z 918 stránek
Titul
Ia
Inhaltsübersicht
Ib
Ic
Vorrede
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
Edice
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- s. 5: … Zürich und auch gegen die Bürger von seiner und des Hauses Österreich Stadt Rapperswil im unguten unternommen würde, sondern daß vermeintliche Zusprüche…
- s. 7: … soll, falls er (der König) mit den Eidgenossen von des Hauses Österreich wegen zu schaffen haben würde, and ob er ihm helfen…
- s. 311: … Vorteil für Konrada Hand, und zwar die Kredenzbriefe fur das Haus Österreich: wolle der König das nicht, seinen Gesandten Cunz von Finsterloh…
- s. 315: … mit den Eidgenossen nr. 159-162. 159. Aktenstücke zur Fehde des Hauses Österreich und der ihm verbundenen Stadt Zürich gegen die Schweizer Kidgenossen.…
- s. 316: … von seinen Vorgängern haben, zn bestätigen; habe er von des Hauses Österreich wegen etwas an uns zu ervordern, so wollten wir darauf…
- s. 318: … Volk die kaiserliche Stadt Zürich und sehr viele Gebiete des Hauses Österreich angegriflen hat und wie zu befürchten stehe, daß noch mehr…
- s. 320: … et in posterum tibi tuisque posset esse damnosum. Denn das Haus Österreich kann sehr wohl den Schweizern widerstehen, nec sacrum imperium ita…
- s. 320: … Solothurn: beschwert sich über ihre Fehdeansage gegen ihn und das Haus Österreich und droht mit Entzug ihrer Privilegien. 1443 August 26 Wiener…
- s. 321: … Bryßgew mit, daß er seine Botschajt zum Tage zwischen dem Hause Österreich und denen von Zürich ciner- und den Switzer Eidgenossen andrerseits…
- s. 321: … auch sie ihre Botschaft schicken mögen; er ermohnt sie, zum Hause Österreich zu halten, wie es ihre Vorderen seinen Vorderen, den Herzägen…
- s. 420: … gegebon haben, die gen. Lande, Schlösser, Leute und Güter des Hauses Österreich in aller dreier Namen zu regieren, innezuhaben, zu besetzen, entsetzen…
- s. 434: … Sept. 191 Okt. 19 [5] Uber Verhandlungen einer Gesandtschaft des Hauses Österreich mit dem Dauphin in Ensis- heim, der Weiterreise einer Teilgesandtschaft…
- s. 516: … 1444) den Hofmeister des Dauphin, Gabriel de Bernez, für das Haus Österreich und die Stadt Zürich. Dieser schließt und verkündigt bereits am…
- s. 520: … Feste Schiltaw unter Vorbehalt des Offnungsrechtes der Burg für das Haus Österreich (Sigmaringen St.-A. Urkk. Herrsch. Jungnau v. 7. 10. 1444 cop.…
- s. 527: … Freunde und sie selbsi etweviel zit getagt haben zurschen dem Hause Österreich und den Fidgenossen und daß zuletzt ein. fricde bif] zà…
- s. 709: … sie gultlich anzukören und thre Treue und guten. Willen zum Hause Österreich gnädig zu bedenken. Datum sabato ante Anthony Jan. 16 conf.…
- s. 737: … Kurfürsten: über Zweck und Erfolg der vom Dauphin für das Haus Österreich gegen die Eidgenossen geleisteten Hilje, über Nichterfüllung der vom Röm.…
- s. 751: … iren aidgenossen die Fürsten unserer Herr- 15 schaft und das Haus Österreich widor allen glimpff füg ere und recht, in offt und…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 3. (1442-1445)
Autor:
Kaemmerer, Walter
Rok vydání:
1963
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
918
Obsah:
- Ia: Titul
- Ib: Inhaltsübersicht
- I: Vorrede
- 1: Edice
- 807: Chronologisches Verzeichnis
- 831: Alphabetisches Register
- 890: Zusätze und Verbesserungen
Strana 5
Eimleitung.
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gegen des Reiches Stadt Zürich und auch gegen die Bürger von seiner und des Hauses Österreich
Stadt Rapperswil im unguten unternommen würde, sondern daß vermeintliche Zusprüche aut
dem Rechtswege zu suchen seien" 1. Dieser Rechtswag ist in der Tat von den Eidgenossen zunächst
noch einmal beschritten? worden, worauf sie der König auj einen Tag nach Konstanz zu sich
entboten hat 3.
