z 120 stránek
Titulatio
1
2
3
Zum Geleit
4
5
6
7
8
Inhaltsübersicht
9
10
Edice
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
- s. 18: … Tod seines Vaters freigewordene Kanzlistenstelle annehmen 15). Der Rat der Stadt Eger wies damals dieses Ersuchen mit dem Bemerken ab, daß man…
- s. 19: … bey diesen turbulenten Zeiten zugetragen“, das er dem Rat der Stadt Eger verehrte, um dafür pro studio et labore ein Geldgeschenk zu…
- s. 28: … wolle, bei einer Feuersbrunst dasjenige Material bilden, welches die ganze Stadt Eger in Flammen setzen würde.“ Und etwas resigniert setzte er hinzu:…
- s. 32: … Urban von Urbanstedt noch im Jänner 1931 dem Archiv der Stadt Eger zurückgestellt worden. Es befanden sich darunter neben anderem ein Plauensches…
- s. 36: … Archivdienst selbst sind ein Instruktions-Entwurf für den jeweiligen Archivar der Stadt Eger; er lautet: a) Ordnung und Ergänzung des Archins: über die…
- s. 40: … Die dauernde Sicherstellung dieser Arbeit im Archin und Museum der Stadt Eger durch die definitive Bestallung als Leiter des Stadtarchivs und Stadt…
- s. 41: … Die ersten Jahre der Amtstätigkeit Heinrich Gradls als Archivar der Stadt Eger waren vor allem durch die Rückführung der Archivalien auf die…
- s. 42: … beschränkte sich das Arbeitsgebiet seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Archivar der Stadt Eger nicht allein auf die Geschichte seiner Hei mat, sondern einbezog…
- s. 46: … eines hauptamtlichen Leiters des Egerer Stadtarchins und des Museums der Stadt Eger neu ausgeschrieben und mit Stadtvertretungsbeschluß vom 24. 85) Karl Siegl:…
- s. 49: … Es bedeutet daher das Herausschälen der heute im Archiv der Stadt Eger verwahrten einzelnen Archivkörper mehr oder weniger nur einen erst- maligen…
- s. 53: … die einen wertvollen Einblick in die all- gemeinen Verhältnisse der Stadt Eger in so früher Zeit ermöglichen. An diese Ausgabslisten schließen sich…
- s. 58: … Archiv der Stadt Eger Den Hauptteil der im Archin der Stadt Eger verwahrten Archivalien bil den solche Urkunden, Aktenstücke und Amtsbücher, die…
- s. 60: … heutigen städtischen Patronatsverpflichtungen fußen müszte. Was heute im Archin der Stadt Eger von diesem Deutschordens-Archin vor- handen ist, stellt gegenüber dem bereits…
- s. 64: … von 1823 bis 1850. Einen besonderen Bestand im Archiv der Stadt Eger bilden die Chro niken, von denen 29 Stück in 39…
- s. 69: … Eger. 68 II. Eger und das Egerland im besonderen H. Stadt Eger 1. Stellung aus den Privilegien: In dieser Unterabteilung sind 72…
- s. 100: … Bände; Zimmerleute von 1696 an, 1 Band. Die Chroniken der Stadt Eger sind im einzelnen auf Seite 64 angeführt. Anhang au Sen…
- s. 117: … vom Jahre 1388. — Die Wahlen in den Rat der Stadt Eger wurden alljährlich gewöhnlich in der Woche nach dem ersten Fastensonntag…
Název:
Das Archiv der Stadt Eger
Autor:
Sturm, Heribert
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Cheb
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
120
Obsah:
- 1: Titulatio
- 4: Zum Geleit
- 9: Inhaltsübersicht
- 11: Edice
Strana 40
dauernde Leitung und Besorgung durch eine versible Kraft voraus“74). Wenn nun
auch das Urteil Gradls über das Ordnungschaos zu Beginn seiner Tätigkeit
in seiner Verallgemeinerung den Eindruck erwecken mag, als sei bisher noch
nichts gemacht worden oder die schon geleistete Arbeit zumindest in eine heillose
Unordnung geraten, so war dem doch nicht ganz so. Gradl bezieht sich hier offen
bar mehr auf die Archivalien, die bisher überhaupt noch nicht in die Archin-
bestände einbezogen waren und einer Durchordnung von Grund auf harrten.
