z 221 stránek
Titel
I
II
III
IV
Einleitung
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
Edition
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Beilagen
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Sprache der Chronik
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Glossar
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Register
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Inhaltsverzeichniss
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Název:
Die Chronik der Stadt Elbogen (1471-1504)
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1879
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
221
Obsah:
- I: Titel
- V: Einleitung
- 1: Edition
- 139: Beilagen
- 178: Sprache der Chronik
- 187: Glossar
- 193: Register
- 203: Inhaltsverzeichniss
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vehsten Mathis Hisserlen, der sich van wegen einer ganzen
gemein in diesen sachen viel und ofte getreulich gemuhet,
rath genomen, sulchen handel anzunemen gebeten, sich nicht
sewmen, sunder an dy ko. mt. zu prengen, angesehen des
inhalt desz recesz, das sein k. mt. den vam Elpogen irer
gehapten privilegien wider umb newe freyheyt, wes sy be-
weysen mugen, geben und in mit etlichen kuntschaften und
brive an sein k. g. verfertigt und geben; der denn mit grosser,
swerer muhe alleine umb gerechtickeit der vam Elpogen sich
an dy ko. mt. gemuhet, durch hulf seiner hern und guten
frunden diz privilegium und confirmazen zu einer ewigen,
festen, steten haltung einer gantzen gemein gnediglichen
ausbracht und erlangt, des im dy vam Elpogen nicht unpillich
dank sagen sulten und kunftiglich nicht vergessen. dasz selbige
privilegium in sich also helt, van wort zu worte lauttend:
17b.
Wir Wladislaus van gotz gnaden zu Hungern, Behem,
Dalmatien, Croatien etc. konigk, marggrave zu Merhern,
herzog zu Lutzenburgk und in Šlesien, marggrave in Lausitz
etc., bekennen offenlich fur meniglich, dasz in ob verschynnen
jaren fur uns komen sein dy fursichtigen burgermeister, rath-
man und gemein unser stad Elbogen, unsere liben getreuwen,
und haben uns claglich zu erkennen geben, wy in dy edeln
Niclosz und etwan Jeronymus 1) Slick, hern zur Weiskyrchen,
auch unsere getreuwen, da sy dy selbe stad uberfallen, viel
ausz unsern burgern ausgetriben, auch gemeiner stad alle und
itzliche freyheyt, privilegia, brive und gerechtickeit genomen
haben, uns demutiglich betend, das wir in ausz koniglicher
milde umb gotis und gerechtickeit wille geruchten so gnedig
zu sein, sulche in genomen und entwente privilegia wider
zu geben und zu vernewen. das haben wir in jener zeit in
ansehung irer treuw und dienst bey unsern forfaren der cron
Behem und uns erzeigt, da durch sy dan das mal in ver-
terblichen schaden komen und obgemelter irer privilegia ge-
waltlich beraubt sein, gnediglich zugesagt: so viel sy und
durch glaubwirdigen schein anzeigen muchten, fur uberfallung
und einnemung der stad privilegia gehabt und gebraucht
hetten, so viel wulten wir in und gemeiner stad widergeben
1) Vor „Slick" steht am Rande von anderer Hand geschrieben: „ge-
brudere.“