z 448 stránek
Titul
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II
Edice
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 543: … aus einer Erklärung, die die Kurfürsten von Mainz, Trier, Pfalz, Sachsen und Brandenburg dem König am 8. August 1442 in Frankfurt überreichten (gedr.…
- s. 613: … Gesandten K. Friedrichs und der Kurfürsten von Köln, der Pfalz, Sachsen und Brandenburg, die jetzt auf dem Tage zu Mainz sind: erwidert auf…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 2 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1914
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
448
Obsah:
- I: Titul
- 525: Edice
- 887: Chronologisches Verzeichnis
- 905: Orts-Personen-Namen Register
- 969: Zusätze und Verbesserungen
Strana 613
D. Besuch des Tages nr. 324-332.
613
328. Nürnberg an die Kurfürsten von Mainz und Trier und an die Gesandten K.
Friedrichs und der Kurfürsten von Köln, der Pfalz, Sachsen und Brandenburg, die
jetzt auf dem Tage zu Mainz sind: erwidert auf ihre Aufforderung, den Mainzer
Tag zu beschicken, daß es längst gern seine Gesandten geschickt hätte, dies aber
wegen der Kriege und Widerwärtigkeiten im Lande nicht ohne Besorgnis und Wagnis
habe tun können; will nun die Gesandten so bald wie möglich schicken.
März 16 Nürnberg.]
[1441
[1441
März 16]
Aus Nürnberg Kreis-A. Briefbuch 14 fol. 334ab cop. chart. coacva.
Hochwirdigisten erwirdigen fürsten und herren, unser willig etc. gnedigen lieben
10 herren. ewer hochwirdikeit brief 1 uns von wegen des tages zu Meintze und auch
unser botschaft darzu zu schicken getan " haben wir ersamclich enphangen und den mit
seiner inhalt wol vernomen. und als wir auß denselben schriften merklich prufen und
versten ewer hochwirdikeit treffenlichen fleisse empsig mew und unverdrossen arbeit,
zwifeln wir nicht, got der almechtig werde das über sollich lobe wirde und ere, so ir
15 umb sollicher woltat guter werke und loblicher ding willen gegen der werlt erwerbet,
auchb gegen ewer hochwirdikeit gnediclich erkennen und milticlich belonen. und
uns mag auch ewer gnade wol getrwen, das uns all und igliche widerwertikeit in der
heiligen kirchen und dem heiligen reiche uferstanden getrulich wider und leide sein.
und was wir auch nach unserm vermugen guts darzu gedienen môchten, des wern wir
20 auß sunder lieb und trwen, so wir dem heiligen reiche und gemeinem nutz gewant sein,
willig und bereit. und wiewol wir unser botschaft nu langst zu sollichem tage gerne
geschickt hetten, so sein sollich merklich kriege und groß widerwertikeit in disen landen,
das wir dieselben unser botschaft on treffenlich sorg und wagnuß zu dem genanten tag
gen Meintz bisher nicht haben geschicken mugen. idoch wollen wir unsern ernst und
25 fleisse tûn, sollich unser botschaft, so schierst wir mugen, zu dem berurten tage zu
vertigen 2, bittende mit dienstlicher undertenikeit, das uns ewer furstlich gnade das nicht
ungnediclich, sunder in gut vermerken und ufnemen wolle, als wir des und aller gnaden
etc. datum ut supra 3.
[supra] Dene hochwirdigisten erwirdigen fursten
und herren hern Diethrichen zu Meintz und durch
Germaniam, hern Jacoben zu Trier und in Gallien
und durch das kunkreich zu Arlat erzbischoffen und
erzcanzlern, und des allerdurchluchtigisten fursten
und herren hern Fridrichs Romischen " kunges etc.,
unsers gnedigisten herren, des hochwirdigisten und
der durchluchtigen fursten und herren hern Dietrichs
erzbischofs zu Coln etc., hern e Ludwigs pfalzgraven
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35
40 1 Der Brief wird unserer nr. 341 entsprochen
haben.
2 Die Gesandtschaft ist tatsächlich abgegangen.
Am 3. April [1441] schrieb Nürnberg an Paulus
Grunthern und Meister Hannsen etc. Marquardi:
45 es schicke ihnen unter anderèm ein copei der pro-
testacion unter unsers herren von Meintz secret und
ein copi der protestacion zu Nurmberg bei uns er-
gangen, die Herr Conrat Konhofer maister aller fa-
cultet, Dompropst zu Regensburg fund Anwalt
50 Nürnbergs in Basel in einem Streit der Stadt mit
Deutsche Reichstags-Akten XV.
a) felll in der Vorlage. b) Vorl. das auch ; das das ist offenbar nur ans Verschen hier triederholl. c) am Rande
ist von ciner anderen gleichzeitigen Hund bemerkt Superscriptio. d) cm.; Vorl. Romisches. e) em.; Vorl. her.
dem Deutschmeister Eberhard von Seinsheim], ge-
schickt habe; es habe seine Botschaft zu dem Tage
gen Meintz gefertigt, die dann unter andern dingen
der obgerurten sache [d. i. des Streits mit Seins-
heim] daselbst auch warnemen sol; dat. feria 2. post
judica [April 3]. (Nürnberg Kreis-A. Briefbuch 14
fol. 349 ab cop. chart. coaeva.) Vgl. auch S. 272
Anm. 7 und S. 540 Anm. 10.
3
D. i. 5. post reminiscere [März 16], wie in
einem Brief Nürnbergs an Augsburg, der auf
fol. 333 ab steht.
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