z 198 stránek
Titel
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Einleitung
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
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XXVI
XXVII
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XXXII
St. Veiter Bruchtstück
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Neuhauser Bruchtsück
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Budweiser Bruchtstück
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Budweiser Museumsbruchtstückt
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Museumsbruchtstückt
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Das Bruchstück Šafařík´s
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Glossar
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- s. XXII: … im Städtischen Museum zu Bud- weis, dann dem Museum des Königreichs Böhmen in Prag geschenkt, 1824 Einleitung. XXIII von Palacký gefunden: zwei…
- s. XXV: … 6. Das Museumsbruchstück (Zlomek Musejní, abgekürzt: M.), im Museum des Königreichs Böhmen in Prag, von Hanka 1828 vom Deckel eines der k.…
Název:
Die alttschechische Alexandreis mit Einleitung und Glossar
Autor:
Trautmann, Reinhold
Rok vydání:
1916
Místo vydání:
Heidelberg
Počet stran celkem:
198
Obsah:
- I: Titel
- IX: Einleitung
- 1: St. Veiter Bruchtstück
- 32: Neuhauser Bruchtsück
- 41: Budweiser Bruchtstück
- 46: Budweiser Museumsbruchtstückt
- 51: Museumsbruchtstückt
- 53: Das Bruchstück Šafařík´s
- 55: Glossar
Strana XXII
XXII
Einleitung.
B.) ausgekratzt hat, z. B. wolany(u), krali(u) V, 2, 3 (: wzmodliu 8, milugiu
12); prſikazany(u) VII, 7 usw.
Zu den Diphthongen é und ie ist in orthographischer Beziehung zu
bemerken, daß sie parallel der Wiedergabe von i und i, nach t, d, n durch
ie, ye, ye, sonst überwiegend durch ie, te wiedergegeben werden. Nach
t, d und n z. B. tjem 192, chtýela 68, letje 56, letýe 57, chtyeczí 143; twirdýe
65, zedýel 76, pudye 77 und nýeczo 35, gednýem 26, mnje 9, konye 71. Sonst
z. B. copie 53, piezty 81; bíeffe 71, zbierſí 337 (aber auch býe 110, bye 69,
bychal 171); míe 16, mieſchzan 182, gmíe 116 und zloute 10, viecze 126;
prſted 184, trfiezk 61, zrſuecze 327 (aber auch prſýeyte 9) ; wffie 56, wſfiem 156;
leſíe 151, zboſie 187; ptachzíe 194, woyſchzie 304; zieſzí 13, zíeka 105; wzie
124, wziefſta 114; bradatyczie 102 und bogie 19, obogie 100. Man ersieht aus
diesen Belegen aber auch, daß é und ie meistens in alter Weise erhalten
sind, was auch die folgenden Gegensätze illustrieren: geft 13, gens 118,
gehos 28, gemu 38, negeden 42, gelis 210, geliks 176 : bogie 19, obogie 100,
grezdczow 24; otneho 114, onems 249, knemuſto 322 : pronyjefto 88 (A. Pl. M.),
konye 71; wſſe 50, wſſeczko 113, wſſeho 247, wſſemu 123, owſſem 27 : wſie
8 (A. Pl. N.), wffiem 156, wfsiech 248; horſe 161, korsen 140, zrſekla 142:
morſíe 160 und zedlo 177, zen 45 : zíe 19, zíeka 105. Trotz dieser klaren
Erhaltung von é und ie ist doch zu konstatieren, daß der Jotationsverlust
in B. schon überliefert ist: wsfe 32 (A. Pl. F.), ffztezty 113 und zfzety 80,
trſeſſzie 58 : trſiezk 61, Hrſeczí 95, Hrſekow 129, Hrſekom 132, hrſeczky
48, 108 : Hrfieky 149 und bradaticze 106. Belege für die Monophthongi-
sierung von ie zu i (über solche vor oder um 1300 s. Geb. I, 191) sind
folgende vorhanden: ludy 150, rijtýrſke 178 und lepſiho 198.
Im Konsonantismus ist bemerkenswert die Erhaltung von šč; dagegen
ist čs nur teilweise erhalten, z. B. in chzſti 221, chzztu 186, fztij 1, ſzty 9,
chztneho 325 ; teilweise zu c geworden ist es in hrſeczky 48, hrſeczkeho 156
und durchaus in czo, czos, nýeczo 35, njecz 80, nýcze 295, nýcz 21. Dialek-
tischer Einfluß (s. o. p. XI) macht sich darin geltend, daß in einigen Fallen t
vor i, ie als c erscheint, wobei bemerkenswert ist, daß unter den 10 Fällen
nur 3 sind, wo i, ie durch i, ie ausgedrückt wird: sonst erscheinen sie als
i, y, ye, je im Gegensatz dazu, daß hinter altem c i sonst 12mal als í, i
nur einmal y, é immer als ie erscheint: hnuczí 54, radoſczí 216, moczíe 240:
doſcy 179, luboſcy 189, cznoſcy 217, dozdaczy 240, radoſcy 207 und hoſcýe
239, trſcie 59. Aus dieser Tatsache läßt sich nur der Schluß ziehen (was
ja eigentlich von sich aus klar ist), daß in der Vorlage von B. noch t, also
z. B. gemäß der alten Orthographie lubofty stand, woraus der Abschreiber
von B. sein lubofcy machte. —
Zu sonstiger Beleuchtung des Alters von
B. erwähne ich s 30 = že, tdy 23, das pkelna 139, chczte 2, den präpositions-
losen Lokativ Prazie 241 und die kontrahierten Formen nudatny 327,
nudatneho 326 und nusil 342.
Der Reim ist niemals, das Metrum dreimal gestört: 54 netahil, wo
statt des zweisilbigen tahil das einsilbige táhl zu lesen ist; 277 u mlynye
lies o mlýné; in 183 ist entweder panow oder ludy zu streichen.
5. Das Budweiser Museumsbruchstück (Zlomek Budějovicko-
musejný, abgekürzt BM.), wie B. früher im Städtischen Museum zu Bud-
weis, dann dem Museum des Königreichs Böhmen in Prag geschenkt, 1824