z 212 stránek
Titul
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- s. IV: … 109 und 129 die Neubesiedlung des öden Waltersdorf, das dem Kloster Welehrad gehörte. Die Mehrzahl der Urkunden in diesem 14. Bande bezieht…
- s. V: … denn Erwerbungen. In einer Urkunde (Nr. 109), durch die das Kloster Welehrad das öde Dorf Waltersdorf vergibt, werden bestimmt als Ursache dieser…
- s. XI: … excerpiert, wobei sich Nachtrage ergeben mussten, das reiche Copialbuch des Klosters Wele- hrad (lit. G. III., nr. 191) war seit dem siebenten Bande…
- s. 109: … Bd. 45, S. 212 3, Nr. 426). 109 119. Das Kloster Welehrad bekennt, dass es dem Hradischer Bürger Nicolaus Ul für ein…
- s. 110: … Brünn, Landesarchiv, Art. Welehrad lit. G. III, 191. 120. Das Kloster Welehrad versetzt dem Hradischer Bürger Stephan Pleul die Mühle an der…
- s. 118: … Olmützer Karthäuser lit. E. Nr. 9. 129. Der Convent des Klosters Welehrad erklart, dass er dem Stefan Chvalibor die Erbrichterei und zwei…
Název:
Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae. Urkunden-Sammlung zur Geschichte Mährens im Auftrage des mährischen Landes-Ausschusses. Bd. 14. Vom Jahre 1408-1411
Autor:
Bretholz, Berthold
Rok vydání:
1903
Místo vydání:
Brno
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
212
Počet stran předmluvy plus obsahu:
XVIII+194
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 161: Rejstřík
Strana 109
109
119.
Das Kloster Welehrad bekennt, dass es dem Hradischer Bürger Nicolaus Ul für ein
Darlehen von 20 Mark zwei Lahne in Maratitz auf zwanzig Jahre verpfändet habe.
Ohne Datum. Vielleicht 1409.1)
Wier Johannes von gotes gnoden abt, Henricus prior, Johannes underprior.
Wenceslaus bursner und der ganz conventh des chlosters zu Wellehrad jehen offenbar an
disem priff und thuen khund allen den, die in sehent oder herent lesen, das uns der erbar man
Nicolaus Ul in der stat zu dem Redissch, unser getreuer, freuntlich und mit seinem gûten
willen gelihen hat zwaizik markch groschen Prager munze und Marherischer zal, fier und
sechzik groschen wier ýzliche mark zu raiten, auf zwai lehen zu Maraticz mit eim hof in
unserem dorf, alzo das er und sein geerben oder der den priff mit recht hat und mit irem
gutten willen schûllen diselben worgenanten zwai lehen mit dem hoff inhaben und pauen
nach irem nûz und noch irem frummen und ýr genûssen, so sie pest khinnen oder megen;
und in ganzen zwaizik jaren noch einander hab wier khain mocht noch kraft, die wor-
genanten zwai lehen mit dem hoff zu lezen noch abschûten, den wan di zwaizik jar
ganz und gar ýren ausgank haben, so megen wier diselben zwai lehen wor unser frauen-
tage der lichtmess acht tag alle jar jerlich gewalt haben zu lesen, ob wier wellen. Wier
gluben auch dem worgenanten Nicolao Ul und seinen gerben ader wer den prif mit
recht hat auszurichten an all ýr schaden, ob man ýn ein pfant nam auf denselben lehen
oder ýrent ein gwalt tat, und das das won unseren wegen zükham. Se schollen auch
di worgenannten zwai lehen mit sampt dem hoff freihaben wor stuer, wor losung, wor
zins, wor robot, wor für, wor hilf, wor lansteuer, wor chlasteür, wor pisschalffsphenning,
wor aierphenning, wor khesphenning, wor hynerphenning, wor erung und wor allerlei
gab, wie si genant sein, si sein grecht oder unrecht. Auch main wier das, das der obgenant
Nicolaus oder sein geerben, die der lehen gewaltig sind ader werden, wor unserm richter
und den schephen des worgenanten dorfs recht schüllen nemen und geben sam ein ander
getreuer man, der auf dem aigen gesessen ist, und darumb schûllen si wrei haben holz
und waid, alz ein ander genachpar in dem dorf gesessen. Und auch wann wier di wor-
genanten zwai lehen ganz und gar ledigen und in zwainzik mark gr. widergaben, so
schollen se di wintersat, di si dorauf gesat haben, wrei haben und dowan niemant geben
oder zinsen, wen allein won der summersat, ob sie dorauf sei, do schullen se won zinsen
und geben alz pilleich ist und recht in dem worgenanten dorf Maraticz. Auch main wier
das, das noch dem und die worgenanten lehen werden gelest, so pleibt das purkrecht mit
den zwain lehen den worgenanten Nicolao Ul und seinen geerben oder wer den priff mit
recht hat nür alz wil, das sie dawon schullen leiden, sam der nider und der obi; und
auch ob es not geschech und sie wolten, so megen se die eegenanten zwai lehen aim
1) Am Schlusse dieser Urkunde wird am Rande des Codex von einer Hand sacc. XVII. bemerkt:
Annus videtur esse 1409. Vgl. aber die Conventslisten von Nr. 109 und 129.