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- s. IV: … 109 und 129 die Neubesiedlung des öden Waltersdorf, das dem Kloster Welehrad gehörte. Die Mehrzahl der Urkunden in diesem 14. Bande bezieht…
- s. V: … denn Erwerbungen. In einer Urkunde (Nr. 109), durch die das Kloster Welehrad das öde Dorf Waltersdorf vergibt, werden bestimmt als Ursache dieser…
- s. XI: … excerpiert, wobei sich Nachtrage ergeben mussten, das reiche Copialbuch des Klosters Wele- hrad (lit. G. III., nr. 191) war seit dem siebenten Bande…
- s. 109: … Bd. 45, S. 212 3, Nr. 426). 109 119. Das Kloster Welehrad bekennt, dass es dem Hradischer Bürger Nicolaus Ul für ein…
- s. 110: … Brünn, Landesarchiv, Art. Welehrad lit. G. III, 191. 120. Das Kloster Welehrad versetzt dem Hradischer Bürger Stephan Pleul die Mühle an der…
- s. 118: … Olmützer Karthäuser lit. E. Nr. 9. 129. Der Convent des Klosters Welehrad erklart, dass er dem Stefan Chvalibor die Erbrichterei und zwei…
Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 14. Vom Jahre 1408-1411
Autor:
Bretholz, Berthold
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
212
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XVIII+194
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 161: Rejstřík
Strana 110
110
anderm frummen mann wol wrkhauf mit der freiung und mit dem rechten sam se selber
haben gehalten.
Abschrift im Codex Welehradensis fol. 119. — Brünn, Landesarchiv, Art. Welehrad
lit. G. III, 191.
120.
Das Kloster Welehrad versetzt dem Hradischer Bürger Stephan Pleul die Mühle an der
March für 70 Mark. — Ohne Datum. Vielleicht 14091).
Wier Johannes won gottes gnoden apt, Henricus prior, Johannes underprior, Petrus
der khelner und der gonz conventh des closters zu Wellegrad worjehen offenwar an diesen
priff und tuen kund allen den, die in sehen oder hôrent lesen, das wier durich rechter
nottürft willen unsers closters und mit unserem wolbedochtem mût unbetwüngen und mit
dem rôt des ganzen conventh dem erberen manne Stephen genant Plewl purger zum Redissch
und allen seinen gerben und auch allen den, die disen gegenwürtigen unseren priff haben
mit ierem gûtten willen, recht und redlich wrsaczt haben und er uns mit seinem gütten
willen gelihen hat sibenzik mark grossen Proger munze Merherischer zal, wier und sechzik
grossen wier iczliche mark zu raiten, die unser mûl, di do leit auf der Marich under den
melzheiseren wor der stat Radissch, mit allen iren nüczen, mit den mülwolden, mit zwain
paumgarten und ein wise, di do pei der grossen wier leit, und mit aller ier zugherung
und was won alder dorczu ghort also beschedenleich, das der worgenant Stephen Plewl
und sein gerben oder wer diesen prieff hette mit ieren gûtten willen, der worgenanten mûl,
als uben geschriben stet, schellen ganz und gar gewellig sein und damit iren wrummen
schikken und schophen das peste als si khinnen und mègen won dem tag, do der priff
ist gegeben bis obr zweinzik jar aus und aus. Dos glob wier in stet und unzubrochen zu
holden mit unseren rechten treuen an alles geffar, als oben und niden geschrieben stet; und
das wier die obgenant mûl in den worgenanten jaren khein mocht noch khein croft nicht
haben zu ledigen ob wier wolden, noch in dorinne khein inwald tuen mit geistleichen noch
mit weltleichen recht, sunder wier schûllen se firderen und wor sein alles gewaldes nach
unser wormegung. Auch wen di worgenanten zwainzik jar iren ausgang haben ganz und
gar, so schôl wier oder unser nochkumling die worgenant mul mit ierer zugherung die
croft und macht haben alle jar jarleich zu lezen wor unser wrauentag der liechtmesse
acht tage ab wier wellen. Auch ab die egenant mûl won unseren twegen oder won iren
twegen oder won gewaltiger hant worstêrt ader wrbrenth würt, ader wie das geschech,
da got wor sei, so schôl wier und unser closter halben schâden mittragen, also das wier die
mûl halb mit aller ierer zugeherung schûllen ganz und gar aufpringen und pauen in einem
jars wriest, und ob wier das nicht teten, so schôl wier im und seinen gêrben ader wer den
1) Am Schlusse der Urkunde stcht von derselben Hand wie bei Nr. 119 „videtur annus esse 1420";
allein wegen der Ubereinstimmung der beiden Urkunden, besonders in Bezug auf die Namen der Convents-
mitglieder haben wir die Urkunde hier aufgenommen.