z 448 stránek
Titul
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 525: … von Neuhaus und andere Böhmische und Mährische 15 Barone nach Wiener Neustadt gekommen und hatten sich erboten, den jungen Ladislaus als König…
- s. 525: … Es war am 22. und 23. November 1440 in 25 Wiener Neustadt geschehen. Am 27. Januar 1441 schrieb der Vertreter des Deutschen…
- s. 526: … ließen 5 es Friedrich geraten erscheinen, sich vorläufig nicht aus Wiener Neustadt zu entfernen. Um nun aber nicht durch sein Fernbleiben vom…
- s. 527: … die im April und Mai bei ihm in Wien und Wiener Neustadt gewesen waren1, anfänglich vereinbart, daß der Mainzer Kongreß schon am…
- s. 537: … Antwort stehen, die der König den kurfürstlichen Gesandten früher in Wiener Neustadt gegeben hat (art. 22). Sollte vorgeschlagen werden, Gesandlschaften an die…
- s. 537: … Hinweis auf die Antwort, die er den kurfürstlichen Gesandten in Wiener Neustadt gegeben habe, abzulehnen oder sie haben die Entscheidung darüber bis…
- s. 542: … Akten über die Verhandlungen Erzbischof Jakobs mit K. Friedrich in Wiener Neustadt im Juli 1441 mitgeteilt werden. Der Vorgang stellt sich dar…
- s. 585: … daß die Adressaten persönlich nach Mainz kommen. 1440 Dezember 30 Wiener Neustadt. 1440 Des. 30 An Herzog Albrecht von Baiern: B aus…
- s. 586: … schickt; begehrt die Beschickung dieses 35 Tages. 1440 Dezember 30 Wiener Neustadt. An Frankfurt: F aus Frankfurt Stadt-A. Kaiserschreiben IV fol. 45…
- s. 606: … Abmachungen mit den Anwesenden über die Kirchenfrage. 1441 Januar 7 Wiener Neustadt. W aus Wien H. H. St. A. Reichsregistraturbuch O fol.…
- s. 608: … Bedarf zu geleiten oder geleiten zu lassen. 1441 Januar 7 Wiener Neustadt. Aus Wien H. H. St. A. Urkunden (Österreich) orig. membr.…
- s. 890: … Anlaß eines Städtetages in Straßburg. . p. 14, 35b 27 Wiener Neustadt. Hzg. Friedr. v. Österreich an Konr. v. Weinsberg betr. Interessen-…
- s. 894: … nr. 105. . . . . . p. 180 31 Wiener Neustadt. Ansprache Heinrich Leubings an d. erwählten König Friedrich, nr. 106…
- s. 896: … 896 Chronologisches Verzeichnis der Urkunden und Akten. 1440 Mai 20 Wiener Neustadt. K. Friedrich an d. geistl. Kurfürsten u. gen. Reichsstände betr.…
- s. 896: … . . . . . . . p. 382 27 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Hzg. Albr. v. Baiern: beruft zum Kongreß…
- s. 896: … . . . . p. 413, 44b . . 30 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Ulm u. den Schwäb. Städtebund: beruft zum…
- s. 896: … . p. 382, 46 a nächsten Ratsversammlung vorlegen * 5 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Bopfingen wegen d. Stadtsteuer * . .…
- s. 899: … Heilbronns üb. d. Einnahme Weinsbergs * p. 395, 33b 4 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Hzg. Heinr. v. Baiern: soll gen. Feinde…
- s. 899: … . . . . p. . 396, 50 a —7 Wiener Neustadt. Jeronimus v. Bopfingen an Nördlingen üb. seine Audienz beim König…
- s. 899: … . . . . . . p. 481 — 14 Wiener Neustadt. K. Friedrich quittiert Rothenburg üb. d. Stadtsteuer *) . .…
- s. 900: … p. 596 dingungen, nr. 314 . p. 368 — 24 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Frankfurt: hat den Reichstag auf d. 6.…
- s. 901: … . . . . . . . p. 520 19 Wiener Neustadt. K. Friedrich an d. Schwäb. Städtebund wegen Weinsbergs, nr. 210…
- s. 901: … . . . . . p. 521, 48 a 30 Wiener Neustadt. K. Friedrich an Hzg. Albrecht v. Baiern: soll persönlich zum…
- s. 901: … . 517, 42b . . . . . p. 6 Wiener Neustadt. Instruktion K. Friedrichs für Gesandte zum Mainzer Kongreß, nr. 320…
- s. 966: … 338, 16; 17. — Gesandte im Baseler Konzil 778, 38. Wiener Neustadt i. Niederösterreich 13, 46%. 14, 30a; 53b, 1922, 52a, 130,…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 2 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1914
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
448
Obsah:
- I: Titul
- 525: Edice
- 887: Chronologisches Verzeichnis
- 905: Orts-Personen-Namen Register
- 969: Zusätze und Verbesserungen
Strana 537
Einleitung.
