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Titul
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 525: … von Neuhaus und andere Böhmische und Mährische 15 Barone nach Wiener Neustadt gekommen und hatten sich erboten, den jungen Ladislaus als König…
- s. 525: … Es war am 22. und 23. November 1440 in 25 Wiener Neustadt geschehen. Am 27. Januar 1441 schrieb der Vertreter des Deutschen…
- s. 526: … ließen 5 es Friedrich geraten erscheinen, sich vorläufig nicht aus Wiener Neustadt zu entfernen. Um nun aber nicht durch sein Fernbleiben vom…
- s. 527: … die im April und Mai bei ihm in Wien und Wiener Neustadt gewesen waren1, anfänglich vereinbart, daß der Mainzer Kongreß schon am…
- s. 537: … Antwort stehen, die der König den kurfürstlichen Gesandten früher in Wiener Neustadt gegeben hat (art. 22). Sollte vorgeschlagen werden, Gesandlschaften an die…
- s. 537: … Hinweis auf die Antwort, die er den kurfürstlichen Gesandten in Wiener Neustadt gegeben habe, abzulehnen oder sie haben die Entscheidung darüber bis…
- s. 542: … Akten über die Verhandlungen Erzbischof Jakobs mit K. Friedrich in Wiener Neustadt im Juli 1441 mitgeteilt werden. Der Vorgang stellt sich dar…
- s. 585: … daß die Adressaten persönlich nach Mainz kommen. 1440 Dezember 30 Wiener Neustadt. 1440 Des. 30 An Herzog Albrecht von Baiern: B aus…
- s. 586: … schickt; begehrt die Beschickung dieses 35 Tages. 1440 Dezember 30 Wiener Neustadt. An Frankfurt: F aus Frankfurt Stadt-A. Kaiserschreiben IV fol. 45…
- s. 606: … Abmachungen mit den Anwesenden über die Kirchenfrage. 1441 Januar 7 Wiener Neustadt. W aus Wien H. H. St. A. Reichsregistraturbuch O fol.…
- s. 608: … Bedarf zu geleiten oder geleiten zu lassen. 1441 Januar 7 Wiener Neustadt. Aus Wien H. H. St. A. Urkunden (Österreich) orig. membr.…
- s. 890: … Anlaß eines Städtetages in Straßburg. . p. 14, 35b 27 Wiener Neustadt. Hzg. Friedr. v. Österreich an Konr. v. Weinsberg betr. Interessen-…
- s. 894: … nr. 105. . . . . . p. 180 31 Wiener Neustadt. Ansprache Heinrich Leubings an d. erwählten König Friedrich, nr. 106…
- s. 896: … 896 Chronologisches Verzeichnis der Urkunden und Akten. 1440 Mai 20 Wiener Neustadt. K. Friedrich an d. geistl. Kurfürsten u. gen. Reichsstände betr.…
- s. 896: … . . . . . . . p. 382 27 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Hzg. Albr. v. Baiern: beruft zum Kongreß…
- s. 896: … . . . . p. 413, 44b . . 30 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Ulm u. den Schwäb. Städtebund: beruft zum…
- s. 896: … . p. 382, 46 a nächsten Ratsversammlung vorlegen * 5 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Bopfingen wegen d. Stadtsteuer * . .…
- s. 899: … Heilbronns üb. d. Einnahme Weinsbergs * p. 395, 33b 4 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Hzg. Heinr. v. Baiern: soll gen. Feinde…
- s. 899: … . . . . p. . 396, 50 a —7 Wiener Neustadt. Jeronimus v. Bopfingen an Nördlingen üb. seine Audienz beim König…
- s. 899: … . . . . . . p. 481 — 14 Wiener Neustadt. K. Friedrich quittiert Rothenburg üb. d. Stadtsteuer *) . .…
- s. 900: … p. 596 dingungen, nr. 314 . p. 368 — 24 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Frankfurt: hat den Reichstag auf d. 6.…
- s. 901: … . . . . . . . p. 520 19 Wiener Neustadt. K. Friedrich an d. Schwäb. Städtebund wegen Weinsbergs, nr. 210…
- s. 901: … . . . . . p. 521, 48 a 30 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Hzg. Albrecht v. Baiern: soll persönlich zum…
- s. 901: … . 517, 42b . . . . . p. 6 Wiener Neustadt. Instruktion K. Friedrichs für Gesandte zum Mainzer Kongreß, nr. 320…
- s. 966: … 338, 16; 17. — Gesandte im Baseler Konzil 778, 38. Wiener Neustadt i. Niederösterreich 13, 46%. 14, 30a; 53b, 1922, 52a, 130,…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 2 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1914
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
448
Obsah:
- I: Titul
- 525: Edice
- 887: Chronologisches Verzeichnis
- 905: Orts-Personen-Namen Register
- 969: Zusätze und Verbesserungen
Strana 542
542
Reichstag und Kongreß zu Mainz vom Februar bis zum April 1441.
nannt hat, „Magna charta für Deutschland“, von der man nach Goldasts 1 Vorgang
früher angenommen hatte, daß sie in Mainz entstanden sei, ist längst als ein Erzeugnis
der Reformationszeit erkannt und neuerdings von H. Werner2 dem zum Kreise Franz
von Sickingens gehörigen Ritter Hartmuth von Cronberg zugewiesen worden. Sie ist mit
dem im August 1522 in Landau gehaltenen Rittertage in Verbindung zu bringen.
