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Titel
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Inhalt
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Schreiberhände
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Schlesische Texte
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Fünf Breslauer Privatbriefe
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Wortverzeichnisse
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Verzeichnis d. Orte u.Personen
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Nachträge und Berichtigungen
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- s. 262: … damals als Hilfs- arbeiter an der Breslauer Stadtbibliothek und am Breslauer Stadt- archiv beschäftigt war, der selbst auf dem Gebiete der schlesischen Geschichtskunde…
- s. 263: … unter Mitwirkung Piurs an dem uns von der Verwaltung des Breslauer Stadtarchivs freundlichst zur Benutzung über- sandten Original nachgeprüft und in den…
- s. 263: … folgende zusammenfassende Übersicht hat Hans Bork redigiert. Dem Direktor des Breslauer Stadtarchivs Herrn Dr. Schwarzer spreche ich hier meinen wärmsten Dank aus…
Název:
Deutsche Texte aus schlesischen Kanzleien des 14. und 15. Jahrhunderts (vol. II)
Autor:
Bindewald, Helene
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Berlin
Počet stran celkem:
191
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Inhalt
- 259: Schreiberhände
- 281: Schlesische Texte
- 283: Fünf Breslauer Privatbriefe
- 329: Wortverzeichnisse
- 373: Verzeichnis d. Orte u.Personen
- 441: Nachträge und Berichtigungen
Strana 262
262 Die Schreiberhände des vierten Breslauer Schöffenbuchs (G 1, 4).
der einzelnen Ratsherren, Schöffen, Schreiber1 sozusagen in das
persönliche Element der schriftsprachlichen Entwicklung hinein-
leuchten.
Den gegenwärtigen Blättern liegt es fern, diese heikle Aufgabe
der Zukunft in Angriff zu nehmen. Immerhin darf hier einem
allerersten, ganz bescheidenen Vorstoß nach jenem fernen Ziel
Raum gegönnt werden. Was hier geboten wird, soll also nur ein
Beispiel sein und als solches anregend wirken.
Im Winter 1897/98 war mir bei meiner Durcharbeitung deutsch-
sprachiger Breslauer Archivalien des 14. Jahrhunderts aufgefallen,
wie häufig innerhalb desselben Stadtbuchjahrgangs ein Wechsel
der Schreiberhand zu bemerken ist. Ich versuchte, für das oben
unter Nr. 125 (S. 145—148) in 13 Proben vertretene Breslauer
Schöffenbuch G 1, 4, das von 1374 bis 1381 reicht (s. oben die
Beschreibung S. XXXVI), zu ermitteln, wie viele Schreiber da-
ran gearbeitet haben, und bemühte mich, ihre sprachlichen Indi-
vidualitäten zu sondern. Meinen damaligen Wahrnehmungen
stand der unvergeßliche Julius Markgraf, dessen Teilnahme
und selbstlose Hilfsbereitschaft ich gleich zahllosen Anderen dank-
bar genießen durfte, zunächst mit starken Zweifeln gegenüber.
Er gewann aber allmählich für meine Ergebnisse lebhaftes Inter-
esse und stimmte ihnen im Wesentlichen zu. Sicherheitshalber
bat ich Herrn Dr. Berthold Kronthal, der damals als Hilfs-
arbeiter an der Breslauer Stadtbibliothek und am Breslauer Stadt-
archiv beschäftigt war, der selbst auf dem Gebiete der schlesischen
Geschichtskunde als gelehrter Arbeiter sich ausgewiesen hatte2
und später Direktor der Breslauer Volksbücherei geworden ist,
1 Für eine große Reihe von Broslauer Stadtschreibern hat der Kunst-
historiker Alwin Schultz Namen und Amtszeit hauptsächlich aus den
Schöffenbüchern nachgewiesen und in übersichtlicher Tabelle mitgeteilt:
Zeitschr. f. Geschichte Schlesiens Bd. 10 (1870), S. 158—163.
2 Kronthal promovierte 1888 mit einer Dissertation „Zur Geschichte
des Klosters St. Blasien im Schwarzwald“. Zusammen mit Heinrich
Wendt veröffentlichte er 1893/94 als Fortsetzung zu Markgrafs ent-
sprechenden Quellenbänden für die Zeit Georgs von Podiebrad (Scrip-
tores rerum Silesiacarum Bd. 8. 9) in Bd. 13 und 14 der Script. die „Po-
litische Korrespondenz der Stadt Breslau unter Matthias Corvinus 1469
bis 1490“ sowie 1894 den Aufsatz „Leonhard Asenheimer, ein schlesischer
Feldhauptmann 1442—1446“ (Zs. des Vereins f. Geschichte Schlesiens
Bd. 28, S. 226—258).