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- s. IV: … 109 und 129 die Neubesiedlung des öden Waltersdorf, das dem Kloster Welehrad gehörte. Die Mehrzahl der Urkunden in diesem 14. Bande bezieht…
- s. V: … denn Erwerbungen. In einer Urkunde (Nr. 109), durch die das Kloster Welehrad das öde Dorf Waltersdorf vergibt, werden bestimmt als Ursache dieser…
- s. XI: … excerpiert, wobei sich Nachtrage ergeben mussten, das reiche Copialbuch des Klosters Wele- hrad (lit. G. III., nr. 191) war seit dem siebenten Bande…
- s. 109: … Bd. 45, S. 212 3, Nr. 426). 109 119. Das Kloster Welehrad bekennt, dass es dem Hradischer Bürger Nicolaus Ul für ein…
- s. 110: … Brünn, Landesarchiv, Art. Welehrad lit. G. III, 191. 120. Das Kloster Welehrad versetzt dem Hradischer Bürger Stephan Pleul die Mühle an der…
- s. 118: … Olmützer Karthäuser lit. E. Nr. 9. 129. Der Convent des Klosters Welehrad erklart, dass er dem Stefan Chvalibor die Erbrichterei und zwei…
Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 14. Vom Jahre 1408-1411
Autor:
Bretholz, Berthold
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
212
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XVIII+194
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 161: Rejstřík
Strana XI
XI
den genannten Archiven. Es unterliegt aber für mich keinem Zweifel, dass jedes
grössere Archiv Mährens und Böhmens, nicht minder die grossen Archive Osterreichs
und auch ausländische Sammlungen Nachträge zu bieten in der Lage sind. Hier und
dort wurden denn auch schon Schritte unternommen, um dieses Material in Abschriften
fur das Landesarchiv zu gewinnen.
Ausser den obigen 34 Nummern stammt aber der Haupttheil der Nachtrage dies-
mal 1. aus dem mährischen Landesarchive (159), 2. aus dem fürstlich Schwarzen-
bergischen Archive in Wittingau (160) und 3. aus dem fürzterzbischöflichen Archive
in Kremsier (107).
Dass sich im Landesarchive überhaupt und in solcher Zahl Nachträge ergeben
konnten, hängt mit der his zur Stunde ungenügenden Repertorisierung mancher Bestände
zusammen. Die in den einzelnen Handschriften enthallenen Urkunden wurden erst in den
letzten Jahren durch Herrn Landesarchivsadjuncten V. Nebovidský zum Theile wenigstens
excerpiert, wobei sich Nachtrage ergeben mussten, das reiche Copialbuch des Klosters Wele-
hrad (lit. G. III., nr. 191) war seit dem siebenten Bande des Codex diplomaticus nicht be-
nützt worden, für die Klosterurkunden dienen noch immer die unvollständigen, vielfach un-
genauen Kataloge aus der Zeit der Klosteraufhebungen. Es ist somit nicht nur möglich,
sondern recht wahrscheinlich, dass die neuen Repertorisierungsarbeiten im Landesarchive
weitere Nachträge zu Tage fördern werden; auch dürften sich von einzelnen Ur-
kunden, die im Codex diplomaticus und auch in unserem Nachtragsbande nach Ab-
schriften bereits gedruckt vorliegen, die Originale oder ältere Copien vorfinden. Vielleicht
können auch diese Umstände es motivieren, dass der Unterzeichnete zu der Über-
zeugung kam, dass fortan ein Theil der publicistischen Thäligkeit des Landesarchivs
in engere Verbindung mit der Ordnungsarbeit daselbst gebracht werden müsste.
Das Wittingauer Archiv, an sich eines der bedeutendsten und reichsten in
unseren Landen, war bisher bei den Arbeiten des Landesarchivs nie berücksichtigt
und zu Rathe gezogen worden. Ich habe daher schon im Jahre 1900 dasselbe be-
sucht, um das Material für den 14. Band daselbst zu ergänzen. Dabei ergab sich eine
solche Menge von Nachträgen für die frühere Zeit, dass es mir gewiss nicht möglich
gewesen wäre, diese so rasch aufzuarbeiten, wenn nicht Herr Archivdirector Franz
Mareš die ausserordentliche Güle gehabt hätte, uns die Abschriften von allen Stücken
fast kostenlos anfertigen zu lassen. Für dieses seltene collegiale Entgegenkommen
statte ich auch hier ihm und den Herren, die an den Abschriften mitbetheiligt waren,
meinen aufrichtigsten und herzlichsten Dank ab1).
Anders verhält es sich mit den Nachtragen aus dem fürsterzbischöflichen
Archive in Kremsier. Das dort befindliche Material an Originalurkunden und theil-
weise auch jenes in den Copialbüchern halte schon Boczek, insbesondere aber dann
Brandl in mehrjähriger Sommerarbeit für den Codex diplomaticus abgeschrieben. Da
veröffentlichte in den Jahren 1898 bis 1901 in der „Zeitschrift des Vereines für die
Geschichte Mährens und Schlesiens“, Jahrgang II—V 2) Dr. K. Lechner u. d. T.
1) Ahnliches Entgegenkommen fand ich auch bei dem Herrn Archivar Franz Tischer in
Neuhaus, der mir gleichfalls zahlreiche Abschriften anfertigen zu lassen die Güte hatte, die aber erst
die Periode nach 1411 betreffen, während die wenigen Stücke vor diesem Jahr bereits im Codex
diplomaticus gedruckt vorliegen.
2) Band II, S. 123—160, 236—260, 261—375; Band III, S. 71—99, 195—218,
298—311; Band IV, S. 132—164; Band V, S. 93—100, 254—284.