z 307 stránek
Titul
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Vorwort
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Ik
Inhalt
Il
Verzeichnis des Inhalts
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
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XX
XXI
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XXX
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XXXIII
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XXXVI
XXXVII
Fürstliche Kanzleien
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Originalurkunden
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Bresl. Landgerichtsprotokolle
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Landbücher d.Fürst. Breslau
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Breslauer Notatenbücher
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Städtische Kanzleien Breslaus
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Breslauer Ratsbriefe
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Aus Breslauer Schöffenbüchern
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Laurencius nudus (1361-1363)
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Aus Breslauer Signaturbüchern
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Codex Noviforensis
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Liber privilegiorum Hs. D2
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Verschiedene Kanzleien Schl.
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Privaturkunden einz. Personen
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- s. If: … mehr oder minder reichlichen Proben die Schreibart der Kanzlei des Fürstentums Breslau, der Kanzlei schlesi- scher Herzoge, der Kanzlei der böhmischen Könige,…
- s. Ig: … Notaten- buches (Landbuch des Dietmar von Meckebach, des Kanzlers des Fürstentums Breslau und Notars der Reichskanzlei) von 1358 und in einer jüngeren,…
- s. XXXIV: … Angabe der Handschrift 1358 von Dythmar von Meckebach, Kanzler des Fürstentums Breslau (von 1351—1360), angelegt unter Mitwirkung des Breslauer Bürgers (civis) Peczko…
- s. XXXV: … in Breslau ent- nommen; nähere Angaben unten unter: Urkunden des Fürstentums Breslau, Urkunden anderer fürstlicher Kanzleien Schlesiens, Schöffen- briefe, Ratsbriefe, Urkunden amtlicher…
- s. XXXVII: … Nachlaßsachen und recht- liche Geschäfte verwandter Art. — Urkunden des Fürstentums Breslau: Aufbewahrungsort und Signatur am Kopf jedes Stückes angegeben. Die Proben…
- s. XXXVII: … der Grund für die Ausstellung durch den jeweiligen Hauptmann des Fürstentums Breslau in dem Wunsche beider Kontrahenten nach erhöhter Rechtswirksamkeit zu suchen.…
- s. 68: … Mai 25 (an fente vrbans tage). Bresl. Staatsarch. Rep. 16 Fürstentum Breslau Obergerichtsbuch Nr. 2 IF. Breslau III 9b] Bl. 1317°. Litera…
- s. 71: … tage, der heylegen Juncvrowen vnde merthererinne). Bresl. Staatsarch. Rep. 16 Fürstentum Breslau Obergerichtsbuch Nr. 37 [F. Breslau III 9e] Bl. 4470—45v°. Der…
Název:
Deutsche Texte aus schlesischen Kanzleien des 14. und 15. Jahrhunderts (vol. I)
Autor:
Bindewald, Helene
Rok vydání:
1935
Místo vydání:
Berlin
Počet stran celkem:
307
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Vorwort
- Il: Inhalt
- I: Verzeichnis des Inhalts
- 1: Fürstliche Kanzleien
- 21: Originalurkunden
- 53: Bresl. Landgerichtsprotokolle
- 62: Landbücher d.Fürst. Breslau
- 74: Breslauer Notatenbücher
- 102: Städtische Kanzleien Breslaus
- 126: Breslauer Ratsbriefe
- 145: Aus Breslauer Schöffenbüchern
- 158: Laurencius nudus (1361-1363)
- 170: Aus Breslauer Signaturbüchern
- 178: Codex Noviforensis
- 194: Liber privilegiorum Hs. D2
- 227: Verschiedene Kanzleien Schl.
- 246: Privaturkunden einz. Personen
Strana If
IV*
Vorwort.
Mit voller Absicht habe ich darauf gedrungen, die sprachlich und
inhaltlich vielfach schwer verständlichen Texte zu erläutern. Die
vorliegende Ausgabe wendet sich nicht allein an germanistische Philo-
logen, sondern auch an Historiker und Rechtshistoriker. Darum sind
manche Worte und Wendungen erklärt, die vielleicht den Erstge-
nannten, andere, die vielleicht den Letztgenannten eines Kommentars
nicht zu bedürfen scheinen. Diese Erklärungen rühren im wesentlichen
von mir und Piur her. Sie wurden der Hauptsache nach während des
Satzes eingefügt, wobei wir auch Vorschläge von Helene Bindewald
berücksichtigten.
Die nachfolgenden Texte geben ein Bild der schlesischen Kanzlei-
sprache in ihren Spielarten und in ihrer Entwicklung von der ersten
Hälfte des 14. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Sie setzen die
sprachgeschichtliche Forschung endlich in den Stand, die Unterschiede
und die Übereinstimmungen in dem Verhältnis zur Mundart, die
Wandlungen der Sprachgestaltung und die darin sich spiegelnde
Wandlung des Sprachgefühls und Sprachbewußtseins, d. h. die
wechselnde Empfindung für Sprachrichtigkeit zu beobachten
innerhalb der verschiedenen schriftsprachlichen Kreise und Schichten
fürstlicher, städtischer und privater Kanzleien.
Auf diesen Blättern ist zum ersten Male die Mannigfaltigkeit
und die schwankende Verlaufskurve der schlesischen Schreibtradition
im 14. und 15. Jahrhundert vor Augen gestellt in charakteristischen
Beispielen mit strenger Sonderung ihrer Herkunft, die gruppiert
ist in Originale und Abschriften sowie nach den verschiedenen Klassen
amtlicher Aufzeichnung: originale Urkunden, Landgerichts- und Hof-
gerichtsprotokolle, Notatenbücher, Breslauer originale Schöffenbriefe
und Eintragungen von Schöffenbriefen in Schöffenbücher (Registra
scabinorum), originale Breslauer Ratsbriefe und Eintragungen von
Ratsbriefen in Stadtbücher (Kopiarien, Register, Protokolle), Privat-
urkunden einzelner Personen. Nicht nur wird durch dies Verfahren
sichtbar und anschaulich in mehr oder minder reichlichen Proben die
Schreibart der Kanzlei des Fürstentums Breslau, der Kanzlei schlesi-
scher Herzoge, der Kanzlei der böhmischen Könige, der Breslauer
Rats- und Schöffenkanzlei in ihren Verschiedenheiten oder Gemein-
samkeiten, in ihrer allmählichen ausgleichenden Annäherung, auch in
den zeitweiligen Rückschlägen des Ausgleichs. Es ist in diesem Buche
zum ersten Male versucht, auch in das innere Leben des schlesischen
Kanzleibetriebs, d. h. der kampferfüllten Werkstatt der schriftsprach-