z 787 stránek
Titul
Ia
Ib
Inhaltsübersicht
Ic
Id
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
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Edice
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. Ic: … einer kurfürstlichen Gesandtschaft über Kirchenfrage und Reichsangelegenheiten in Wien und Wiener Neustadt im Juni und Juli 1441 nr. 14-30 . b) Verhandlungen…
- s. 18: … kurfürstlichen Gesandtschaft über Kirchenfrage und 25 Reichsangelegenheiten in Wien und Wiener Neustadt im Juni und Juli 1441 nr. 14-30. Der Führer der…
- s. 20: … kurfilrstlichen Gesandten aufhielten. Doch wırd ihre Anwesenheit in Wien oder Wiener Neustadt nirgends erwähnt. Vgl. die Zusätze am Schluß des vorliegenden Bandes…
- s. 27: … 20. oder 21. Juli! siedelte der Kinig von Wien nach Wiener Neustadt über. Hier wandte er sich sogleich den inneren Angelegenheiten des…
- s. 27: … und 325); am 22, war 40 er aber schon in. Wiener Neustadt, wie sich aus dem Datum der Einladungen zum Frankfurter Reichstag…
- s. 33: … vom 23. Juli datiert3, trotzdem der König damals schon in Wiener Neustadt war; sie hat auch keine Unterfertigung und ist auch nicht…
- s. 33: … des Juli zu setzen sein. Bald darauf muß Erzbischof Jakob Wiener Neustadt verlassen haben, da er mit dem neuen Hof- richter Grafen…
- s. 41: … 1. Nur der kleinere Teil der Einladungen dürfte vom Ausstellungsort Wiener Neustadt aus versandt worden sein. Den größeren nahm wohl Erzbischof Jakob…
- s. 42: … der den Brief erst Ende August bei seiner Rückkehr aus Wiener Neustadt erhalten haben dürfte, beantwortete ihn, scheint es, in einem Schreiben,…
- s. 53: … einer kurfürstlichen Gesandtschaft über Kirchenfrage und Reichsangelegenheiten in Wien und Wiener Neustadt im Juni und Juli 1441 ur. 14-30. 10 5 14.…
- s. 63: … oder einem seiner eigenen ehelichen Söhne gebe. 1441 Juli 25 Wiener Neustadt. 1441 Juli 25 35 Aus Wien H. H. St. A.…
- s. 64: … Kanzler seiner Römischen Kanzlei aufgenommen und empfangen. 1441 Juli 26 Wiener Neustadt. Aus dem Druck bei Gudenus, Codex diplomuticus anecdotorum res Moguntinas…
- s. 65: … zum Protonotar in der königlichen Kanzlei. [1441 zu Juli 262 Wiener Neustadt.] Juli 261 25 30 Aus Wien H. H. St. A.…
- s. 65: … gegen ein Jahresgehalt von tausend rheinischen Gulden. 1441 Juli 29 Wiener Neustadt. Juli 29 45 Aus Wien H. H. St. A. Reichsregistraturbuch…
- s. 66: … Hofrichters [Grafen Gumprecht von Nuenar]. [1441 zu Juli 29 nu Wiener Neustadt.] Juli 29) Aus Wien H. H. St. A. Reichsregistraturbuch O…
- s. 67: … Diensteides des Hofgerichtsschreibers Hans 11441 Geisler. [1441 zu Juli 29 Wiener Neustadt.] 2n Juli 29) 10 Aus Wien H. H. St. A.…
- s. 67: … Nuenar zum Hofrichter ernannt; beglaubigt den letzteren. 1441 Juli 30 Wiener Neustadt. An Frankfurt: F aus Frankfurt Stadt-A. Kaiserschreiben IV fol. 48…
- s. 95: … 11. November nach Frank- furt berufen hat. 1441 Juli 22 Wiener Neustadt. 144/ Juli 22 An die Universität Heidelberg: H aus Rom…
- s. 96: … dorthin zu kommen oder Bevollmächtigte zu schicken. 1441 Juli 22 Wiener Neustadt. 40 a) KAB add. ac. b) LK add. et ;…
- s. 98: … anderes; 10 verlangt die Beschickung des Tages. 1441 Juli 22 Wiener Neustadt. An Nürnberg: N aus Nürnberg Kreis-A. Reichsstadt Nürnberg, Akten und…
- s. 165: … aus Graz am 3. Februar 1442 bis zur Rückkehr nach Wiener Neustadt am 9. Februar 1443. Sie ist schon von Seemüller schr…
- s. 257: … Juli die 15 von ihm am 20. Mai 1440 in Wiener Neustadt zugunsten des Klerus gegebene Urkunde (RTA. 15 nr. 171), in…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 2. (1441-1442)
Autor:
Herre, Hermann; Quidde, Ludwig
Rok vydání:
1928
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
787
Obsah:
- Ia: Titul
- Ic: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 691: Chronologisches Verzeichnis
- 706: Orts-Personen-Namen Register
- 757: Zusätze und Verbesserungen
Strana 257
Einleitung.
