z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana IX
IX
10) Das Görlitzer Stadtarchiv lieferte mir das Original einer der wichtigen Bundes-
urkunden vom 23. Januar 1429, mitgetheilt unter No. 110.
11) Aus einem Zinsbuche des ehemaligen Klosters Heinrichau, welches der Herr
Pfarrer von Heinrichau, Pantke aus dem dortigen Pfarrarchive mir zuzusenden die Güte
hatte, vermochte ich 3 Signaturen (No. 195, 208, 214) mitzutheilen.
Auf gleicher Linie mit den eigentlichen Archiven kommen die handschriftlichen Schätze
der verschiedenen Bibliotheken in Betracht. An dieser Stelle ist hier zu nennen:
12) Die Bibliothek der Ober-Lausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz
als die glückliche Besitzerin der im höchsten Masse werthvollen Handschrift des Görlitzer
Stadtschreibers Barth. Scultetus aus dem Ende des XVI. Jahrhunderts, dessen fast nur aus
aneinander gereihten Urkunden oder Briefen bestehende annales Gorlicenses und speziell
der zweite Theil (1400—1449) eine reiche Fundgrube auch für die Geschichte Schlesiens in
damaliger Zeit bilden, wie denn auch grade dieses Werk mit nicht weniger als 33 Nummern
in unserer Sammlung vertreten ist. Freilich giebt Scultetus die Briefe und Urkunden fast
nie vollständig wieder, sondern immer mit Kürzungen, welche, wenn sie gleich häufig nur
Formalitäten abschneiden, doch hier und da den Zusammenhang zu stören geeignet
scheinen. Leider sind die Originale, welche Scultetus kopirt hat, nur zum allerkleinsten
Theile noch erhalten, von den Briefen, welche in unserm Werke mitgetheilt werden, habe
ich bei einem einzigen das Original in Görlitz aufzufinden vermocht und bei dessen Abdruck
(No. 154) dann die Manier, mit welcher Scultetus zu kürzen liebt, typographisch zu ver-
anschaulichen gesucht. Die Liberalität der Oberlausitzischen Gesellschaft und ihres
Präsidiums zu rühmen habe ich um so mehr Ursache, als ich grade bei diesem Werke eine
zweimalige Zusendung erbitten musste, die mir durch freundliche Vermittelung des
Sekretärs Herrn Professor Struve auch gewährt ward.
13) Die (Milich’sche) Stadtbibliothek zu Görlitz enthält unter No. 217 der Manuscripte
einen Kollektanband, in welchem mehrere Hundert Originalbriefe fast sämmtlich dem
XV. Jahrhundert angehörig, zusammengebunden sind. No. 60, 139, 140, 154 sind dieser
Sammlung entnommen, deren Benützung mir Herr Bibliothekar Dr. Joachim in
bequemster Weise gestattete.
14) Der fürstlich Pless’schen Majoratsbibliothek zu Fürstenstein verdanke ich die
Handschrift des Rosicz, welche dem theilweisen Abdruck im chronikalischen Theile dieser
Sammlung zu Grunde liegt.
15) Der Königsberger Universitätsbibliotkek entstammt der „liber cancellariae"
(Polon.), aus welchem ich durch die Freundlichkeit meines Kollegen Herrn Professor
Dr. Caro, der die ganze Handschrift demnächst im Archiv für Kunde österreichischer
Geschichtsquellen veröffentlichen wird, die Nummern 54, 55 mitgetheilt erhielt.
16) Aus der Breslauer Universitätsbibliothek findet sich einiges Handschriftliche in
dem chronikalischen Theile abgedruckt.
Um aus so weit auseinander liegenden Orten diese Menge von Material zusammen-
zubringen, würde es für den Herausgeber mannigfaltiger und kostspieliger Reisen bedurft
haben, wäre ihm nicht aller Orten ein erhöhtes Mass freundlichen Entgegenkommens und