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Titulatio
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Zum Geleit
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- s. 9: … Stadt- Inhallsüberſicht Die Geschichte des Stadtarchivs Eger Der Umfang des Egerer Stadtarchivs 11 / Die Anfänge im Kanzleiwesen der städtischen Verwaltungsstellen 12/…
- s. 11: … Hauptbeständen erhalten konnten. Wird damit der große Umfang des heutigen Egerer Stadtarchivs verständ lich, das trotz allen Einzelverlusten doch noch weit über…
- s. 23: … sich selbst beruhen lassen. Zunächst untersuchte Joh. Jos. Clauser im Egerer Stadtarchiv die Urkunden bestände und forschte austragsgemäß vor allem nach solchen…
- s. 34: … Stadt und des Landes Eger überhaupt. Franz Kürschners Ordnungsarbeit im Egerer Stadtarchiv dauerte bis ins Jahr 1868 hinein. Am 27. August dieses…
- s. 46: … im großen und ganzen sein Lebenswerk, durch das er das Egerer Stadtarchiv würdig an die Seite anderer großer, fachlich geleiteter Archive stellte,…
- s. 47: … überblickt man die gesamte Lebensarbeit Karl Siegls als Direktor des Egerer Stadtarchivs Isein anderes Wirken als Leiter des Stadtmuseums und seine schriftstellerische…
- s. 52: … es sich lediglich um eine übersichtliche Darstellung des Gesamtbestandes des Egerer Stadtarchivs handelt, füglich außeracht gelassen werden. Ein anderes großes Verwaltungsgebiet, das…
- s. 60: … 17. Jahrhundert nur einen geringen Bruchteil dar. Es sind im Egerer Stadtarchiv Rechnungsbücher von 1583 bis 1617 (insgesamt 10 Bände) vor handen;…
- s. 61: … dem einige zum Teil sogar sehr wert- volle Bruchteile im Egerer Stadtarchiv verwahrt sind, ist das Archinder Cla- rissinnen zu Eger. Dieses…
- s. 103: … solche Bestrebungen gefördert, wußte man nun auch die Bestände des Egerer Stadtarchivs von einer anderen Seite her zu schätzen; man erblickte in…
- s. 103: … IV (1928), S. 226 ff. 4) über den Beſuch des Egerer Stadtarchivs durch einen Bertreter des Prager Mufeums ist im ersten Abschnitt…
- s. 107: … gehörigen Archivalien in fremden Archiven werden das ihre tun, das Egerer Stadtarchiv immer mehr zur historischen Forschungsstätte für das Eger- land auszubauen.…
- s. 109: … ihnen zugleich Zollfreiheit in allen seinen Ländern. (Alteste Urkunde des Egerer Stadtarchivs.) — Abgedruckt in Emler Reg. Boh. II. 516 u. Gradl Monumenta…
Název:
Das Archiv der Stadt Eger
Autor:
Sturm, Heribert
Rok vydání:
1936
Místo vydání:
Cheb
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
120
Obsah:
- 1: Titulatio
- 4: Zum Geleit
- 9: Inhaltsübersicht
- 11: Edice
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und zwar im Jahre 1693, konnte die Stadt Eger durch einen neuerlichen Vertrag
mit der Erwerbung der ehemaligen Deutschherren-Kommenda das Egerer Pa-
tronat endgültig an sich bringen.
