z 763 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
XXIII
XXIV
XXV
XXVI
XXVII
XXVIII
XXIX
XXX
XXXI
XXXII
XXXIII
XXXIV
XXXV
XXXVI
XXXVII
XXXVIII
XXXIX
XL
XLI
XLII
XLIII
XLIV
XLV
XLVI
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- s. CVII: … Anschluß und auf Grund seiner Erläuterungen, in der Einleitung zum Ulmer Tag auseinandergesetzt3, woran sich mir einige Bemerkungen über sonstige Nachrichten und…
- s. 470: … mit der ersteren dieser Städte der König schon vor dem Ulmer Tage eine Ueber- einkunft nr. 277 am 11. Januar 1385 getroffen,…
- s. 491: … unsrer nr. 267 gesetzt, und gehört sicher auch auf diesen Ulmer Tag, auch dem Inhalt nach. Vielleicht kann man aus art. 1…
- s. 544: … beitraten (die freien und die Reichsstädte betreffend, s. Einleitung zum Ulmer Tag von 1385 lit. C, vgl. Arnold Verf.-Gesch. 1, 429). Aber…
- s. 546: … Ueber die Gewährung dieses Titels s. die Ein- leitung zum Ulmer Tag von 1385 lit. C. 3 Die königliche Gnade verursachte den…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 1. (1376-1387)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1867
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
762
Obsah:
- Ia: Titel
- Ib: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- CXI: Edition
- 598: Chronologisches Verzeichnis
- 610: Orts-Personen-Namen Register
- 646: Züsatze und Verbesserungen
Strana 470
Einleitung.
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Rotweil, wie ebenfalls erwähnt worden ist. Außerdem, und vielleicht im Zusammenhang
mit dieser Verschiedenheit der Reihenfolge, ist zu bemerken, daß in der von den Städten
selbst ausgehenden Urkunde nr. 270 Basel als eine freie Stadt hervorgehoben wird vor
den übrigen als des heiligen Römischen Reichs Städten gemeinlich. In den von den
königlichen Räthen ausgehenden Urkunden dagegen, der Ausfertigung nr. 269 und den
darin eingeschalteten Entwürfen von nr. 273 und 274, hat Basel diesen Titel nicht mehr
sondern nur noch den Vorrang. Endlich in den von dem König selbst ausgehenden
beiden Urkunden, den Ausfertigungen von nr. 273 und 274, (denn in der dritten, die
er ausstellt, nr. 272, wie in den Zahlungsbefehlen nr. 275, fehlt diese Stadt ganz) nimmt
Basel in der Aufzählung erst die dritte Stelle ein nach Konstanz und Augsburg. Es
scheint daß man von Seiten des Königs und seiner Räthe Anstand genommen hat an
dem Titel der Stadt Basel als freier Stadt, wie sie sich selbst einführt, im Unterschied
von den Reichsstädten. Die königlichen Räthe hatten offenbar einen Mittelweg einge-
schlagen, indem sie weder von freier Stadt noch von Reichsstädten sprechen sondern
alle zusammen einfach als Städte bezeichneten, was sich auch Basel gefallen lassen konnte,
da kein Präjudiz darin lag. Sollte die Weglassung Basel's in der königlichen Urkunde
nr. 272 etwa mit seinen freistädtischen Ansprüchen zusammenhängen, die dem König
zuwider gewesen wären? In den Ausfertigungen der Urkunden nr. 273 und 274 nennt
der König dann alle Städte zusammen, das einemal als seine und des Reichs Städte und
liebe Getreue, das andremal einfach als die Städte. Anders auf dem Nürnberger könig-
lichen Städte-Tage vom Merz 1387. Nicht bloß daß hier Basel und Regensburg sich
als freie Städte vor den Reichsstädten hervorheben in der Urkunde vom 21. Merz,
sondern der König selbst unterscheidet sie so in der Urkunde vom 20. Merz. Und nun
versäumen auch die Baseler nicht in ihrem großen weißen Buch ausdrücklich anzumerken,
25 welche finanzielle Bedeutung in der Sache lag: man fasste dabei vor allem die Freiheit
von der Reichssteuer ins Auge. Vgl. über die eigentliche Bedeutung des Unterschieds
von freien und Reichsstädten Hegel, in der Allgemeinen Monatschrift für Wissenschaft
und Literatur Jahrgang 1854 pag. 159, mit Arnold Verfass.-Gesch. 2, 415 ff.
In den beiden Beilagen nr. 275 und 276 sind königliche Zahlungsbefehle in Betreff
30 der 40000 fl., welche dem Könige von den Juden-Geldern zukamen, und Quittungen
seiner Bevollmächtigten, die mit der Erhebung der einzelnen Abschlags-Summen beauftragt
waren, zusammengestellt worden. Die Sammlung ist nicht vollständig, vielleicht werden
künftig noch mehr hieher gehörige Stücke aufgefunden. Aus den Zahlungsbefehlen
erkennt man durchweg, wie Basel und Rotweil an der Entrichtung der 40000 fl. nicht
35 betheiligt waren, diese beiden sind nie dabei genannt, sondern immer nur die 36
übrigen Städte.
Was die Städte Dinkelsbühl und Regensburg insbesondere betrifft, so
hatte mit der ersteren dieser Städte der König schon vor dem Ulmer Tage eine Ueber-
einkunft nr. 277 am 11. Januar 1385 getroffen, welche ihr auch in nr. 269 art. 8 und
40 nr. 272 art. 8 vorbehalten wird; im übrigen nimmt sie an den Bestimmungen des Ulmer
Tages Theil und gehört auch zu den 36 Städten an welche demgemäß in nr. 275 die
Zahlungsbefehle gerichtet sind. In Regensburg bestanden besondere Verhältnisse. Den
Herzogen von Baiern waren hier die jährliche Judensteuer von 200 lb. und das Juden-
gericht von den Kaisern verpfändet, Gemeiner Regensb. Chr. 2, 167 f. Die Juden
hatten von Karl IV. und Wenzel das Privileg bekommen, daß sie, solange diese
Pfandschaft dauerte, von allen ungewöhnlichen Steuern und Forderungen befreit sein
sollten, l. c. 180. 197. 204. Darauf gestützt wies die Stadt das nunmehrige Begehren
des Königs ab, verstand sich aber zu einer Zahlung von 5800 fl. an Herzog Albrecht I.
von Baiern, nr. 278—280. Es ist zu vermuthen, wie Train pag. 75 thut, daß K.
50 Wenzel sich von dem Herzog einen Antheil an dieser Summe ausbedungen hatte. Wie
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