257
Aus dem vorher erwähnten Schreiben vom 8. August, in dem die Kurfürsten sich
den Beschlüssen der Gegenpartei unterwarfen, geht hervor, daß diese Beschlüsse identisch
sind mit den als Consilia in materia unionis ecclesie bezeichneten sieben Artikeln. Es ist
also nur natürlich, daß diese ohne die Einleitung des „Ubereinkommens" nr. 226 ge-
5 sondert überliefert sind, und sie stellen in dieser Form die am 8. bzw. 12. August un-
verändert angenommenen Beschlüsse der vom König und dem Kölner Erzbischof geführten
Gruppe dar. Sie sind als solche zwischen 3. und 8. August su datieren. Wir haben sie
demnach auch nicht etwa als unvollständige Handschriften des „Ubereinkommens" zu
nr. 226 verglichen, sondern haben sie selbständig unter dem genannten Datum in nr. 222
10 abgedruckt und dann umgekehrt in nr. 226 die in das „Ubereinkommen“ unverändert auf-
genommenen sieben Artikel durch Hinweis auf nr. 222 erledigt.
An demselben 9. August, an dem das „Ubereinkommen" die kirchenpolitischen Ver-
handlungen abschloß, erneuerte der König in offensichtlichem Zusammenhang mit der Erklä-
rung der Neutralität für das ganze Reich und in Ergänzung des Erlasses vom 19. Juli die
15 von ihm am 20. Mai 1440 in Wiener Neustadt zugunsten des Klerus gegebene Urkunde
(RTA. 15 nr. 171), in der Kaiser Friedrichs II. und Kaiser Karls IV. zum Schutz
der Kirchenfreiheit erlassene und von Papst Martin V. bestätigte Verordnungen von
neuem eingeschärft und näher bezeichnete Reichsstände mit der Bestrafung Zuwider-
handelnder beauftragt wurden (nr. 224). Vielleicht gab auch die inzwischen erfolgte Kö-
20 nigskrönung Anlaß, die Urkunde von 1440 zu wiederholen. War sie aber vor zwei
Jahren in drei Exemplaren ausgefertigt worden, je einem für den Mainzer, Trierer und
Kölner Klerus, so sind uns diesmal andere Exemplare als das Mainzer nicht bekannt
geworden.
Der Sitzung vom 9. August schlossen sich in den folgenden Tagen Beratungen
25 über die Ausrichtung der Gesandtschaften an Papst und Konzil an, an denen
aber, soviel sich erkennen läßt, nur der König, die Kurfürsten und die geistlichen und
weltlichen Fürsten teilnahmen. Sie galten vornehmlich der Instruktion der Gesandten, der
Festsetzung von Ort und Zeit der Ausreise und der Vereinbarung des Termins für die
Berichterstattung über das Ergebnis der mit Papst und Konzil zu pflegenden Verhand-
so lungen. Uber Verlauf und Ergebnis dieser Beratungen unterrichten vier, von der Säch-
sischen Kanilei in je zwei Exemplaren aufbewahrte Aktenstücke: 1) Vereinbarungen
über Ort und Zeit der Ausreise der Gesandten und der Berichterstattung nach ihrer
Rückkehr und über das Verhalten des Königs, der Kurfürsten und der Reichsstände in
der Zwischenzeit gegenüber Papst und Konzil (nr. 229); 2) Instruktion für die Gesandten
s5 (nr. 228); 3) Erklärung des Königs über seine Stellung zu Papst und Konzil (nr. 227);
4) Beitritt des Königs zur kurfürstlichen Appellation, Protestation und Union (nr. 230) 1.
Von den zuerst genannten zwei Stücken sind je eine korrigierte Reinschrift der Entwürfe
und je eine Abschrift dieser Reinschriften vorhanden, von den anderen nur Abschriften.
Datiert ist nur das vierte vom 16. August 1442. Diesen Tag wird man auch als Ter-
4o minus ante quem für die drei anderen betrachten dürfen, allenfalls noch den 17., den
letzten Tag, an dem der König in Frankfurt weilte. Der Terminus post quem ist natür-
lich der 9. August.
Da der erste Artikel der Vereinbarungen (nr. 229) das Vorhandensein der Instruk-
tion (nr. 228) voraussetzt, die vier Stücke also von der Sächsischen Kanzlei ohne Rück-
45 sicht auf die zeitliche Folge zusammengestellt sind, so halten wir uns hier nicht an die
gegebene Reihe, sondern gehen von der Instruktion aus.
1 Darin liegt offenbar ein Entgegenkommen des giebigkeit bei den sieben Artikeln der nrr. 222 und
226. 1O.J
Königs an die Kurfürsten; es darf wohl aufgefaßt
werden als eine Gegenleistung für deren Nach-
33*