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- s. 583: … v. impr. paene del. — Regest bei Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 82. — Erwähnt von Voigt, Geschichte Preußtens…
- s. 606: … Regesta Friderici III. nr. 202, und bei Lichnowsky, Geschichte des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 165. Erwähnt von Chmel, Geschichte Kaiser Friedrichs…
- s. 620: … Regesta Friderici III. nr. 237, und bei Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg Bd. 6 nr. 195. Erwähnt von G. Chr. Joannis, Rerum…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Friedrich III. Abt. 1. Hälfte 2 (1440-1441)
Autor:
Herre, Hermann
Rok vydání:
1914
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
448
Obsah:
- I: Titul
- 525: Edice
- 887: Chronologisches Verzeichnis
- 905: Orts-Personen-Namen Register
- 969: Zusätze und Verbesserungen
Strana 620
620
Reichstag und Kongreß zu Mainz vom Februar bis zum April 1441.
1441 sollen und wollen auch dadurch uns unserm stifte und nachkomen dheinen behelf ader
Fobr. 11
furstant zuziehen ader furwenden, der den a vorgenanten unsern neven, sinen stifte und
nachkomen an iren herlichkeiten, friheiten und rechten, auch von der egenanten canzelie
durch Germanien wegen, beschedigen ader verkurzen mochte, und auch widder ine ader
sinen stift nicht sin ader thun durch uns ader iemands anders ane geverde, sundern uns,
ob got wil, gen im und sinem stifte also halten, das durch soliche unsere vorwesunge
der vorgenant unser lieber neve von Mencze und sin stift geeret und gefordert werden
sollen, nach unsern besten sinnen und vermogen, mit beheltenisse doch uns und unsern
nachkomen erzbischofen zu Triere unsers rechten und friheit der canzelie durch Gallien
und das kungrich von Arelat. das gereden und versprechen wir stete und veste zu 10
halten in guten truwen und glauben. und des zu orkunde so han wir unser insiegel an
diesen briff wißentlich thun henken, der geben ist zu Mencze am samßtage nach
sant Dorotheen tage anno domini millesimo quadringentesimo quadragesimo primo.
1441
Febr. 11
5
1441 336. Erzbischof Dietrich von Mainz an K. Friedrich: teilt ihm mit, daß er dem Erz-
Fcbr. 22
bischof Jakob von Trier die Leitung der Reichskanzlei übertragen habe; bittet ihn 15
um seine Zustimmung. 1441 Februar 22 Mainz.
Aus dem Druck im Staatsarchiv des Kayserlichen und des Heiligen Römischen Reichs
Cammer-Gerichts Bd. 1 (Ulm 1757) S. 320-322 „ex archivo".
Gedruckt bei Gudenus, Codex diplomaticus anecdotorum res Moguntinas, Francicas,
Trevirenses etc. illustrantium 4, 268-270 ohne Quellenangabe. Am Schluß steht die 20
aus der Quelle übernommene Bemerkung: Solicher briefe ist unserm herren dem konig
die zit, als der erwirdig .. her Jacob erzbischof zu Triere bi ime zu Wienne und zur
Nuwenstat war und canzler wart, geantwurt worden ; und daruf so hat sin koniglich gnad
geantwort, als hernach folget und der versiegelt brief innehelt [vgl. künftig RTA. Bd. 16
unter 1441 Juli 26], der hinter das capittel zu Mentze gelegt ist worden.
Regest bei Chmel, Regesta Friderici III. nr. 237, und bei Lichnowsky, Gesch. des Hauses
Habsburg Bd. 6 nr. 195.
Erwähnt von G. Chr. Joannis, Rerum Moguntiacarum vol. 1 (Francofurti 1722).
pag. 756-757; Janssen, Frankfurts Reichskorrespondenz 2, 21 Anm. zu nr. 40;
Seeliger, Erzkanzler und Reichskanzleien S. 63-64; Lager, Jakob von Sirk, Erz- 30
bischof und Kurfürst von Trier (Trierisches Archiv 2, 13); Hufnagel, Kaspar Schlick
als Kanzler Friedrichs III. (Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichts-
forschung, Ergänzungsband 8 S. 282).
25
Dem allerdurchluchtigsten fursten und herren hern Friderich Romischen konig zu
allen ziten merer des richs herzogen zu Osterrich etc. entbieten ich Dieterich erzbischof 35
zu Mentze mine undertenige schuldige und willige dinste zu aller zit zuvoran. aller-
gnedigster und liebster herre. ich zwifele nit, uwern koniglichen gnaden si noch wol
indenk, nachdem ich und min stift und nachkomen durch Romische keiser und konige,
uwer gnaden vorfarn, bewirdiget und gefriet sind 1, wann es zu falle queme, einen
canzler prothonotari und notarios in uwerm koniglichen sale zu setzen, der canzli fur- 40.
zusin, als dann solichs alles mine und mins stifts friheit und privilegia von Romischen
keisern und konigen gegeben clerlichen enthalten und uswisen, das ich mich des alles
durch mine sendebotten, die dann bi uwern koniglichen gnaden zum nechsten gewest
sin 2, erbotten han. und derworten das durch mine abwesunge das male uwer konig-
liche gnade und die kanzli ie unbestalt und unversorgt nit blibe, ist durch die genante 45
min sendebotten, als ich von ine verstanden han, uwern gnaden dargeben der erwirdige
min besunder frund her Lenhart bischof zu Passawe, der canzli an miner stat diewile
a) em.; orig. dem vorgenanten unserm neven, sinem stifte usw.
1 Vgl. die S. 619 Z. 33 erwähnte Urkunde K. 2
Ludwigs des Baiern.
Vgl. S. 542.
50