z 844 stránek
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Chronologisches Verzeichnis
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- s. If: … Anhang: K. Ruprechts Verhältnis zum Konzil von Pisa nach dem Frankfurter Tag nr. 292-301 . . L. Dritter Anhang: Verhältnis K. Ruprechts…
- s. 262: … Eingang seiner Gesandtschaftsinstruktion von c. 22 Februar 1409 (s. beim Frankfurter Tage nr. 280) erwähnt K. Ruprecht, wie ihm seit dem Mai…
- s. 264: … vor, nur gelegentlich in den Anmerkungen hier und später beim Frankfurter Tage (s. z. B. Anm. zu den Postillen nr. 268 Glosse…
- s. 303: … in Briefen vom 16 Juli Pisa nennen, s. Einleitung zum Frankfurter Tag lit. E. Man wird aber darum doch nicht die Existenz…
- s. 305: … zur Sprache, s. Nürnbergs Schreiben vom 8 Januar 1409 beim Frankfurter Tage nr. 276. — Wegen der nach Ruprechts Tode sich erhebenden…
- s. 307: … Eine Französische Gesandtschaft war dann 40 auch wirklich auf dem Frankfurter Tage zugegen, an ihrer Spitze der Patriarch von Alexandrien den die…
- s. 319: … Konzilsausschreiben nr. 267. Um dessen Einreihung an dieser Stelle, beim Frankfurter Tage, zu rechtfertigen, werden wir zeigen, daßt es ein Schein- datum…
- s. 331: … : K. Ruprechts Verhältnis zum Konzil von Pisa nach dem Frankfurter Tag nr. 292-301. Die Gesandtschaft K. Ruprechts zum Konzil von Pisa…
- s. 362: … seine Schritte zu Jan.] ihren Gunsten, besonders seine Gesandtschaft zum Frankfurter Tage. ƒ1409 Jan. 2 o. O.] P aus Paris Nat.-Bibl. cod.…
- s. 362: … 2 Im Briefe wird gesagt, daß die Französischen Gesandten zum Frankfurter Tag bereits abgereist sind, und daßt derselbe schon eröffnet ist. Dieß…
- s. 469: … RTA. 4 nr. 104 und 103. Geht wol auf den Frankfurter Tag. 5 Vol-gân, vol-gên, (volle-gân, vollen-gân), voll- ständig, bis zum Ziele,…
- s. 489: … Anhang: K. Ruprechts Verhältnis zum Konzil von Pisa nach dem Frankfurter Tag nr. 292-301. 292, K. Ruprecht bevollmächtigt fünf gen. Gesandte für…
- s. 604: … Bacheracher Tag vom Juli 1408) vergeblich gewesen waren, auf dem Frankfurter Tage (s. diesen lit. G) im Januar 1409 abermals an ihn…
- s. 653: … 10 Reichs gerichtet hatte. Diese Werbungen selbst haben wir beim Frankfurter Tage unter lit. J schon gebracht; dagegen werden wir die (im…
- s. 654: … erhalten, seine An- sprüche wider geltend zu machen, s. beim Frankfurter Tage vom Jan. 1409 lit. M. Den zwischen K. Wenzel und…
- s. 666: … Goldmünzfrage, das wir beim Bacheracher Tage vom Juli 1408, beim Frankfurter Tage vom Januar 1409 unter lit. G, bei den Goldmünztagen von…
- s. 694: … Doge Michael Steno; vgl. das Verhältnis Venedigs zum Schisma beim Frankfurter Tage unter lit. N. 4 Vgl. ebendort. 5 S. beim Frankfurter…
- s. 694: … Tage unter lit. N. 4 Vgl. ebendort. 5 S. beim Frankfurter Tage v. 1409 lit. M, be- sonders nr. 321, und das…
- s. 695: … erwähnten Rathsschluß nr. 325. 2 S. darüber die Einleitung zum Frankfurter Tage von 1409 lit. E pag. 322, bzw. die Glosse 149…
- s. 722: … Antonius von Porto vom 13 Dec. 1408 nr. 265 beim Frankfurter Tage, also wol dasselbe Formular; eingeschaltet in eine Ur- kunde des…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Ruprecht. Abt. 3. (1406-1410)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1888
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
844
Obsah:
- Ia: Titul
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 769: Chronologisches Verzeichnis
- 791: Orts-Personen-Namen Register
- 831: Zusätze und Verbesserungen
Strana 319
Einleitung.
