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- s. 207: … findet sich der Brief, welchen er an den Pfarrer von St. Martin geschrieben hat und der theologische Dinge behandelt; 5 handschriftlich ist…
- s. 223: … jener Brief, den Adalbert an seinen Freund den Pfarrer von St. Martin geschrieben, nicht wie Jireček2 annimmt, aus dem letzten Jahr- zehent…
Název:
Beiträge zur Geschichte der husitischen Bewegung II. Nachträgliche Bemerkungen zu dem Magister Adalbertus Rankonis de Ericinio (Archiv für österreichische Geschichte, vol. 57)
Autor:
Loserth, Johann
Rok vydání:
1879
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
74
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Titulatio
- 205: Einleitung
- 248: Edice
Strana 207
207
deinceps usque ad finem huius secundi tractatus non ad te,
sed ad devote inclinatos huic festo dirigimus sermonem.
2. Cod. 1 O. 6 fol. 101—123 des Prager Domcapitels aus
dem Anfange des fünfzehnten Jahrhunderts, enthält die Apologie
nicht vollständig : zunächst fehlen schon die Verse am Schlusse.
Auch in den übrigen Theilen ist die Handschrift wenig correct.
3. Cod. C. 91 fol. 1—30 saec. XVIII. des Prager Dom-
capitels. Die Handschrift ist eine Abschrift aus den Cod. 222
der Prager Jesuitenbibliothek, wie sich aus folgender Bemerkung
ergibt: Haec apollogia (!) descripta est ex libro M. S. 222 ex
bibliotheca librorum M. S. collegii societatis Jesu. Sie ist ausser-
ordentlich fehlerhaft, sie ändert willkürlich und lässt ganze Sätze
aus. 2 Die genannten drei Handschriften werden nach der hier
angeführten Reihenfolge in den Beilagen mit A, B, Cbezeichnet.
4. Eine weitere Handschrift, welche die Apologie ent-
hält, führt Balbin unter den Handschriften der Clementinischen
(jetzt Universitäts-) Bibliothek an. Der Katalog der letzteren,
so weit er zugänglich ist, weist sie indess nicht aus.3
Die übrigen Werke 4 des Adalbertus Ranconis, unter
welchen das wichtigste das Schisma seiner Tage behandelte,
sind zumeist verloren gegangen. Eine Grabrede auf Karl IV.
von ihm enthält der Cod. univ. Prag. XIV C. 6, eine unvoll-
ständige Schrift des Albertus über die Besteuerung der Geist-
lichkeit bewahrt der Cod. 745 der Wiener Hofbibliothek.
Ziemlich häufig findet sich der Brief, welchen er an den
Pfarrer von St. Martin geschrieben hat und der theologische
Dinge behandelt; 5 handschriftlich ist endlich noch eine Synod al-
predigt vorhanden, welche er 1375 gehalten hat.
1 Schulte hat diese Handschrift in seinem Verzeichniss (Abhandlungen d.
königl. böhm. Ges. der M.) VI. Folge, 2. Bd. ausgelassen.
2 Schulte a. a. O. pag. 71.
S. Hanslick, Gesch. und Beschreibung der Prager Univ.-Bibl. pag. 42;
Schulte, Canonistische Handschr. a. a. O. und das Archiv f. ält. deutsche
Gesch. X. Bd. pag. 657 ff.
Das Nähere über seine Werke siehe unten, wo von seiner literarischen
Thätigkeit gesprochen wird.
Cod. I. F. 9 der Prager Univ.-Bibl. Andere Handschriften siehe bei Balbin
Boh. docta III. pag. 101, 150, 197, vgl. Schulte a. a. O. pag. 47.
Höfler, Magister Johannes Hus und der Abzug der deutschen Professoren
und Studenten aus Prag 1409, pag. 119, 120. H. Jireček im Časopis
musea král. českého 1872, pag. 135.