z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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- s. VII: … des hier Mitgetheilten betrifft, so muss an erster Stelle das Königsberger Staatsarchiv genannt werden. Dasselbe ist an Silesiacis, die Hussitenkriege betreffend, reicher…
- s. 64: … den 16. April.) Bericht an den Hochmeister über den Hussiteneinfall. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. No. 91. Gleichzeitige Kopie vielleicht sogar das Original.…
- s. 81: … berichtet seinem Bruder (Konrad dem Kantner) über die Kriegsereignisse 1). Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. nr. 71. Gleichzeitige Abschrift. Hochgeborner ffurste liber bruder…
- s. 111: … montages vor S. Kiliani tage. Juni 29. 1432 Aug. 11. Königsberger Staatsarchiv Schbl. VIII. No. 12. Orig. mit Spuren des Siegels. Geben…
- s. 116: … 165. (1432 Nov. 5.) Bericht Bischof Konrads an den Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv. Schbl. XXIII. nr. 56. Orig. mit Siegel. Hochwirdiger und grosmechtiger…
- s. 123: … nach letare. (1433) April 15. Die Breslauer berichten dem Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. IX. No. 16. Hochwirdiger vnd grosmechtiger etc. etc. Auch…
- s. 127: … April 29. Aus einem Berichte Peter Czanes an den Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. XXIII. No. 55. Orig. mit Siegel. . . ..…
- s. 129: … 186. (1433 Mai 26.) Joh. Scolym berichtet an den Hochmeister. Königsberger Staatsarchiv, Schbl. VIII. nr. 95 Orig. mit Spuren des Siegels, der…
Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 127
1433.
127
den seinen, adir woroff das können wir nicht gewissen, sunder vnser diner eyner, der ist in
dem heere zu Ratibor im lande gewest, vnd demselbin hat Bedrzich der ketczer obirster
pfaffe in dem heer gesaget, wie der konig sie angeredt vnd gebeten hette, das sie im hülfen
vnd beistunden, adir die ketczer wellin im nicht helfen vnd meynen, sie welden herczoge
Swidrigaln liber hülfe tuen denn den Polan, vnd dorobir czien sie yo durch Polan mit
des koniges wille kein Ungarn, doraws man versteen mag, ap es der konig von Polan keigen
vnserm gnedigen hern dem romischen konige gut meynet. So welle ewer hirlichkeit ouch
wissen, das vnser bruder der weisse bey dem konige zu Polen gewest ist vnd hat sich im zu
hofegesinde bestalt, so ist herczog Johannes vom Sagan ouch bey dem konige gewest,
wie der dovon ist gescheiden, des wissen wir nicht, sunder das her yo kein Polan geneiget
ist. Ouch wird Sigmund Gluer ewer diner, ewer libe vnsere meynunge gancz verczelen.
Gegeben zu Breslaw am dinstage noch misericordias domini.
(1433) April 29.
Aus einem Berichte Peter Czanes an den Hochmeister.
Königsberger Staatsarchiv, Schbl. XXIII. No. 55. Orig. mit Siegel.
. . .. Ouch thu ich e. gn. czu wissen, daz dy ketezer mit macht haben gewunnen drey sloz,
das rothe huwsz vnd den Grupen vnd den Gyrsberg nicht fullen yn achtagen vnd legen
vorme Clowsterberge, vnd ich andirs nichten weys, [wan] das der frede czwisschen den
Mysnyschen hern vnd den ketczern nicht gehalden wirt, wenne sie iren mannen vorbotten
haben keynen aws deme lande czu reyten, die mir vor gelabit hatten czu reyten. ... Ouch
ist mir ware botschafft kommen aws deme lande czu Polen, daz die slesischen fursten by
deme konynge von Polan sint gewest den nehesten suntag nach ostern czu Kalys alz herezog
Kentener, herezog Heinrich, her herczog Hans vom Zagen vnd der weysze herezoge,
vnd haben sich ganz geeynt vnd gesaczt zu deme konynge mit bescheide abe oder czu czu
sagen uff die pfingisten, wenn sich die Polen zere richten czu krige vnd sich zere hy vmme
lewte bewerben ouch eczlich gesinde inreyten, das e. gn. nicht grossen schaden kan ynbren-
gen. Ydoch zo habe ich eynen reytenden boten keigen Beymen gesanth yn der wesen her
czu derfarn vmme eczliche sache, die e. gn. antretende ist, der sal mir eyn antwort brengen,
wovon e. gn. schade mochte komen, wenn Prokop hot hynder sich geschreben vom conci-
lio keynen vsczog czu thune vs dem lande czu Beymen czwisschin hy vnd pfingisten, bys er
yn eyn antwort schrybit, wen eczlich ketczer sein, die gerne keygen Polen welden.....
Gegeben czu Butczen an der myttewoche nach misericordias domini vndir myme ingesegil.
Peter Czane uwer underthanyger.
April 19.
Mai 31.
183.
(1433 im Mai.)
184.
Balthasar v. Schlieben schreibt an Heinrich Frauenstein, Vogt der Neumark, über den Hussiteneinfall.
Königsb. Staats-Archiv Schbl. XIII./a. nr. 16. Orig. mit Siegel.
Dem werdigen hern Henryge Frawensteyn, foyt yn der newen marke, unserm
besundirn guthen frunde.
Unsern fruntlichen grus myth dynstlichim wyllen unde wes wyr gutis vormogin, erwir-
diger besunder liber herre, wer thun euch czu wyssen, daz wer also geystern myth dem