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- s. 18: … Tod seines Vaters freigewordene Kanzlistenstelle annehmen 15). Der Rat der Stadt Eger wies damals dieses Ersuchen mit dem Bemerken ab, daß man…
- s. 19: … bey diesen turbulenten Zeiten zugetragen“, das er dem Rat der Stadt Eger verehrte, um dafür pro studio et labore ein Geldgeschenk zu…
- s. 28: … wolle, bei einer Feuersbrunst dasjenige Material bilden, welches die ganze Stadt Eger in Flammen setzen würde.“ Und etwas resigniert setzte er hinzu:…
- s. 32: … Urban von Urbanstedt noch im Jänner 1931 dem Archiv der Stadt Eger zurückgestellt worden. Es befanden sich darunter neben anderem ein Plauensches…
- s. 36: … Archivdienst selbst sind ein Instruktions-Entwurf für den jeweiligen Archivar der Stadt Eger; er lautet: a) Ordnung und Ergänzung des Archins: über die…
- s. 40: … Die dauernde Sicherstellung dieser Arbeit im Archin und Museum der Stadt Eger durch die definitive Bestallung als Leiter des Stadtarchivs und Stadt…
- s. 41: … Die ersten Jahre der Amtstätigkeit Heinrich Gradls als Archivar der Stadt Eger waren vor allem durch die Rückführung der Archivalien auf die…
- s. 42: … beschränkte sich das Arbeitsgebiet seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Archivar der Stadt Eger nicht allein auf die Geschichte seiner Hei mat, sondern einbezog…
- s. 46: … eines hauptamtlichen Leiters des Egerer Stadtarchins und des Museums der Stadt Eger neu ausgeschrieben und mit Stadtvertretungsbeschluß vom 24. 85) Karl Siegl:…
- s. 49: … Es bedeutet daher das Herausschälen der heute im Archiv der Stadt Eger verwahrten einzelnen Archivkörper mehr oder weniger nur einen erst- maligen…
- s. 53: … die einen wertvollen Einblick in die all- gemeinen Verhältnisse der Stadt Eger in so früher Zeit ermöglichen. An diese Ausgabslisten schließen sich…
- s. 58: … Archiv der Stadt Eger Den Hauptteil der im Archin der Stadt Eger verwahrten Archivalien bil den solche Urkunden, Aktenstücke und Amtsbücher, die…
- s. 60: … heutigen städtischen Patronatsverpflichtungen fußen müszte. Was heute im Archin der Stadt Eger von diesem Deutschordens-Archin vor- handen ist, stellt gegenüber dem bereits…
- s. 64: … von 1823 bis 1850. Einen besonderen Bestand im Archiv der Stadt Eger bilden die Chro niken, von denen 29 Stück in 39…
- s. 69: … Eger. 68 II. Eger und das Egerland im besonderen H. Stadt Eger 1. Stellung aus den Privilegien: In dieser Unterabteilung sind 72…
- s. 100: … Bände; Zimmerleute von 1696 an, 1 Band. Die Chroniken der Stadt Eger sind im einzelnen auf Seite 64 angeführt. Anhang au Sen…
- s. 117: … vom Jahre 1388. — Die Wahlen in den Rat der Stadt Eger wurden alljährlich gewöhnlich in der Woche nach dem ersten Fastensonntag…
Název:
Das Archiv der Stadt Eger
Autor:
Sturm, Heribert
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Cheb
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
120
Obsah:
- 1: Titulatio
- 4: Zum Geleit
- 9: Inhaltsübersicht
- 11: Edice
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ders umfangreiche und wertvolle Reihen wurden eigene Register angelegt, so für die
Kopialbücher und für jeden fünften Jahrgang der Losungsbücher und Klauen-
steuerbücher. Auf diese Art entstand als notwendige Ergänzung der gedruckten
Kataloge das große handschriftliche Registerwerk Karl Siegls, das aus nicht
weniger als 26, zum Teil sehr umfangreichen Foliobänden, und aus 17 Kartons
Urkundenregesten besteht. Diese umfassenden Kataloge und Register, die das
Ergebnis einer mühevollen, Jahrzehnte dauernden sleißigen Arbeit darstellen,
sind heute die „Schlüssel“ zur Benützung der im Archin der Stadt Eger ver
wahrten Archivalien, soweit diese von Karl Siegl geordnet wurden, das heißt:
von den ersten Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
Karl Siegl, dem mittlerweile im Jahre 1912 der Titel eines Regierungs-
rates verliehen wurde, sorgte neben dieser Durchordnung des Egerer Stadtarchins
auch für eine zureichende Unterbringung der Archivalien in einem neuen
Heim, da die drei Räume des Rudolfinums nun doch nicht mehr ausreichten,
die große Menge an Archivalien aufzunehmen. Im August des Jahres 1912
wurde das Stadtarchin aus dem Rudolfinum in das seit Ende des 13. Jahr
hunderts bestehende, aber 1782 durch Josef II. säkularisierte St. Klarastift, und
zwar in das 1. Stockwerk ienes Traktes übertragen, das im 19. Jahrhundert
als Gefangenhaus gedient hatte 85). Noch heute hat das Egerer Stadtarchin
in diesen großen, gewölbten Räumen seine würdige Heimstätte.