319
noch einen weiteren mündlichen hatte. Der zweite Zusatz ist: der König mit seiner
kleinen Partei hätte sich des Vorwandes bedient, daß es nicht erlaubt sei, den Pabst,
dem sie eidlich verpflichtet seien, zu verlassen, ehe er in kanonischer Weise abgesetzt
sei. Im wesentlichen ist dieß in der That die Meinung Ruprechts wenigstens bald nach
der Versammlung gewesen (s. nr. 280 art. 9), und ohne Zweifel hat er sie auch auf
dieser selbst geltend gemacht.
So wenig wie die Rede des Abgesandten P. Gregors ist uns erhalten was etwa
Kard. Landulf, der die Pisaner Kardinäle auf dem Tage vertrat, gesprochen hat.
Zum theilweisen Ersatz haben wir von der gleichen Seite den Vortrag nr. 269, den der
Advokat des apostolischen Konsistoriums Robertus de Fronzola gehalten hat. Obschon
es uns scheinen will, als ob sich die weitschweifige Schrift wenig eigne, auf einer Ver-
sammlung vorgetragen zu werden, müssen wir die Angabe der Uberschrift doch so ver-
stehen, daß dieß in irgend einer Weise geschehen sei. Nach den Worten derselben
Uberschrift in civitate Maguntinensi compilate et per eum postea publicate war die
Schrift vorher in Mainz verfaßt. Daß es ein Irrthum ist, den Verfasser für einen
Angehörigen des Mainzer Klerus zu halten, weisen wir in der ersten Note zu dem
Stücke nach; daher fällt auch jeder Grund hinweg, mit L'Enfant hist. du conc. de Pise
tome 1 livre 3 § 19 pag. 233 und Anderen, die ihm folgen, anzunchmen, die Schrift sei
auf Befehl des Erzbischofs von Mainz entstanden oder stehe irgendwie direkt in Beziehung
20 zu diesem. Im Gegentheil darf man eher annehmen, daß Fronzola's Conclusionen schon
auf dem Mainzer Provinzialkonzil vom 8 Jan. 1409 eine Rolle gespielt haben, um den
— wenigstens scheinbar — noch unentschiedenen Erzbischof für die Sache der Kar-
dinäle zu gewinnen. Wir wissen aus Kard. Landulfs Bericht vom 28 Dec. 1408 nr.
239 gegen Ende, welches Gewicht die Kardinäle auf die Beschlüsse dieses Provinzial-
25 konzils legten und daß ihre Vertreter dorthin eilten. Unter diesen wird denn auch
Fronzola nach Mainz gekommen sein.
Fronzola's Conclusionen stehen in engstem Zusammenhang mit den Postillen nr. 268
und diese wider mit dem Konzilsausschreiben der Kardinäle nr. 267, so daß eines dieser
Stücke ohne das vorhergehende-garnicht zu verstehen ist; wenn wir die Aufnahme der
so Conclusionen, als wirklich auf dem Frankfurter Tag und betreffs dessen hauptsächlich-
sten Berathungsgegenstandes gehalten, nicht umgehen durften, so mußten wir schon aus
diesem Grunde auch die anderen beiden Stücke aufzunchmen uns entschließten. Die
Postillen haben außterdem freilich ein selbständiges Anrecht auf ihre Aufnahme, wie
wir weiter unten darthun werden. Uberhaupt sind zur Würdigung der drei genannten
35 Stücke einige eingehendere Bemerkungen nöthig.
Zunächst das Konzilsausschreiben nr. 267. Um dessen Einreihung an dieser
Stelle, beim Frankfurter Tage, zu rechtfertigen, werden wir zeigen, daßt es ein Schein-
datum trägt und viel später ausgefertigt und publiziert wurde. Wenn wir dabei etwas
ausführlich zu Werke zu gehen haben, gewinnen wir zugleich Klarheit über mehrere
40 Punkte, welche in den später von uns zu bringenden Streitschriften widerholt eine
Rolle spielen.
Das Konzilsausschreiben vom 24 Juni 1408 ist das Seitenstück zu dem Konzils-
ausschreiben der Kardinäle Benedikts an die Prälaten ihrer Obedienz vom 14 Juli
1408, gedruckt bei D'Achéry Spicilegium tom. 6 pag. 205ff., Labbé et Cossart sacros.
45 concil. tom. 11 pars 2 pag. 2140 und sonst öfter. Jedes der beiden Kardinalskollegien
schreibt also für sich je an seine Obedienz; die Schreiben sind in Eingang und Nar-
ratio verschieden, stimmen aber von den Worten matura deliberatione an (in unserem
Abdruck nach der Zahl 117) mut. mut. wörtlich überein, wie auch schon kurz vorher
theilweise wörtliche Ubereinstimmung herscht. Diese allgemeinen Ausschreiben sind
5o ohne Zweifel nur an die Prälaten gerichtet worden, wie aus den Erwähnungen derselben
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