z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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- s. VII: … des hier Mitgetheilten betrifft, so muss an erster Stelle das Königsberger Staatsarchiv genannt werden. Dasselbe ist an Silesiacis, die Hussitenkriege betreffend, reicher…
- s. 64: … den 16. April.) Bericht an den Hochmeister über den Hussiteneinfall. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. No. 91. Gleichzeitige Kopie vielleicht sogar das Original.…
- s. 81: … berichtet seinem Bruder (Konrad dem Kantner) über die Kriegsereignisse 1). Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. nr. 71. Gleichzeitige Abschrift. Hochgeborner ffurste liber bruder…
- s. 111: … montages vor S. Kiliani tage. Juni 29. 1432 Aug. 11. Königsberger Staatsarchiv Schbl. VIII. No. 12. Orig. mit Spuren des Siegels. Geben…
- s. 116: … 165. (1432 Nov. 5.) Bericht Bischof Konrads an den Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv. Schbl. XXIII. nr. 56. Orig. mit Siegel. Hochwirdiger und grosmechtiger…
- s. 123: … nach letare. (1433) April 15. Die Breslauer berichten dem Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. IX. No. 16. Hochwirdiger vnd grosmechtiger etc. etc. Auch…
- s. 127: … April 29. Aus einem Berichte Peter Czanes an den Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. XXIII. No. 55. Orig. mit Siegel. . . ..…
- s. 129: … 186. (1433 Mai 26.) Joh. Scolym berichtet an den Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. nr. 95 Orig. mit Spuren des Siegels, der…
Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 81
1429.
81
vnd stete, also wer es sache, da got vor sie, das sie die keczezere uberzeyhen vnd virge-
weldigen wolden , das wir Friederich, herczoge zeu Sachsen, vnd Friderich, lantgraven in
Doringen vnd marcgraven zeu Missen, mit vnser macht gein Budissen komen vnd eyn felt
da machen sollen, vnd wir fursten, lande vnd stete in der Slesien mit vnser macht gein
Gorlicz komen vnd ouch eyn felt da machen sullen. Weres aber, das dy keezczere vor
Budissen legen, also das wir mit vnser macht dahin gein Budissen nicht komen kenden,
vnd des glich ouch ab die keczezer vor Gorlicz legen, also das die usz der Slesien mit irer
macht dahin nicht komen konden, so sollen vnd globen wir obingenanten herre Friderich,
herezog zeu Sachsen, vnd Friderich, lantgraue in Doringen, mit vnser macht zcu rucken
vnd zcu komen by Bischofeswerde vnd wir usz der Slesien mit vnser macht zeu rucken
vnd zcu komen by den Luban vnd in dem felde ye zeu beharren, bys das wir einander bot-
schaft gethun mogen, wo wir zcusampne komen vnd gerucken. An welchem vnder vns
beiden teilen das bruch werde, das got nicht gebe, vnd also als vorgeschribin stet nicht
qwemen, so sall das ander teil den vorgenanten landen, mannen vnd steten der sechs stete
getruwelichin das ander teil helffen dermanen by truwen vnd eren, bys das in darumbe
uzrichtunge geschege. Ouch ist beret vnd beteidinget nemelichin also, welch teil dem
andern in syn lant zcu dem felde die hulffe vnd volge mit here thun wirdet, dasselbe teil
sal vnd mag spise, notturft vnd futer nemen in dem lande, do es denne hin zeu hulffe
komen ist vnd die folge gethon hat. Ader mitnamen nymant sal plundern noch nemen, das
er weg furen ader triben wolde ane arg, so sal ouch das teil in dos lande, danne das felt
gemachet wirdet, in den steten vnd ouch in dem felde allerleie nottorft beqwemen kouf
seczczen vnd idermanne fry zcubacken zeu bestellen vnd dy straszen vffen behalden, als
das woel billich vnd recht ist, vnd wanne sie danne also in gotes namen zcusampne in das
felt komen , so sollen wir obingenanten furstin, manne, lande vnd stete in dissem vorbun-
tenisse begriffen noch gutem rate eynen frien margkt lassen ruffen vnd den hertlichen zeu
vorteidingen vnd hanthaben, das er wirdiclichin gehalden werde. Und das alle vnd icliche
stucke, punckte vnd artikele disser eynunge vnd vorbuntenisze von vns vorgenanten
Frideriche, herczogen zcu Sachsen etc., vnd Frideriche, lantgraven in Doringen etc. stete,
feste vnd vnvorbrochlichin gehalden werden sollen, das gereden wir by vns ern fursten-
lichin wirden ane geverde, vnd des zeu orkunde vnd merer sicherheit haben wir beide
vnser insegele hirane hengen lassen. Gegebin noch cristi gebort virczenhundert jar vnd
darnoch in dem nunvndezwenczigisten jare am suntage noch Vincencii mart.
(1429 etwa im Februar.)
111.
Bischof Konrad berichtet seinem Bruder (Konrad dem Kantner) über die Kriegsereignisse 1).
Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. nr. 71. Gleichzeitige Abschrift.
Hochgeborner ffurste liber bruder wir thun euch zeu wissen, dez seligen gedechtnisse
unsser liber fetter, leyder gote sey is geclaget, eyn boze geschefftnisse gehabet hat mit den
1) Konrad der Kantner befand sich nachweislich (Bresl. Stadtarchiv, Roppan 50m. m. m.m.) Mitte April d. J.
bei K. Sigismund in Presburg. Wahrscheinlich ist der Brief dorthin gegangen u. Abschrift davon dann durch die
Ordensgesandten dem Hochmeister zugekommen.
VI.
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