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Addenda et corrigenda
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- s. II: … Papst Gregor IX. nimmt die Abtissin und die Schwestern des Klosters St. Franziskus in Doubrawnik in seinen Schutz und bestätigt ihre Besitzungen…
- s. VIII: … März 20. 62. König Wenzel I. von Böhmen nimmt das Kloster St. Franzisci in Prag und das Hospital, das zu demselben gehört,…
- s. X: … sie die Schwester König Wenzels I. Agnes als Abtissin des Klosters St. Franzisci in Prag einsetzen. Spoleto, 1234 Aug. 31. XI 81.…
- s. XI: … allen Christengläubigen in Böhmen und Polen (Schle- sien), die das Kloster St. Franzisci in Prag mit der nötigen Ehrfurcht besuchen, bei der…
- s. XIV: … Hospitals St. Maria der Deutschen gekauft hat, dem Hospital des Klosters St. Franziszi in Prag. Brünn, 1235 Febr. 12. 104. König Wenzel…
Název:
Codex diplomaticus et epistolarius Regni Bohemiae. Tomi III fasciculus primus, Inde ab a. MCCXXXI. usque ad a. MCCXXXVIII
Autor:
Friedrich, Gustav
Rok vydání:
1942
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
272
Obsah:
- Ia: Titulus
- I: Conspectus
- 1: Editio
- 242: Addenda et corrigenda
Strana XI
XI
81.
Papst Gregor IX. spendet allen Christengläubigen in Böhmen und Polen (Schle-
sien), die das Kloster St. Franzisci in Prag mit der nötigen Ehrfurcht besuchen, bei
der Einweihung desselben ein Jahr Ablaß und am Jahrestag der Weihe 40 Tage Ablaß
und ebensoviel am Festtag des Heiligen.
Spoleto, 1234 Aug. 31.
82.
Papst Gregor IX. beauftragt Bischof Johann II. von Prag, daß er nicht erlaubt,
daß das Kloster St. Franzisci der Nonnen [des Ordens des heiligen Damian] in Prag
belästigt wird, da es zum Recht und Eigentum des apostolischen Stuhles gehört.
Spoleto, 1234 Sept. 4.
83.
Bischof Johann II. von Prag gibt dem Kloster in Mühlhausen sein halbes Dorf
Hruschtitz für das Dorf Horosedl im Tausch, indem er 80 Mark böhmischer Währung
hinzufügt.
Prag, 1234 Sept. 24.
84.
Kaiser Friedrich II. nimmt Herzog Otto von Lüneburg wieder völlig in seine
Gnade auf und uberträgt den Prozeß, welcher zwischem ihm und dem Herzog wegen
der väterlichen Erbschaft ausgetragen wird, und über das Eigentum seines Vaters, Her-
zog Heinrichs, der Entscheidung König Wenzels I. von Böhmen und anderer Fürsten
des Reiches.
Monte Fiascone, Mitte Nov. 1234.
85.
Markgraf Primysl von Mähren schenkt dem Hospital St. Franzisci in Prag
das Dorf Rakschitz auf Bitten seiner Schwester Agnes, der er es einst gegeben hatte,
und gewährt ihm alle Freiheiten und Steuerfreiheiten. Diese Schenkung bestätigt König
Wenzel I. von Böhmen.
Prag, 1234 Okt. 2.
86.
Königin Kunigunde von Böhmen schenkt dem Kloster Marienthal das Dorf Sei-
fersdorf mit allem Zubehör.
Prag, 1234 Okt. 14.
Markgraf Primisl von Mähren gewährt dem Kloster in Klosterbruck Freihei-
ten in großem Umfang.
87.
Znaim, 1234 Okt. 22.
88.
Markgraf Primisl von Mähren bestätigt auf Bitten seiner Mutter Con-
stantia die Gründung des Klosters in Tischnowitz, schenkt ihm Dörfer, deren Namen
genannt werden, und gewährt ihm Freiheiten in großem Umfang, unter Bestätigung
durch seinen Bruder König Wenzel I.
Znaim, 1234 Okt. 31.