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Titulatio
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- s. 10: … Archivs 104/ Das Stadtarchin als Schutzstelle für alle Archivalien des Landes Eger 106 / Ausgestaltung des Stadtarchins zum Mittelpunkt historischer Forschungen innerhalb…
- s. 10: … / Ausgestaltung des Stadtarchins zum Mittelpunkt historischer Forschungen innerhalb des Landes Eger 107 Stadtarchin und Stadtmuseum 108. Anmerkungen zum Bilderteil Urkunden 109…
- s. 34: … Bücher im Schrifttum über die Geschichte der Stadt und des Landes Eger überhaupt. Franz Kürschners Ordnungsarbeit im Egerer Stadtarchiv dauerte bis ins…
- s. 42: … den frühesten Zeiten bis 1322, dem Jahr der Verpfändung des Landes Eger; weiters die „Chro- niken der Stadt Eger“ (1884) mit einer…
- s. 46: … seiner Verdienste um die geschichtliche Betreuung der Stadt und des Landes Eger am 10. November 1932 zum Ehrenbürger der Stadt Eger ernannt…
- s. 53: … war dies die Egerer Landsteuer, die von den Dorfinsassen des Landes Eger nach der Anzahl ihrer Nutztiere (daher der Name „Klauen"-Steuer) nach…
- s. 63: … mehr als hundert Jahren mit der Geschichte von Stadt und Land Eger besaßte, sind eine Reihe von Manuskripten geschichtlicher Aufsätze und Konzepte…
- s. 68: … festgehalten, daß unter „Egerland“ der staatsrechtliche Be- griff „Stadt und Land Eger“ gemeint ist. Erlte Hauptgeuppe (A: Arkunden) I. Eger und das…
- s. 106: … doch für die vollständige Erfassung aller Quellen zur Geschichte des Landes Eger von Bedeutung sind. Die Archivalien solcher Archive, deren Kenntnis viel…
- s. 106: … Patronat gehören, als auch solcher, die wegen ihrer Lage im Lande Eger (der alten „regio Egere“) für die Geschichte der Dörfer und…
- s. 110: … Albrecht 1305]; mit den Zu- sicherungen, daß alles, was zum Lande Eger gehört, dabei auch erhalten bleiben und davon nichts Izu Böhmen]…
- s. 112: … ausgenommen in geistlichen Angelegenheiten — vor ein Gericht außerhalb des Landes Eger gerufen werden dürfe, indem er den Richtern (auch Westfalens) unter…
- s. 112: … Bestimmungen der Pragmatischen Sanktion. (Letztes Dokument der politischen Selbständigkeit des Landes Eger! Das Original ist auf Pergament geschrieben und in Buchform gebunden.…
- s. 118: … sie enthalten in alphabetischer Reihenfolge sämtliche Ortschaften und Einzelhöfe des Landes Eger mit den Namen der Hosbesitzer und den abzuführenden Steuersätzen. Da…
Název:
Das Archiv der Stadt Eger
Autor:
Sturm, Heribert
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Cheb
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
120
Obsah:
- 1: Titulatio
- 4: Zum Geleit
- 9: Inhaltsübersicht
- 11: Edice
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für die Durchführung weiterer Aufgaben im Archin unerläßliche Voraussetzung
war! Zudem betrieb Gradl die übersiedlung des Stadtarchins in neue und vor
allem der Aufbewahrung von Archivalien weit mehr entsprechende Räume.
Es gelang ihm, im Erdgeschoß des neuen Schulgebändes „Rudolfinum“ drei zu-
sammenhängende Näume für das Archin zur Verfügung zu erhalten; er über-
siedelte dorthin alle Archivbestände im Jahre 1892. Ein Jahr später kam noch
die städtische Bibliothek dazu 70).