Und hiet war freilich noch alles zu tun!
Die dauernde Sicherstellung dieser Arbeit im Archin und Museum der Stadt
Eger durch die definitive Bestallung als Leiter des Stadtarchivs und Stadt
museums erreichte Heinrich Gradl freilich erst gegen Ende des Jahres 1881. Im
Mai 1882 wurde er dann in Eid und Pflicht übernommen. Nach Jahresfrist
wurde ihm die Instruktion für seinen Dienstbereich überhändigt 75).
Diese für Heinrich Gradl bestimmte Diensteinweisung baut sich in ihrem
ersten Teil auf der von Dr. Kürschner entworsenen Instruktion auf und ergänzt
diese durch die Bezeichnung der Aufgaben im städtischen Museum und in der
Führung der Stadtchronik. Diese „Instruktion für den städtischen Archivar und
Custos des Museums (dzt. Heinrich Gradl)“, die am 10. März 1883 vom
Bürgermeister Dr. L. Graf und Archivar Heinrich Gradl unterfertigt wurde,
hat folgenden Wortlaut:
„1. Was die Ordnung und Ergänzung des städtischen Archives anbelangt,
so ist es die erste Pflicht des Archivars, das Archiv in seiner gegenwärtigen
systematischen Ordnung zu erhalten; eine Abänderung der bestehenden Einthei¬
lung (nach Dr. F. Kürschner) ist nicht wünschenswerth. Dagegen ist
2. darauf zu sehen, daß innerhalb der einzelnen kleineren Gruppen, da, wo
es überhaupt nöthig erscheint, die vorgezeichnete Anordnung weiter geführt
werde. Dies hat zunächst dadurch zu geschehen, daß einzelne Schriftstücke, welche
zwar am gehörigen Orte (in den Schubfächern) sich befinden, den bestehenden
Faszikeln aber noch nicht einverleibt sein sollten, in dieselben eingelegt werden.
3. Nachdem über das gesamte Pergament-Urkunden-Materiale Spezial¬
kataloge verfaßt, dieselben mit Rücksicht auf spätere Auffindungen in der Zettel-
form angelegt wurden und sich bei der fortschreitenden Arbeit zahlreiche Ein
reihungen ergeben, so sind demgemäß die betreffenden Zettelkataloge zu revi
dieren, zu ergänzen und zur leichteren übersicht den in Papier-Couverts ver-
wahrten Urkunden kurze Regesten beizulegen.
4. Nachdem ferner die städtischen Urkunden (unter B 1) in zwei Gruppen
geschieden und chronologisch geordnet sind, als: a) Allgemeine Stadturkunden und
b) Privaturkunden, so wäre an die weitere Ergänzung des Archins zu gehen, und
sind die älteren Urkunden der Neuzeit, welche aus der städtischen Registratur z. Z.
ausgeschieden werden, gehörigen Orts einzureihen und zu verwahren; auch hat
der Archivar auf Ergänzung des städtischen Archins durch Erwerbung noch nicht
vorhandener, auf Eger bezugnehmender Urkunden, eventuel Copien anderwärts
vorhandener sein stetes Augenmerk zu richten und vorkommenden Falles dem
Stadtrathe die nöthigen Anträge zu unterbreiten.
5. Ganz besonders wird dem Archivar die öftere Lüftung des Archivs, die
strenge Ordnung und Reinlichkeit desselben, sowie der Lokalitäten ans Herz
gelegt. Auch auf die unteren Schubfächer der Kästen ist sorgsam zu achten, daß
daselbst befindliche Schriftstücke vor Vermoderung bewahrt bleiben.
74) Städt. Registratur, Fasz. 326.
75) Städt. Registratur, Fasz. 60, Personalakt „Gradl“.
40