537
darf sie nicht im Widerspruch mit der Antwort stehen, die der König den kurfürstlichen
Gesandten früher in Wiener Neustadt gegeben hat (art. 22). Sollte vorgeschlagen werden,
Gesandlschaften an die streitenden Parteien zu schicken oder ihnen zu schreiben, so sollen
die Gesandten einen Beschluß darüber bis zur Ankunft des Königs hintanzuhalten suchen.
Hinsichtlich der persönlichen Haltung, die der König in der Kirchenfrage einzu-
nehmen wünscht, wird den Gesandten im vierten Abschnitt (artt. 17-19) eröffnet, daßs sie
seine Zustimmung zu den am 26. März 1439 in Mainz angenommenen Dekreten des
Konzils aussprechen dürfen (art. 17), aber jeder Erklärung für die eine oder die andere
Partei mit dem Bemerken auszuweichen haben, daßs er darüber selbst entscheiden müsse
10 (art. 18). Eine Aufforderung, dem Bündnis, der Appellation und der Protestation der
Kurfürsten beizutreten, haben sie entweder mit dem Hinweis auf die Antwort, die er
den kurfürstlichen Gesandten in Wiener Neustadt gegeben habe, abzulehnen oder sie
haben die Entscheidung darüber bis zu seiner Ankunft hinauszuschieben (art. 19).
Der fünfte und letzte Abschnitt (artt. 20 und 24) bezicht sich auf die Behandlung
15 der Reichssachen, die schon auf der Tagesordnung des Nürnberger Reichstages gestanden
hatten, und auf die Verwendung des in Deutschland gesammelten Griechenablaßgeldes.
Uber jene soll vor der Ankunft des Königs überhaupt nicht verhandelt werden, über dicse
nur im Notfall, besonders wenn Frankreich seine Zustimmung zur Berufung eines neuen
Konzils oder zu einer anderweitigen Regelung der Kirchenfrage von der Entschädigung
20 Avignons mit einem Teile des Geldes abhängig macht. Dabei ist jedoch die Bedingung
zu stellen, daß von der Summe, die das Konzil den Avignonesen schulde, zunächst der-
jenige Betrag abgezogen werde, den das Konzil bisher schon aus dem Ablaß eingenommen
habe, und daß dann der noch verbleibende Rest von Deutschland und den anderen Nationen
zu gleichen Teilen gedeckt werde.
Die Instruktion läßt unschwer erkennen, daß Friedrich eine direkte Erklärung für
eine der beiden Parteien zu umgehen wünschte, vermutlich weil er befürchtete, daß ein
dahin gehender Beschluß des Kongresses wegen der diesem mangelnden Autorität in
kirchlichen Dingen keine allgemeine Anerkennung finden und so eher noch zur Ver-
größterung des vorhandenen Ubels beitragen werde. Die Berufung eines neuen Konzils
so schien ihm das Erstrebenswerteste zu sein, und er mochte wohl hoffen, daß sich darüber
leicht eine Verständigung unter den beteiligten Mächten werde erzielen lassen, zumal da
sich auch die Pläne des Französischen Königs in derselben Richtung bewegten, was ihm
sicher nicht unbekannt geblieben war. Die Annahme des Konzilsplanes von seiten der
anderen Mächte zu betreiben, war daher offenbar die vornehmste, ja man kann vielleicht
s5 sagen einzige Aufgabe, die er seinen Gesandten zugedacht hatte. Sich mit Reichsangelegen-
heiten zu befassen, waren sie nicht befugt. Ihre Vollmacht (nr. 321) erstreckte sich
durchaus nur auf die Verhandlungen über die Kirchenfrage. Darin und natürlich auch
in dem Nichterscheinen Friedrichs wird man den Hauptgrund dafür zu sehen haben,
daßs die Mainzer Versammlung ohne besonderes Ergebnis für die inneren Angelegenheiten
40 des Reiches blieb.
Der Bischof von Augsburg kam schon vor dem 10. Februar nach Mainz. Die An-
kunft der drei anderen Gesandten erfolgte erst am 14. Februar 1. Was wir über ihre
Tätigkeit in Mainz wissen, wird in lit. F mitzuteilen sein.
25
Den drei die königliche Gesandtschaft betreffenden Aktenstücken fügen wir in nr. 323
45 die bisher unbekannte Instruktion an, die der stellvertretende Hochmeister Nikolaus Poster
1
Der Bischof von Chiemsee kam auf dem Wege
über Augsburg und Ulm. In der Augsburger Bau-
rechnung ist unter dominica 5. post octaras epi-
phanie [Febr. 12] bemerkt: item 6 guldin dem
Hauggen mit dem von Kemmse gen Ulm (Augsburg
Stadt-A. Baurechnung vom Jahre 1440 fol. 85a
not. chart. coaeva unter der Rubrik Legaciones).