z 212 stránek
Titul
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Vorwort
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Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 14. Vom Jahre 1408-1411
Autor:
Bretholz, Berthold
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
212
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XVIII+194
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 161: Rejstřík
Strana 151
151
162.
[Frankfurt], 27. September 1410.
Markgraf Jobst verspricht den Herzogen von Mecklenburg, wenn sie sich mit
Jaspar Gans zu Putlitz wegen Abtretung des Schlosses Lenzen und der Prignitz vertragen,
wegen ihrer bisherigen Verwaltung der Prignitz keine Ansprüche an sie zu machen.
Riedel, Cod. Brand, A. III, 410.
163.
Witko von Lukowan verkauft dem Oslawaner Kloster zwei Lehen nebst dem vierten Theil
und der Hälfte einer Hofstätte in Babitz. — Dt. Oslawan, 29. September 1410.
Ich Witko von Lokowan, Margaretha mein hausfrau und alleu unser gerben und
nachkumelinge bekennen offenleich mit disem prieff allen leiten, di in zehen ader heren
lesen, das wir mit wolbedachtem mûtt und mit guten rat aller unserr freunt und auch
mit gunst des edlen fursten herren Jostes markgrafen zu Merheren, unsers gnedigen herren,
durch unsers nuzzes villen verkauft haben zwai lehen, ein viertail und ein halbe hofstat
in dem darf zu Pawicz gelegen pei dem marcht Wolframicz, di do zinsen rechtes zinses
drithalbes schokch und zwen gross, den ersamen und geistlichen junkfraun Dorothean
der aptessin und dem ganzen convent zu Ossla um funf und zwainzig schokch grosser
Prager minss Merherisscher zall und werung, di si uns nu berait bezalt haben, mitt den
holden und mit allem dem, das darzu gehert, zu haben, zu nuzzen, zu verzezzen, zu ver-
kaufen, fridleich und ewikleich und erbleich zu besizzen, und auch gemaindleich mit
allem rechtem und herschaft, als wir si unz doher gehabt haben und besessen; und geloben
in und mit sampt uns di erberen leitt und herren, herr Leb von Nachot, Hainreich von
Brysnik, Czasslab von Lokowan, Sleiburk gesessen zu Rubczicz mit gesampter hant unver-
schaidenleich pei unseren guten treun an aides stat, di obgenanten zwai lehen, ein virtail
und ein halbe hofstat zu freien und zu beschirmen von allen anspruchen und abschiten,
von wem das wer ader wi das geschech, uber drei jarr nach landes recht und gebonhait
ist zu Merhern und entwerren und si in fridleicher besizunge der egenanten guter hetmen
und haiden; und also schir di lanttafeln offen weren, gelob wir di obgenanten guter in
einlegen und einschreiben mit unser aigen mie und zerung. Tett wir des alles nicht, so
scholl mit follem gewalt der haupman zu Merhern, wer di weil ist, uns und alle unser
gieter aufhalden und pfenten, wo er uns und si vindet in Merherenlant ader auserlant,
si sein varund ader unvarund mitt unserm guten willen, also lang unz das alles werd
verpracht, was diser prieff saget und alle di scheden, di si dowan mechten enpfahen
und redleich burden beweist, in werden widerkert von uns und von allen unsern gerben.