Bevor aber noch die Maltheser den Besitz übernahmen, wurde das Deutsch¬
ordensarchin des Hauses Eger verpackt und an die Komturei nach Zwetzen bei
Jena geschickt; Zwetzen war damals Sitz des Landkomturs der Ballei Thüringen,
zu der das Haus Eger gezählt wurde. Ein ausführliches Archivinventar der ver-
schickten Archivalien blieb in Eger zurück 15). über das weitere Schicksal dieser
nach Zwetzen überführten Archivalien besteht noch keine völlige Klarheit. Nach
dem im ersten Abschnitt dieses Buches erwähnten Aussatz von Dr. R. Koß haben
sich im Jahre 1859 in der Bücherei des Ordensgymnasiums in Zeitz 233 Per-
gamenturkunden, die sich auf Eger beziehen und mit 1268 beginnen, (auch die
älteste Urkunde der seinerzeit von Eger nach Zwetzen geschickten Archivalien hatte
die gleiche Jahreszahl), vorgefunden; von hier seien sie dem Provinzialarchin
in Magdeburg übergeben worden, und heute werden sie im Zentralarchin des
Deutschen Ritterordens in Wien aufbewahrt. Es wäre denkbar, daß diese 233
Urkunden ein Teil von dem nach Zwetzen abgelieferten Egerer Deutschordens
archin sind. Ein anderer Teil dürste im Hauptstaatsarchin in Dresden aufbewahrt
sein, wohin auch noch andere Teile des Thüringer Balleiarchins gekommen sind.
Die Sicherstellung des Aufenthaltsortes und die Bestandesaufnahme der einzelnen
Teile des ehemaligen Egerer Deutschordensarchivs ist wiederum eine besondere,
noch durchzuführende Arbeit des Egerer Stadtarchins, zumal auf der Kennt
nis gerade dieser Archivalien die Darstellung der Entstehung und des Umfanges
der heutigen städtischen Patronatsverpflichtungen fußen müszte.
Was heute im Archin der Stadt Eger von diesem Deutschordens-Archin vor-
handen ist, stellt gegenüber dem bereits erwähnten Archivinventar aus der Wende
zum 17. Jahrhundert nur einen geringen Bruchteil dar. Es sind im Egerer
Stadtarchiv Rechnungsbücher von 1583 bis 1617 (insgesamt 10 Bände) vor
handen; dazu kommt ein Band aus dem Jahre 1695, den Hauskauf betreffend;
dann zwei Urbare, und zwar aus dem Jahre 1622 und 1627, und — wenn man
die einzelnen zum Egerer Patronat gehörigen Pfarrkirchen hier hinzunehmen
will — die Ausgabsbücher und Einnahmsbücher von St. Niklas (7 Bände aus
der Zeit von 1549 bis 1755), das St.-Niklas-Inventar aus der Mitte des
15. Jahrhunderts 16), den prächtig geschriebenen Pergamentkoder „Verzeichnis
der manns und weiber stuel und stendt, auch begrebnus oder leichstein der pfarr
kirchen Sancti Nicolai, so anno 1578 vorgenommen“, dazu die Nebanitzer Kirchen
rechnungen von 1540 und 1688 und die Seeberger Kirchenrechnungen von 1635
bis 1664. An Akten sind einige wenige Stücke, die auch im Katalog der nach
Zwetzen geschafften Archivalien verzeichnet sind, doch wieder im Egerer Stadt
archin vorhanden, vor allem das umfangreiche Aktenheft, das sich betitelt „der
Baley Düringen hergebrachtes jus patronatus in der Stadt Eger betreffende"
und gegen fünfzig Abschriften von Schriftstücken aus den sechziger Jahren des
16. Jahrhunderts enthält. Sonst dürften wohl noch manche Schriftstücke des
Deutschordensarchins in den 7 Faszikeln Akten verwahrt sein, die von 1466 bis
1626 reichen und unter „Geistliche Angelegenheiten" der Aktenabteilung des Egerer
Stadtarchins (Untergliederung: Deutschherren) eingereiht sind, desgleichen unter
„Deutschordens-Ballei zu Thüringen“ Gaszikel 806) im Abteil „Sachsen“. Und
15) Stadtarchiv Eger, Fasz. 472.
16) Karl Siegl: Das älteste Pfarrinventar der St.-Niklaskirche in Eger. Jahrbuch des
Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen, Jg. 2 (1929), S. 65—97.
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