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Název:
Das Archiv der Stadt Eger
Autor:
Sturm, Heribert
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Cheb
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
120
Obsah:
- 1: Titulatio
- 4: Zum Geleit
- 9: Inhaltsübersicht
- 11: Edice
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anlassung zu diesem Egerer Judenmord vom Jahre 1350 erzählt an-
schaulich Pankraz Engelhart in seiner Chronik der Stadt Eger [ab
gedruckt bei Gradl „Die Chroniken der Stadt Eger“, S. 19—21].
Einige Erläuterungen zu dieser Urkunde findet man auch in Siegls
Buch „Eger im Wandel der Zeiten“ [S. 35]. — Abgedruckt bei Čela
kovskyj Cod. jur. municip. II. 301, Emler Regesta Boh. IV. 627,
Böhmer Reg. imp. VIII. 1923. Ausführliches Regest bei Gradl
„Die Privilegien der Stadt Eger“.
Abb. 10
1354, März 12.: Karl IV. an die Reichsstädte, daß die Egerer zu
Wasser und zu Lande zollfrei fahren dürfen. —Abgedruckt von Gradl
„Aus dem Egerer Archine“ in den „Mitteilungen des Vereines sür Ge-
schichte der Deutschen in Böhmen“, Ig. 29 (1891), S. 379, und in
Siegls Buch „Eger im Wandel der Zeiten“, S. 36.
Abb. 11 1358, Juni 19.: Borso von Riesenburg, Herr in Petschau, schlägt dem
Erzbischof Ernst in Prag den Presbiter Johannes als Seelsorger für
Luditz vor.
Abb. 12
1385, Juni 12.: Sdenko, oberster Meister der Kreuzherren mit dem
Stern zu Prag, Prior Niklas, weiters Jakob, Pfarrer zu Zedlitz, Tho-
mas, Pfarrer zu Elbogen, Paul, Pfarrer zu St. Stephan in der Prager
Neustadt, Prokop, Pfarrer zu Königsberg, Johannes, Prior zu Eger,
Niklas Stupicz, Komtur zu Brüx, Johannes Weizselstorffer, Komtur
zu Eger, und der ganze Orden der Kreuzbrüder mit dem Stern, be-
urkunden die Schenkung von zwei Meßgewändern, zwei Chorröcken und
einem goldenen Kreuz („da ein creutzel von dem heiligen creutz und
ander heiligtum inne ist“) durch Niklas Walter, Bürger in Eger.
Abb. 13
1397, September 12.: König Wenzel (IV.) verfügt, daß die Brücke, die
von seinem Schloß über die Eger zur Burg gebaut war, nicht wieder
hergestellt werde, gestattet aber den Egerer Bürgern, die Stadt mit
ihren „türmen, mauern, greben und sust andern sachen, uns und der
stat zunucze...“, auszubesfern. — Abgedruckt und erläutert in Siegls
Buch „Eger im Wandel der Zeiten“, S. 39 f. Vgl. auch die Ausfüh-
rungen Karl Siegls „Zur Geschichte der Brücke von der Kaiserburg
zu Wenzelsburg“ im Egerer Jahrbuch 1908 und Čelakovsky Cod.
jur. municip. II. 698.
Abb. 14
a) Das älteste Stadtsiegel Egers; b) Das zweite Stadtsiegel, das erst-
mals an einer Urkunde aus dem Jahre 1403 angehängt ist. Diese Form
des Stadtsiegels war bis in die zweite Hälste des 17. Jahrhunderts in
Gebrauch; dann übernahm man als Stadtsiegel die heutige Form, die
ihrerseits, freilich in anderem Gebrauch, in weit frühere Zeit zurück-
zuführen ist.
Abb. 15 1406, Oktober 24.: Der Rat der Stadt Eger beurkundet die Stiftung
einer Kirche in Liebenstein durch Erhard Rudusch. — Abgedruckt und
erläutert im Aufsatze K. Siegls „Die Gründung der Kirche zu Lie-
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