z 191 stránek
Titel
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Inhalt
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Schreiberhände
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Schlesische Texte
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Fünf Breslauer Privatbriefe
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Wortverzeichnisse
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Verzeichnis d. Orte u.Personen
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Nachträge und Berichtigungen
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Název:
Deutsche Texte aus schlesischen Kanzleien des 14. und 15. Jahrhunderts (vol. II)
Autor:
Bindewald, Helene
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Berlin
Počet stran celkem:
191
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 259: Schreiberhände
- 281: Schlesische Texte
- 283: Fünf Breslauer Privatbriefe
- 329: Wortverzeichnisse
- 373: Verzeichnis d. Orte u.Personen
- 441: Nachträge und Berichtigungen
Strana 298
298 Schles. Texte d. 14. u. 15. Jahrh.s in nicht kanzleigerechtem Deutsch.
zy wnfir fache vor namë keygn wnf’m h’n dem konige. Vnd
noch wnfir geweffenschaft daz czu mole gut ift, daz ich dy bey
mer hob. Zo meynet wnfir her d' konig, har wolle ouch in d'
es fache varn noch d' bhemiſchn [!] h’n rote. Libn h'n, ich hab
ouch beſtalt : ab der forftin botin ichtis hind' mer warbin waldẽ
vò d’ czalle wagin, zo wel mey h’re d’ konig mich befendin vnd
meyne antwort in gener keyginwort horen. Ich hoffe, dy tadinge
czweſchen wnſ'm h'n dem konige vnd (den) bhemſchen h'n
7o wardin togelich zu ende komë. Vnd ys wer lange ; (...) dy h’n,
dy in der botchaft [!] komë feynt, feynt nicht wol eyns. Ecz-
liche wellen g’ne aws dem rachtin wage, wen zy mochtin ; ich hoffe
zu gote, ys wert nicht [?] halffin; wen d' vö Rosenberg, her Men-
hart vnd dy prag’ aws beydin Stetin vnd andir h’n me meynë,
7s zy weln wnß'n h’n cronë, ys ſey wame lyp odir leyt, zy habens
wal zu wage brengin. Wen her Menhart hot dy Crone ynne, zo
mws dy Cronwge zu fandte wanczlen geschan, daz ys wol zu get.
Weffr, daz d' forftin botin ouch vö farnis[ ?] heymliche forderüge
ſuchen vo den h’n. Ich mag noch nerne dirkënë, do zy antreffin
so odir en troft gegabin worde; wen ir wngerachtikeit ift offenbar
vnd wnfir her d’ konig weys wol, wormethe etliche forftin wmb
gegangin habin vnd noch thun. Her Spyctke[?], d' polan, ift
noch hy vnd gebet wnf’m h’n mancherley fache vor, do vö ich
euch vore geſ bin hab zu gutt' móße. Eczliche wnſ’s h’n des kô-
67 Das a in ezalle „Zölle“"
176, 63 gewessenschaft „Uberzeugung“.
steht für offenese (sprich *tselo). Vgl. meine demnächst erscheinende Arbeit
70 togelich = mhd. tüge-
„Zur Geschichte d. schles. Mda. im MA.
liche „in angemessener Weise“. wer statt wert „währt“? ? [Vnd ys wer
lange = Bedingungseatz: „sei es auch, daß es noch lange dauere“. Ranke].
Nach lange eine Lücke. Ergänze wen? 71 Zu botchaft vgl. die
Anm. zu Z. 23. nicht] micht Hs. 72 zy mit anderer Tinte. 74 aws
76 wal unvollständig
beydin Stetin „aus beiden Städten Prag“.
für "walt „gewollt“? Das t konnte in der Hs. vergessen werden, weil ein
77 fandte wanczlen: Heinrich Wendt (mündlich)
„ts“ in zu folgt.
verweist für „St. Wenzel“ auf die Grabkapelle des Hl. Wenzeslaw im Prager
Dom. [Es handelt sich hier offenbar um die Wahl Albrechts II., der am
29. VI. 1438 in Prag gekrönt wurde, zum König von Böhmen. Ugl.
79 nerne mda. für nirgene
Bachmann a. a. O. S. 359. Bruchmann.]
„nirgends": „ich kann noch nirgends erkennen, wo sie vorsprechen oder
82 Her Spyctke: [wohl irgendein
[wo] ihnen Trost gegeben würde“.
Unterhändler der polnischen Partei. Bruchmann.] vgl. Bedrzich Spitczky
in Nr. 187, Z. 6. polan „Pole“.