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Titel
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Vorwort
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Iglauer Stadtarchiv
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Trebitscher Stadtarchiv
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Triescher Marktarchiv
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Gross-Bitescher Stadtarchiv
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Gross-Meseritscher Stadtarchiv
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Schlossarchiv Fürsten Collalto
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Verzeichniss der Urkunden
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- s. 3: … Mai 1855. P. Ritter v. Chlumecky. Das Iglauer Stadtarchiv. Das Iglauer Stadtarchiv gehört zu den reichhaltigsten und interessantesten des Landes. Die culturgeschichtliche…
- s. 3: … können, schildert Boczek den Inhalt und die wissenschaftliche Bedeutung des Iglauer Stadtarchivs in dem nachfolgenden Berichte über die im J. 1843 daselbst…
- s. 98: … Ueber diese Literaten-Gesellschaften, welche nicht mit den deutschen Meistersängern (S. Iglauer Stadtarchiv Ein- leitung und Nr. 524, 525 des Verzeichnisses, dann Werners…
Název:
Die Regesten der Archive im Marktgrafthume Mähren. Bd. 1, 1
Autor:
Chlumecky, Peter Ritter vo
Rok vydání:
1856
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
271
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Iglauer Stadtarchiv
- 87: Trebitscher Stadtarchiv
- 149: Triescher Marktarchiv
- 153: Gross-Bitescher Stadtarchiv
- 167: Gross-Meseritscher Stadtarchiv
- 201: Schlossarchiv Fürsten Collalto
- 219: Verzeichniss der Urkunden
Strana 98
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Würdigung dieser letztern in einer demnächst herauszugeben-
den Abhandlung hervorheben.
Der Abt Mathias hatte nicht mehr die Otakar'sche Ver-
leihungsurkunde oder eine Abschrift derselben vor sich und
da sind wohl mit der richtigen Tradition der alten Rechte auch
noch die spätere Gewohnheit der §§. 7, theilweise 8 (diese bei-
den aus einer Zeit, wo das Stift dem Verfalle nahe war) und
14 aus dem Anlasse der Urkundenerneuerung mit in das Privi-
legium aufgenommen worden.
Ein Denkmal des frühen Culturlebens von Trebitsch sind
die Statuten des Literaten-Chores, Verz. Nr. 27. Orgl.
Böhm. mit dem Siegel des Ausstellers. Es dürfte wohl diese Ord-
nung vom J. 1516 die bisher bekannte älteste in Mähren sein,
wesshalb wir sie fast wörtlich aus dem böhmischen Originale
wiedergeben. Ueber diese Literaten-Gesellschaften, welche nicht
mit den deutschen Meistersängern (S. Iglauer Stadtarchiv Ein-
leitung und Nr. 524, 525 des Verzeichnisses, dann Werners
treffliche Abhandlung über den Iglauer Meistergesang in den
österr. Blätt für Litt. und Kunst. Jahrgang 1854) zu verwechseln
sind, hat d'Elvert im V. Hefte, S. 25 der 8chrift der hist.-
stat. Section geschrieben. Der Zweck dieser Verbindungen, durch
welche die Kirche die Gesangs-Kunst förderte und zu sich
emporhob, ist in unserer Urkunde genau angegeben: Zucht,
Ordnung und Frömmigkeit, Liebe und Eintracht unter den Mit-
gliedern sollten gefestigt, das Volk zum Gottesdienst empfäng-
licher gemacht werden.
Der Ursprung dieser Bruderschaften wird gewiss im 14.
Jahrhundert gesucht werden müssen, in welchem die Pflege
des böhmischen Kirchengesanges zu blühen begann. Die Grün-
der desselben waren gelehrte Männer, Dichter, Magister und
Baccalaure, welchen man mit Recht den Namen Literaten bei-
legen konnte. Als jedoch die Pflege des Kirchen-Gesanges aus
den wissenschaftlichen Kreisen heraus stieg, und fast in jeder Stadt
böhmischer Zunge, hussitischen Glaubens Verbreitung fand, und
eine practische Seite gewinnen sollte: die religiös-nationale,
als sie die Aufgabe hatte, die Gesellschaft zu discipliniren,
die rohen Gemüther zu sänftigen, nach des Dichters Spruch:
Emollit mores nec sinit esse feros —
da verloren die Chöre den Character einer literarischen Ver-