Besondere Höhepunkte auf dieser Reise Kg. Friedriche waren unzweijelhaft die Staats-
besuche in Genf, Besançon und Basel. Man wußte bisher vielerlei iiber die äußere Aufmachung d,
aber nur wenig über den eigentlichen Zweck dieser Besuche. Einige von uns beigebrachte Nach-
richten und Aktenstücke ermöglichen es nun, auch dem politischen Inhalt der damals geführten
10 Besprechungen mehr als bisher nahezukommen.
Der Aufenthalt Friedrichs am savoyischen Hofe in Gen| ist von jeher ausschließlich mit
den Absichten einer Eheverbindung zwischen dem König und der verwitweten Margarethe von
Anjou, der Tochter des Konzilspapstes und Schwester des regierenden Herzogs Ludwig von Savoyen,
in Zusammenhang gebracht worden. Es trifft zu, daß diese Frage dort angeschnitten, aber von
Friedrich bis zu seinem späteren Besuch bei Papst Felix in Basel zurückgestellt worden ist. Unter
dem Zeichen der vom König ängstlich gehülelen kirchlichen Neutralität verdient allein schon
der Plan einer solchen Heirat Beachtung. Aber eine Ansprache, die der eben vom Konzil zurück-
gekehrte königliche Gesandte Thomas Ebendorfer bei dieser Gelegenheit im Namen des Königs
gehalten hat (nr. 15), beweist, daß in Genf auch die Frage des Kirahenschismas weit mehr im
Mittelpankt der allseitigen Aufmerksamkeit gestanden haben muß, als man bisher wissen wollte
und konnte. Man wird dieser Rede im ganzen sogar eine erhöhte Bedeutung beimessen dürfen,
da sie ja noch unter dem unmittelbaren Eindruck der soeben in Basel vernommenen Konzils-
antwort gehalten worden ist. Sie ist eine Entgegnung auf die voraufgegangene Begrüßungs-
ansprache in Namen des savoyischen Herzogs, gehalten zugleich in Anwesenheit einer burgun-
25 dischen Gesandtschaft. Aus ihr erhellt, mit welchen Absichten der König Savoyen besucht hat
und in welchem Sinne er dort empfangen worden ist.
Ebendorfer jührt in der ihm eigenen, floskelreichen Sprache aus, wie die Reise des Königs
den Frieden in einer vom Kirchenschisma zerrütteten Welt dienen soll (art. 2a); der König
begrüße die stets freundschaftlich bewährte Nachbarschaft von Österreich und Savoyen (25)
s0 und begegne dem sanoiischen Hause mit dem Ausdruck seinor Ergebenheit (2e). Dznn wendet
sich die Rede im zweiten Teil (art. 3) ziemlich schroff dem bedauerlichen Zustand der Kirche
zu und verlangt das Aufgeben jeder rein abwartenden Haltung; der König empfinde die Hartnäckig-
keit der Söhne der Kirche im Schisma um so schmerzlicher, als sie unbekimmert um die erfolgte
königliche Salbung andauere (art. 4), und er wende sich an den Herzog mit der Aufforderung
a5 zu tätiger Mithilfe im Kampfe gegen das Schisma (art. 5), damit zum Heile der Menschheit
die Kirche wieder die gottgewollte Freiheit erlange.
Die Rede enthalt manche Stellen, die sich einer brauchbaren Erklärung widerselzen; wahr-
scheinlich sind einzelne Gedanken van Ebendorfer in der Niederschrist nur skizzenhaft ange-
deuta und bleihen uns deshalb unverständlich. Es mag darum offen bleiben, ob etwa in
40 art. 2b auch auf die Heiratsabsicht des Köniys, oder an anderen Stellen auf das Verhaltnis des
savoyischen Herzogs vu König und Reich wenigstens kingedeutel ist5.
50
1 Schreihen des Königs an Luzern aus Losen Sa. n. St. A. Urk. nr. 424 or. mb.; Unterf. Ad relacionem
Gallen tag [0lt. 20ƒ 1442 in Luzern St. A. Deutsches
domini marchionis u de Hochberg baillivi Alsacie;
Reich fase. IX: Osterr. Territorien or. ch.; Untery.
Reg. in Eidgen. Absch. 2, 164 zu nr. 254.
45 Commissio domini regis I in consilio; Reg. in Eidg.
4 Ausgaben des Herzogs von Savoyen anlaßlich des
Abschiede 2, 163 nr. 252.
kgl. Besuches in Genf gedr. bei Bruchet, Le chdteau de
2 Vgl. Schreiben Berns an Luzern vom 5. November
Ripaille, Paris 1907, pag. 530 f.: zur Zusammenkunft
in Anm. zu unserer ar. 17, wie äberhauptzu der ganzen
von Besançon ist insbes. die Chronik des Olivier de la
Frage Bd. 2 der Eidgen. Abschiede zu vergleicken ist.
Marche, hag. von Beanne a. d'Arbaumont, 1, 276 ff.
3 Geleitsbrief Kg. Friedrichs für die Boischaft der
zu vergleicken.
Stadt Bern und der anderen Eidgenossen, Basel
* Hierzu vergleiche man ein undatiert überliefertes
Mi. n. Marleins tag [Nov. 147 1442 in Schwy:
Schreiben Friedriche III. an die civitas Lausannensis