z 448 stránek
Titul
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II
Edice
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 533: … 1440 als päpstlicher Gesandter zum Nürn- berger Reichstag und zum Mainzer Kongreß gereist war. Es bleibt jedoch unsicher, ob Ousa schon auf…
- s. 592: … 316 zeigen, Der Adressat ist vermutlich der Kardinal von den Mainzer Kongreß besuchen wollte. 50 B. Haltung Englands, Frankreichs, Papst Eugens IV.…
- s. 646: … €1441 347. Propositionen der Gesandten Papst Eugens IV. auf dem Mainzer Kongreß: betr. ad die Superiorität des Papstes über das allgemeine Konzil.…
- s. 881: … einen Anhalt, daß Cusa die Akten der päpstlichen Gesandtschaft zum Mainzer Kongreß noch nicht kennt, sondern in, den artt. 4^ und 49…
- s. 901: … p. 6 Wiener Neustadt. Instruktion K. Friedrichs für Gesandte zum Mainzer Kongreß, nr. 320 p. 602 7 K. Friedrich bevollmächtigt gen. Gesandte…
- s. 903: … p. 873 Nikolaus v. Cusa an Kard. Cesarini üb. d. Mainzer Kongreß, nr. 370 613, 43a Nürnberg. Die Stadt an zwei Genannte:…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 2 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1914
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
448
Obsah:
- I: Titul
- 525: Edice
- 887: Chronologisches Verzeichnis
- 905: Orts-Personen-Namen Register
- 969: Zusätze und Verbesserungen
Strana 881
Nachtrag zu lit. Be nr. 3164,
881
381. Ludwig [Kardinalpriester tit. s. Laurentii in Damaso, pópstlicher Kämmerer
an Daniel [ Bischof von Concordia, päpstlichen Thesaurar]: betr. Rückzahlung von
Geldern, die gen. Florentiner Kaufleute an drei gen. päpstliche Gesandte und einen
nicht gen. Läufer gezahlt haben.
1441 Juni 13 Florenz.
5 Aus Hom Staats-A. Tesoro pontificio, Mandati 1489-1443 fol. 912 cop. chart. coacva.
Unterschrift Robertus Paradisi.
Schreibt: Er solle zahlen oder zahlen lassen Cosme de Medicis et sociis mercatoribus Florentinis
florenos auri de camera 450 per eos solutos dominis Johanni Carvajal, Nicolao de Cusa et Jacobo de Ora-
toribus, oratoribus domini nostri pape, et florenos similes 50 solutos uni eursori misso ad dictos oratores
10 et ad illustres principes dominos duces Aurelianensem et Burgundie pio factis sanctissimi domini nostri
pape.
Datum Florencie die 13. junii 1441 pont. Eugenii pape quarti a. 11.
Nachtrag zu lit. Be nr. 3162,
1441
Juni 13
1441
Juni 18
316". Propositionen des päpstlichen Gesandten Nikolaus von Cusu [vor Erzbischof 11440
Jakob von Trier]: begründet die Notwendigkeit, Papst Eugen IV. Obódienz zu
15
Mitte Dezember ! Trier. ]
! Als Terminus post quem hat das Datum der
in art. 6 benutzten Bulle des Baseler Konzils vom
8. November 1440 zu gelten. Für die Bestimmung
20 des Terminus ante quem gewährt einen Anhalt,
daß Cusa die Akten der päpstlichen Gesandtschaft
zum Mainzer Kongreß noch nicht kennt, sondern
in, den artt. 4^ und 49 nur diejenigen der Gesandt-
schaft zum Lahnsteiner Kurfirstentage und zum
25 Frankfurter Wahltage benutzt. Demgemäß wird
man die Propositionen in die Zeit zwischen dem
8. November 1440 und dem 2. Februar 1441 zu
verlegen und sie mit der päpstlichen Gesandtschaft
zum Nürnberger Reichstage in Verbindung zu
30 bringen haben. Dafür spricht auch der Schluß des
art. 6. Wir haben num oben S. 316 erwähnt, daß
Nikolaus von Cusa, der zu dieser Gesandtschaft
gehörte, und sein Genosse Carvajal: gleich. nach
dem 9. November 1440 Florenz verlassen hatten,
35 aber erst am 5. Januar 1441 in Nürnberg an-
kamen, und wir haben an derselben Stelle die
Vermutung geäußert, daß die Gesandten nicht auf
dem geraden Wege, sondern auf dem Umwege über
Trier nach Nürnberg gereist seien. Diese Ver-
40 mutung dürfte durch die Propositionen als richtig
erwiesen werden. Die Fingangsworte und der
Inhalt des fünften Artikels lassen nämlich keinen
Zweifel darüber, daß das Aktenstück für einen
der drei geistlichen Kurfürsten bestimmt war.
45 Unter diesen können aber nur die von Mainz und
. Trier in. Betracht kommen, da der von Köln ein
ausgesprochener Gegner Eugens IV. war. Beriick-
‚ sichtigt man aber, daß nach der damaligen Lage
der Dinge die Haltung des Erzbischofs von Trier
leisten, und verlangt die Aufhebung der kurfürstlichen Neutralität.
[1440 etwa
für die Stellungnahme der Deutschen Nation zu
Papst und Konzil auf dem Nürnberger Reichstag
und dann auf dem Mainzer Kongreß von aus-
schlaggebender Bedeutung war und daß daher
Eugen IV., wenn er die Aufhebung der Neutralität
zu seinen Gunsten erreichen wollte, in erster Linie
diesen Kurfürsten für sich zu gewinnen suchen
mußte, so wird man unter der im Eingang der Pro-
Ppositionen genammten „paternitas reverendissima“
wohl nur Erzbischof Jakob verstehen können, und
dies um so mehr, als sich das in art. 8 geäußerte
Verlangen nach Aufhebung der Neutralität mit
dem Inhalt der päpstlichen Urkunde für Erzbischof
Jakob vom 23. Oktober 1440, unserer mr. 314,
deckt.‘ Wir nehmen demgemäß an, dafó die pápst-
lichen Gesandten bei ihrer Ankunft in Ober-
deutschland die Verlegung des Nürnberger Reichs-
tages vom 30. November 1440 auf den 6. Januar
1441 erfuhren und nun die Zwischenzeit zu einem
Abstecher nach Trier benutzten. Sie werden sich
dort etwa Mitte Dezember aufgehalten haben,
Dieses Datum ist also auch den Propositionen zu
geben. Die oben S. 533 noch offen gelassene Frage
nach dem Zeitpunkt der Auslieferung unserer
nr. 314 und der auf S. 534 Anm. 1 erwähnten
päpstlichen Bulle vom 4. November 1440' durch
Cusa an Erzbischof Jakob wird nun dahin zu be-
antworten sein, daß dies ebenfalls Mitte Dezember
geschah. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß durch
die Kenntnis dieser Verhandlungen Cusas mit Erz-
bischof Jakob die Haltung des letzteren während
des Mainzer Kongresses viel verständlicher wird,
als es bisher der Fall war.
ca, Dez,
med.]