z 918 stránek
Titul
Ia
Inhaltsübersicht
Ib
Ic
Vorrede
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Edice
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 3. (1442-1445)
Autor:
Kaemmerer, Walter
Rok vydání:
1963
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
918
Obsah:
- Ia: Titul
- Ib: Inhaltsübersicht
- I: Vorrede
- 1: Edice
- 807: Chronologisches Verzeichnis
- 831: Alphabetisches Register
- 890: Zusätze und Verbesserungen
Strana 297
Ab. Reichsangelegenheiten zwischen den RTT. nr. 150.
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selben Tage zu schwören, außerdem der städtischen Botschaft dorthin mitzuteilen, an welchen Tagen
die anderen Amtleute schwören würden (a.a0. conc.).
19] Gf. Ulrich erwiderte am 19. Sept. (Mi. v. s. Matheus) aus Stutgarten, daß er den Tag nach Sept. 19
Geppingen auf den 26. Sept. (Mi. n. Matheus) angesetzt habe; dort würden die städt. Abgesandten Sext. 26
dann erfahren, uann die anderen Amilente des Grafen schwören werden (a.a.0. or. ch., also an-
scheinend nicht abgesandt?).
[10] Auch Gf. Ludwig wurde am 26. Sept. (Mi. v. 8. Michels tag) von Ulm gebeten, eine Stadt Sept. 26
und den Termin für den Eid seiner Amtsleute auf die Versinung zu nennen (a.a.O. conc.).
[1I] Am 20. Nov. (zu Stutgartten an zinstag n. s. Elizabethen tag) kündigte Gf. Ulrich der Stadt Nov. 20
10 Ulm an, daß er seinen Getreuen Wolffen von Nuhusen empsohlen habe, den Schwur auf die Einung
von den Siädten Gemunde, Halle, Dinckelspuhel, Nordlingen, Werde, Aulun, Gienyen und Bopffingen
für seinen Bruder und thn seibet inzunemen und darum zuerst nach Gmünd am 4. Dez. (zinstag zu nacht Dez. a
vor s. Nyclaus) und dann zu den anderen Stüdten zu reiten (Nördlingen Missiven fasc. 37 cop. ch.,
Beischluß zum folg. Brief).
[12] Die Stadt Ulm schickte daraujhin am 25. Nov. (uf s. Kathrinen tage) sine Abschrift dieses Nov. 25
Briefes an Nördlingen und bemerkte dazu, daß die Räte beider Herren von Wirtemberg bei ihnen ge-
wesen seien und die Eide, die verainung zu swèren, von ihr ingenomen haben wollten. Sie hatte ihren
großen und kleinen Rat versammeln lassen, um die Vereinung schwören zu lassen; doch hatten jone erklärt,
sie neinten, daß Räte und Gemeinde die Einung schwören sollten, doch so, wie sie vonalters ber und vormale
geschworen hätten. Ulm habe ihnen geantwortet, vor Zeiten hätten wohl Räte und Gemeinde die Einung
geschworen; es sei aber auch geschehen, daß sich die Herren von Wirtemberg an der stette reten, die
die ainung zû hove gesworn, begnügt hätten, und daß dann weder die Städte noch die Gemeinde in
den Städten die Einung geschworen, aher sie doch gehalten hätten. Die Stadte schwüren auch ihre Ei-
nungen nicht anders als in großen und kleinen Räten und hielten sie doch getreulich, denne es hab
25 unser gemainden halb gestalt, das wir ir mechtig sien. Ulm meinte, es genige, die Einung mit großen
und kleinen Räten 2u schwören, und die Herren van W. könnten sich damit begnägen. Die Rate hätten
daruuf gebeten, ihnen zu gestatten, das an die Herren von W. zu bringen, was Ulm ihnen auch erlaubt
habe (Nördlingen a.a.0. or. ch.).
[13] Am 30. Jan. (Mi. v. trowen tag zu liechmeß) 1443 schriehen die Städte Eßlingen, Reut-
80 lingen und Weil an Ulm: die Gesandtschaft der Schwäb. Städte, die neulich in Eplingen und Reutlingen
gewesen sai, habs beide Stadte aufgejordert, in ihre Einung mit den Herren von Wirtemberg zu treten.
Der Gesandtschaft war geantwortet worden, mas wolle das an mer lute bringen; das sei nun geschehen
und die 3 Städte seien bereit, in die Vereinung zu treten, doch verlangten sie mindrung der anzalen,
die ihnon zu schwer soi, und die Anderung dee Artikels „als burger nicht ze onphahen, die aigenlûte
geachtet sien", da sie in dieser Hinsicht von Röm. Kaisern und Königen gefreit seien; sic bitten, eine
kurze Mahnung der Stadte zur Berntung dieser Punkte anzuberaumen (Nördlingen Städtebunds-
akten VI, 1 (v. J. 1443) nr. 3 cop. ch., Beischl. z. folgenden Brief Ulme).
[14] Ulm schickte Abschrift dieses Schreibens zusammen mit der Abschrift des Abschieds eines
Stadtetages zu Wimpfen, auf dem eine Einung mit Pf. Ludwig beredel wordon war (vgl. unsere nr. 151),
40 am 4. März (gutemtag n. esto michi) an Nordlingen und bemerkte u. a.: es verspreche sich großen
Vorteil für die Sicherhsit des Landes und des Handels der Städte, wenn diess mit dem Pfalzgrafen and
den Herren von Württemberg in Vereinung wären; die Boten von Eplingen wnd Reutlingen seien auf der
Maknung als von unser frúnde der stette unserer verainunge und auch der Herren von Wirttemberg
verainunge wegen gewesen; die Städte hätten drauf beschlossen, E. u. R. durch Botschaft zum Eintritt
in die Vereinung aufzufordern, was uuch geschehen sei: Eßlingen, Reutlingen und Weil hätten jetzt
Ulm gebeten, ain kurze manunge zu haben wegen Minderung ihres Kontingents und wegen Anderung
des Artikele, als burger nicht zu empfahen die aigenlúte geâchtot, dafúr si doch gefriet sien. Die
Städte hätten eine Beschuörung der Einung mit den Herren von W. durch große u. kleine Rate für
genügend gehalten, doch diese verlangten den Schuuer der Räte und Gemeinden, wie es der Einungo-
5o brief vorschreibe; nachdem eine Städtegesandtschaft vergebens bei ihnen gebeten habe, bleibe woll nichts
anderes übrig, als in der verlangten Weise zu schwörend; man könne das aber hei einer künftigen
Add3
Jan. 30
Mürz 4
5
1 Hierzu ist auck ein Schreiben Hans Nyt-
harts (von Ulm] an Nördlingen vom 19. Juli
(Fr. v. Mar. Magd.) 1443 von Belang, worin
55 dieser auf die Bitte Nordlingens um eine Form,
wie der Abt von Ellwangen die Einung schwören
soll, zwei Zettel, wie die alte und neue Einung
geschworen ist, übersendet. Er bemerkt dazu:
einige hätten die Vereinung nach dem alten Zettel
geschworen, andere ohne Zettel nur nach dem
Einungsbrief. Der übrige Teil des Briefes be-
trifft andere Tagungen: der Tag auf Margarethe
(Juli 13), der hier zu Ulm am letzien Samstag
(Juli 13) gewesen, sei nach Zürich verlegt;
Elvinger habe an Uim geschrieben, daß Herr
Hamman Offemburg, des Königs Botschaft und
die Botschaft von Augsburg in Constana seien,