Aber dennoch wurde in Mains in einer wichtigen Reichsangelegenheit, zwar nicht
zwischen den anwesenden Reichsständen, aber zwischen den Kurfürsten Dietrich von Mainz
und Jakob von Trier, eine Vereinbarung getroffen, die, wenn ihre Durchführung gelungen
wäre, von der weittragendsten Bedeutung für die künftige Führung der Reichsgeschäfte
hätte werden müssen: die Ubertragung der Verwaltung der Reichskanzlei durch Erz- 10
bischof Dietrich an Erzbischof Jakob. Wir legen darüber in unseren nrr. 334-337 die
vier auf die Ubertragung selbst bezüglichen Aktenstücke vor. Was sich dagegen auf den
Versuch zur Durchführung der Vereinbarung bezieht, wird erst im 16. Bande unter den
Akten über die Verhandlungen Erzbischof Jakobs mit K. Friedrich in Wiener Neustadt
im Juli 1441 mitgeteilt werden.
Der Vorgang stellt sich dar als ein Glied in der Kette der vergeblichen Be-
mühungen der Erzbischöfe von Mainz, ihre von Karl IV. in der Goldenen Bulle mit
Stillschweigen übergangenen und darum auch von seinen Nachfolgern nicht anerkannten
Rechte auf die Ernennung des Kanzlers, der Protonotare und der Notare in der Reichs-
kanzlei zur Geltung zu bringen 3.
Schon im Vorjahre hatte Erzbischof Dietrich versucht, seine Wünsche durchzusetzen.
Der Zeitpunkt ist nicht genau bekannt. Vielleicht war es im April oder Mai geschehen,
als Dietrichs Kanzler Dr. Leubing mit den Gesandten der anderen Kurfürsten dem
König das Wahldekret überbracht hatte. Die damals mit dem König gepflogenen Ver-
handlungen hatten damit geendet, daß Dietrichs Vertreter einstweilen den Bischof Leon- 25
hard von Passau mit der Leitung der Kanzlei betraut hatten, bis Dietrich selbst kommen
und selbst die Leitung in die Hand nehmen würde (vgl. nr. 336). Aber der König
hatte sich nicht um diese Verfügung gekümmert, sondern die Führung der Kanzlei-
geschäfte seinem Österreichischen Kanzler, dem Propste von St. Stephan in Wien Konrad
Zeidler übertragen 4.
Dietrichs Absicht, persönlich am königlichen Hofe zu erscheinen, war bisher unaus-
geführt geblieben. Seinem Briefe an K. Friedrich vom 22. Februar (nr. 336) zufolge
waren es geistliche und weltliche Angelegenheiten seines Erzstiftes gewesen, die ihn ge-
hindert hatten. Und sie waren es, demselben Briefe zufolge, auch jetzt, die ihn bewogen,
den Trierer Kollegen mit der Verwesung der königlichen Kanzlei zu betrauen. Aber ob 35
sie im gegenwärtigen Augenblick wirklich der wahre und einzige Grund zu seinem Vor-
gehen waren und nicht vielmehr nur als Vorwand dienten, um andere Absichten zu ver-
bergen? Wenn man die Vorgänge in Erwägung zieht, die dem Akt der Ubertragung
unmittelbar vorangingen, so wird man sich eines Zweifels kaum entschlagen können. Der
Akt erfolgte, wie unsere nrr. 334 und 335 zeigen, am 11. Februar. Wenige Tage vorher 40
hatte ein von den beiden Kurfürsten und den anwesenden Pfälzischen, Sächsischen und
Brandenburgischen Räten eingesetzter Ausschuß die Bedingungen festgelegt, unter denen
die Anerkennung eines der beiden streitenden Päpste durch die Deutsche Nation erfolgen
sollte, und zwar waren diese Bedingungen in einer Form abgefaßt worden, die keinen
8
Vgl. darüber G. Seeliger, Erzkanzler und 45
Reichskanzleien (Innsbruck 1889) S. 59ff.
Vgl. Hufnagel, Caspar Schlick als Kanzler
Friedrichs III. (a. a. O. 8, 280).
15
20
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1
Goldast, Reichssatzungen 1, 166-180.
2
H. Werner, Die sogenannte „Reformation des
Kaisers Friedrich III.“, ein Reichsreformplan der
westdeutschen Reichsritterschaft (Westdeutsche Zeit-
schrift für Geschichte und Kunst 28, 29-70 und
29, 83-117).
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