Ein großer heller Raum ist als Arbeitszimmer des Stadtarchivars und zu
gleich als Benützerraum eingerichtet. Daran schließt sich ein geräumiger Saal
(das ehemalige Refektorium der Clarissinnen), der heute als Hauptdepot für die
Akten und Stadtbuchreihen, sowie für einen Teil der Archinbücherei dient ss).
Außerdem gehören noch zwei kleinere Räume, deren Wände mit gedruckten und
handschriftlichen Büchern angefüllt sind, zu den Räumlichkeiten des Archins. Die
Urkunden sind heute insgesamt im Benützerraum untergebracht. Ein zweiter
groser Saal, der im zweiten Stockwerk über dem als Hauptdepot dienenden
Archivsaal liegt, war durch einige Jahre das Depot für die ungeordneten Akten
und Stadtbücher des 19. Jahrhunderts (alte Registratur“), ist aber heute nicht
mehr „Archivraum“, da vor Jahresfrist diese Archivalien des 19. Jahrhunderts
(321 Aktenfaszikel und über tausend Amtsbücher) in das Archiv übernommen
und zu den durch Regierungsrat Dr. Siegl geordneten Archivalien in den Saal
des Hauptdepots übertragen wurden.
Als Regierungsrat Dr. Karl Siegl, der wegen seiner Verdienste um die
geschichtliche Betreuung der Stadt und des Landes Eger am 10. November 1932
zum Ehrenbürger der Stadt Eger ernannt wurde, durch Beschluß der Stadt-
vertretung vom 30. Dezember 1931 in den dauernden Ruhestand versetzt wurde,
war wohl im großen und ganzen sein Lebenswerk, durch das er das Egerer
Stadtarchiv würdig an die Seite anderer großer, fachlich geleiteter Archive
stellte, abgeschlossen. Immerhin aber betreute er noch ein weiteres Jahr das
Archin mit derselben Hingabe und Fürsorge, wie er es durch fast vierzig Jahre
zu betreuen gewohnt war. Gegen Ende dieses „Ehrenjahres“ wurde dann die
Stelle eines hauptamtlichen Leiters des Egerer Stadtarchins und des Museums
der Stadt Eger neu ausgeschrieben und mit Stadtvertretungsbeschluß vom 24.
85) Karl Siegl: Handschriftl. Chronik der Stadt Eger, S. 347.
86) In diefem Refektorium wurden nach übernahme des Claraftistes durch den Staat und
Adaptierung des Stiftes zu einem Gefangenhaus jechs Sträflingszellen für Frauen eingebaut.
Bei übernahme des Gefangenhanses durch die Stadt wurden diese Zellen wieder heransgenom
men. Dabei kam auch die alte schöne Stuckdecke wieder zum Borschein. (Nach einer frdl. Mit
teilung Herrn Reg.-Rats Dr. Siegl.)
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