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- s. IV: … 109 und 129 die Neubesiedlung des öden Waltersdorf, das dem Kloster Welehrad gehörte. Die Mehrzahl der Urkunden in diesem 14. Bande bezieht…
- s. V: … denn Erwerbungen. In einer Urkunde (Nr. 109), durch die das Kloster Welehrad das öde Dorf Waltersdorf vergibt, werden bestimmt als Ursache dieser…
- s. XI: … excerpiert, wobei sich Nachtrage ergeben mussten, das reiche Copialbuch des Klosters Wele- hrad (lit. G. III., nr. 191) war seit dem siebenten Bande…
- s. 109: … Bd. 45, S. 212 3, Nr. 426). 109 119. Das Kloster Welehrad bekennt, dass es dem Hradischer Bürger Nicolaus Ul für ein…
- s. 110: … Brünn, Landesarchiv, Art. Welehrad lit. G. III, 191. 120. Das Kloster Welehrad versetzt dem Hradischer Bürger Stephan Pleul die Mühle an der…
- s. 118: … Olmützer Karthäuser lit. E. Nr. 9. 129. Der Convent des Klosters Welehrad erklart, dass er dem Stefan Chvalibor die Erbrichterei und zwei…
Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 14. Vom Jahre 1408-1411
Autor:
Bretholz, Berthold
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
212
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XVIII+194
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 161: Rejstřík
Strana IV
IIII
(Nr. 21), Bitesch, Gross-Meseritsch und Hof von den Krawaren (Nr. 29, 30, 123),
dazu kommt für Bitesch und Gross-Meseritsch die Bestätigung ihres von den Krawaren
erhaltenen Stadtrechtes durch den Markgrafen Jodok (Nr. 148, 149). Privilegien-
bestätigung, Stadt- und Meilenrecht erhält Sternberg von den Krawaren (Nr. 113),
ein Vogteiprivileg der Vogt Rombke von Bärn (Nr. 121), Jahrmarkt die Stadt Auspitz
vom Markgrafen Jost (Nr. 136). Fürsorge für das Spital, der wir schon bei Olmützer
Urkunden begegneten, nehmen wir noch ferner wahr bei Urkunden, betreffend die
Orte Jägerndorf (Nr. 11), Budwitz (Nr. 24) und Sternberg (Nr. 145).
Einige Urkunden betreffen Besitzwechsel von Gütern durch Kauf und Schen-
kungen (Nr. 13, 23, 24, 28, 64, 111, 174, 175), Testamente und Testamentsvollstre-
ckungen (Nr. 31, 58, 143 und 139), Bürgschaftsleistungen (Nr. 82, 116), Heiratsgut-
und Zinsverschreibungen (Nr. 70, 112, 133).
Wichtiger für die wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes sind Ur-
kunden wie Nr. 1, durch welche das Königinkloster seinen Besitz in Auspilz und Steurowitz
„die da sehr verwuest sein" durch neue Colonisten, die ihnen die Stadt Auspitz vermitteln
soll, emporzubringen versucht; Nr. 8, in der die schon 1299 festgesetzten Zehent-
und Geldleislungen der Bauern von Schnobolin neuerdings, wie 1306, so auch wiederum
1408 unverändert bestätigt werden; Nr. 121 die Erneuerung des alten zu Grunde
gegangenen Vogteiprivilegs für Bärn, Nr. 109 und 129 die Neubesiedlung des öden
Waltersdorf, das dem Kloster Welehrad gehörte.
Die Mehrzahl der Urkunden in diesem 14. Bande bezieht sich auf Kirchen
und Klöster, ihre rechtlichen Verhältnisse, Besitzstreiligkeiten, Güterveränderungen,
Stiftungen.
Im Olmützer Bisthum war im Jahre 1408 Ladislaus von Krawar gestorben
und Konrad II. gefolgt. Genauere Daten waren bis nun nicht bekannt und auch unser
Band bietet über die Bischofswahl und die sonstigen Verhällnisse des Olmützer Bisthums
in jener Zeit wenig Neues. Die Urkunde Nr. 44, durch die K. Wenzel beim Papst
Gregor XII. um Ermässigung der Abgaben an den päpstlichen Stuhl anlässlich der
Neuwahl ansucht, übrigens seit langem bekannt, ist undatiert, so dass wir als einzigen
darauf bezüglichen Act das Verzeichnis der in Kremsier zwischen dem 7. und 15. No-
vember 1408 vorgenommenen Belehnung der Vasallen der Olmülzer Kirche besitzen;
ein ahnliches Verzeichnis aus dem Jahre 1403 anlässlich der Wahl des vorigen
Bischofs Ladislaus, s. Bd. XIII. S. 302 ff. Auf das Olmützer bischöfliche Lehenswesen
bezieht sich dann noch die Urkunde Nr. 131.
Dem Olmützer Capitel wurde (Nr. 19) erst jetzt im Jahre 1408 vom K. Wenzel
das schon im Jahre 1402 vom Markgrafen Jost neu errichtete Canonicat mit einem
jährlichen Einkommen von 40 Mark aus den landesfürstlichen Steuern der Stadt Brünn
bestätigt; es erwirbt ferner zwei Ackerlane im Dorfe Latein bei Brünn um 30 Schock
Groschen (Nr. 57) und bewilligt den Verkauf eines Jahreszinses durch den Erbrichter
von Langendorf an den Domherrn Andreas von Keltsch (Nr. 63), in welcher Urkunde
auf die schweren Schäden hingewiesen wird, die die Olmülzer Lehensleute, darunter
der Erbrichter Peter Öler von Langendorf, in den vergangenen Kriegszeiten er-
litten hatten.
Die Wirkungen dieser letzten stürmischen Jahre zeigen sich auch in den Zu-
ständen der übrigen kirchlichen Institute und es ist, obwohl aus so wenigen
Beispielen, wie sie dieser Band bietet, gewiss keine allgemeinen Rückschlüsse gezogen