z 397 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
Inhalt
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
XXV
XXVI
XXVII
XXVIII
XXIX
XXX
XXXI
XXXII
Einleitung
1
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Briefsteller
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zur Überlieferung
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zur Sprache
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zusammenfass. Charakteristik
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Exkurze z.Bresl. Bistumsstreit
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Register zur Einleitung
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- s. 6: … für das geistliche Schlesien, das theologisch und allgemein-wissenschaftlich nach der Universität Prag und der Königskanzlei von Prag gravitierte, den hierarchischen Schwerpunkt ganz…
- s. 14: … und wissenschaftlich ver- bundener Personen. Die schlesischen Lande haben der Universität Prag bis zur Aus- 1 Vgl. Codex diplomaticus Warmiensis, hrsg. von…
- s. 15: … lehrreich und lesenswert ist, sind S. 10—72 der Einfluß der Universität Prag auf Schlesien und das Vorkommen von Schlesiern in den verschiedenen…
- s. 16: … allgemeine geistige Wirkung, den Personalbestand und die wissenschaftliche Bedeutung der Universität Prag meine Darlegungen in der ersten Bearbeitung dieses Werkes V. Ma.…
- s. 45: … bis 1386 im Liber Decanorum der philo- sophischen Fakultät der Universität Prag als leitender Magister bei Deter- minationen der Baccalarianden und bei…
- s. 46: … der Verfasser der Formularsammlung aus landsmannschaftlichem Interesse zum Rektor der Universität Prag be- fördern konnte. Aber wahrscheinlich hat der Zusammensteller des Formel-…
- s. 50: … xum Magister artium promoviert, 1394 artistischer Dekan, 1398 Rektor der Universität Prag war, später in Leipzig Baccalarius der Theologie geworden III. Die…
- s. 320: … länger als vier Jahre betriebenen Studien ein Jahr an der Universität Prag und während dreier Quartale in Bologna durch Studium des kanonischen…
- s. 355: … lau u. zum Breslauer Domkapitel 311—315. 316. 344; Stiftung der Universität Prag 13; Notare seiner Kanzlei 290 f. 342 f. (s. auch…
Název:
Schlesisch-Böhmische Briefmuster aus der Wende des 14. Jahrhunderts (Liber)
Autor:
Bebermeyer, Gustav; Burdach, Konrad
Rok vydání:
1926
Místo vydání:
Berlin
Počet stran celkem:
397
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- XVII: Inhalt
- 1: Einleitung
- 131: Briefsteller
- 149: zur Überlieferung
- 165: zur Sprache
- 230: zusammenfass. Charakteristik
- 311: Exkurze z.Bresl. Bistumsstreit
- 347: Register zur Einleitung
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III. Die zweite Briefmustersammlung.
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sich wiederholen (z. B. St. Veit, Johannistag usw.). Genaueres über die
schematische Datierung in der unten (2. Kap., III, 1) mitgeteilten Fest-
stellung von Max Voigt.
Ein paarmal wird mit den Orts- und Personennamen scherzhafte
Symbolik getrieben: so wenn in den Studentenbriefen als Unterschrift
Paulus Borg studens Pragensis und Adresse Nicolao Vochs studenti
in Tregerdorf erscheint (Bl. 1241) oder wenn ein Paulus Rast studens
Parisiensis einem Nicolao Loch1 studenti Pragensi (Bl. 120v, 1211)
schreibt oder ein Pariser Student seinem Prager Kommilitonen Nicolao
Wint leichtsinnigen Verkehr mit Weibern und Vernachlässigung des
Studiums vorhält (Bl. 1211, Texte Nr. 70), so soll auf Eigentümlich-
keiten hingedeutet werden, die auch dem Studenten der modernen Jahr-
hunderte nicht fremd sind. Ahnliches gilt von dem Räubernamen Posch
und Loter (s. oben S. 41). — Auch der Ortsname Niwerlde kann
symbolisch-humoristisch gebraucht sein, obgleich es in Böhmen wie in
Schlesien wirklich mehrere Orte Neuwelt gibt.
Jedoch begegnen andere Namen aus der wirklichen akademischen Welt
jener Tage, die wir mit bestimmten geschichtlichen Personen verknüpfen
können.
In der Korrespondenz der Universitätsrektoren findet sich ein Brief
des Wiener Rektors Petrus gegerdorff magister in artibus an den Prager
Rektor magistro Nicolao Storch (Bl. 1341, Texte Nr. 83). Der angebliche
Wiener Rektor läßt sich nicht nachweisen. Aber ein Nicolaus Storch
hat in Prag gelebt. Er wurde 1373 nach Pfingsten xum Baccalariat
examiniert und xugelassen und er determinirte' am 19. Juli (Mon. Univ.
Prag. 1, S. 156, Z. 2. 27); 1375 am 9. Februar wurde er xum Lizen-
tiaten promoviert (ebd. S. 168, Z. 4); am 4. März begann' er sub
magistro Thoma de Pusylia (ebd. S. 169, Z. 1f.). Im Herbst 1380
wurde er als Magister in die Baccalariatprüfungskommission gewählt
(ebd. S. 196, Z. 2); ebenso 1383 und 1385 (ebd. S. 213, Z. 2; 232,
Z. 7). Wiederholt erscheint er bis 1386 im Liber Decanorum der philo-
sophischen Fakultät der Universität Prag als leitender Magister bei Deter-
minationen der Baccalarianden und bei Inzeptionen der Lizentiaten.
Folgende Männer determinirten’ unter ihm die von ihm gestellten posi-
tiones, d. h. sie hielten nach vorhergegangener Disputation über ein
sophisma cinen freien Vortrag über eine von ihm, dem Regens des Aktes,
1 Aus dem Missale magnum antiquum (Breslau Universitätsbibliothek Cod. I,
Fol. 60) des Nikolaus von Neisse, der in Prag studiert hat und vielleicht
identisch ist mit einem 1369 dort Magister gewordenen Mann dieses Namens,
teilte A. W. E. Th. Henschel, Schlesiens wissenschaftl. Zustände im 14. Jahrh.
S. 31 Anm. * folgende lustige Endschrift mit: Est scriptus per Nicolaum de
Nyssa qui libenter bonam cerevisiam bibit, malum autem invitus potavit.
Uber die Rolle, die das beliebte Schweidnitzer Bier in dem Formularbuch der
Schlägler Handschrift spielt, s. oben S. 40f.