern…
- s. 333: … von tschechischer Seite 1) gemachten Zugeständnisses, daß die für die Kuttenberger Barbarakirche erhaltenen Documente „den schlagendsten Beweis liefern, wie zahlreich und mächtig…
- s. 334: … „unwiderleglichen“ Annahme betont, daß Peter Parler nicht den Grund zur Kuttenberger Barbarakirche legte. Dabei wurde freilich von beiden gänzlich außer Acht gelassen,…
- s. 334: … unwider leglich gegen die Antheilnahme Peter Parlers am Baue der Kuttenberger Barbarakirche ableiten lassen. Denn eine ganze Reihe anderwärts bereits- angefühxter Gründe…
Název:
Der Baubeginn der Frohnleichnahms- und Barbarakirche in Kuttenberg, MVGDB 31
Autor:
Neuwirth, Joseph
Rok vydání:
1893
Místo vydání:
Praha, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
37
Obsah:
- 306: Einleitung
- 335: Urkundliche Beilagen
- 342: Titel
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lich, zudem alle auf das Gotteshaus beziehbaren Errichtungseintragungen
ausschließlich nach der am 27. Juli 1388 erfolgten Grund
abtretung für den Bau der Kuttenberger Frohnleichnams und Bar-
baracapelle fallen. Wäre jedoch 1384 schon der Chor mit Umgang und
Capellenkranz bis zur Triforiumshöhe aufgeführt und die Einwölbung
einiger Capellen abgeschlossen gewesen, welche, wie aus dem Vorgange
bei anderen Kirchenbauten Böhmens sich ergibt, dann bald geweiht und
für den Gottesdienst benützt worden sein müßten, wäre demnach der Bau-
beginn noch beträchtlich vor 1384 zu rücken, dann könnten einfach
unmöglich vor 1388 Errichtungseintragungen der Kuttenberger Bar
barakirche volIständig fehlen; denn jede Kirchengründung, Altar oder
Meßstiftung fand ja in der mit ihr innigst zusammenhängenden Aufzeich¬
nung in den Erectionsbüchern den entsprechenden, kirchenbehördlichen
Wiederhall. Wo letzterer überhaupt fehlt, kann auch die Ursache dafür
nicht vorhanden gewesen sein, so daß mithin a lle der Kuttenberger Bar-
barakirche geltenden Errichtungsurkunden nur für einen Bau seit
1388, nicht aber vor 1388 zeugen.
Dieselbe Thatsache ergeben die Einzeichnungen der Bestätigungs-
bücher, in welchen vor dem Jahre 1400 der Name der Kuttenberger
Frohnleichnamss und Barbaracapelle sich nirgends findet. Vom
14. Jänner 1400 datirt die erste, ausdrücklich für die „nowa capella
Corporis Christi in Monte“ gemachte Eintragung, 1) welcher in den
beiden nächsten Jahrzehnten zahlreiche andere2) folgen, indes für die vor-
angehende Zeit in den Bestätigungsbüchern keine einzige Erwähnung der
Kuttenberger Frohnleichnamscapelle begegnet. Letztere Thatsache wäre
jedoch einfach unmöglich, wenn die genanute Capelle 1384 schon theil-
weise vollendet gewesen wäre; denn dann wäre zwischen 1384 bis 1399
doch wohl wenigstens eine Personalveränderung eingetreten, deren ge
treue Buchung sich wie bei den anderen Kirchen und Capellen finden
müßte. Das Auffällige dieses Umstandes, der gegenüber dem 1388 er
folgten Baubeginne beim ersten Anblicke befremden könnte, erklärt sich
aus den Beziehungen der Kuttenberger Frohnleichnamsbruderschaft zu dem
Pfarrex von Pniewitz ganz einfach. Der 1389 als „minister“ der neuen
Capelle erwähnte Pfarrer Andreas, der sowohl mit dem 1384 für die
Bruderschaftsmesse bestimmten Geistlichen als auch mit dem am 2. Octo--
1) Emler, Libri confirmationum. VI. S. 15.
2) Ebendaj. S. 41, 70, 102, 104, 105, 110, 139, 157, 163, 164, 222, 225, 244,
263; VII. S. 15, 70, 99, 237 u. 242.