Im übrigen ging die Arbeitsweise Heinrich Gradls hauptsächlich darauf
hinaus, die Grundlagen für eine zuverlässige Geschichtsbetrachtung Egers und
des historischen Egerlandes zu schaffen. Er sichtete und prüste mit kritischem Sinn
die ihm anvertrauten Archivalien und legte als Frucht dieser mühevollen Klein-
arbeit neben verschiedenen wertvollen Aufsätzen seine Hauptwerke vor: die
„Monumenta Egrana“ (1886), enthaltend alle ihm zugänglich gewesenen Urkunden
und geschichtlichen Quellen über Eger und das Egerer Gebiet von den frühesten
Zeiten bis 1322, dem Jahr der Verpfändung des Landes Eger; weiters die „Chro-
niken der Stadt Eger“ (1884) mit einer Fülle kritischer Bemerkungen und
urkundlicher Nachweise; die „Privilegien der Stadt Eger“ (1879) als einen Vor
läufer eines beabsichtigten, aber leider dann nicht mehr zustande gekommenen
Urkundenbuches der Stadt Eger; und als geschlossene Darstellung seine „Geschichte
des Egerlandes“ (1893), die eine erstmalige, auf forschender Urkundenkritik auf-
gebaute übersicht über das geschichtliche Werden und Geschehen der Stadt Eger
und des historischen Egerlandes bis 1437 ist. Daß er auzer diesen Hauptwerken
eine beträchtliche Anzahl von Aufsätzen veröffentlichte, zeugt von seinem rastlosen
Arbeitseifer. Dabei beschränkte sich das Arbeitsgebiet seiner schriftstellerischen
Tätigkeit als Archivar der Stadt Eger nicht allein auf die Geschichte seiner Hei
mat, sondern einbezog auch vor allem sprachkundliche Forschungen, dann aber
auch Teilgebiete der Naturkunde.
Nach der Archivübersiedlung ordnete Heinrich Gradl zunächst einmal von
Grund auf die Archivbücherei, die damals etwas mehr als dreitausend Bände
zählte, und setzte zugleich die eigentlichen Archivordnungsarbeiten weiter fort.
Ihm lag daran, alle die Archivalien, die weder von Kürschner noch von Prökl
ins Archiv eingegliedert worden sind, sondern liegen geblieben waren — es han-
delte sich hiebei immerhin noch um einhundertfünszig umfangreiche Bündel! —
in die Bestände des Stadtarchins einzuordnen. Das war insofern eine sehr zeit-
raubende Arbeit, als jedes der vielen Tausenden von Schriftstücken durchgelesen
sein wollte, um zu entscheiden, welcher „Materie“ es zuzumweisen sei. Trotzdem
aber war bis Ende 1893 die größere Hälfte doch durchgesehen. Freilich aber mußte
dabei auch erkannt werden, daß die frühere Katalogisierung nicht mehr genügte,
sondern vielmehr eine Reihe neuer Sachgruppen zu bilden war77).
Anfangs 1894 begann Heinrich Gradl mit dem Entwurf dieses neuen Ord
nungssystems, das im wesentlichen nur eine Erweiterung der Kürschnerschen
Archivordnung darstellte. Als Programm für die künftigen Arbeiten stellte er
bei dieser Gelegenheit folgende Punkte auf: 1. Die detaillierte Ordnung jedes
einzelnen der ungefähr zwölshundert Faszikel; 2. Abschluß der Durchsicht des
Restes der angeführten 150 Aktenbündel; 3. Entwurf eines detaillierten Ka-
talogs nach Bekanntwerden aller Materien des Archins; 4. Bezettelung der
Schübe und der einzelnen Faszikel; 5. Ausscheidung und Beiseitelegung aller
76) Gemeindeamtsblatt der Stadt Eger, Jahrgang 1894.
77) Nach einem Archivbericht H. Gradls, am 7. Feber 1894 dem Egerer Stadtrat vor-
gelegt. — Städt. Registratur, Fasz. 326.
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