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- s. 208: … Der Inhalt desselben ist allerdings bereits nach den Erectionsbüchern der Prager Kirche bekannt gewesen. 1 S. oben, was von der Breslauer Handschrift…
- s. 222: … im Kloster üblichen Herkommen zu feiern, dem jeweiligen Scholasticus der Prager Kirche und dessen Stellvertreter, sowie dem Leiter der Prager Schule an…
- s. 234: … zweiten versucht er den Nachweis, dass das Heimfallsrecht an der Prager Kirche durch die aller- längste Verjährung gebräuchlich und gesetzlich geworden sei,3…
Název:
Beiträge zur Geschichte der husitischen Bewegung II. Nachträgliche Bemerkungen zu dem Magister Adalbertus Rankonis de Ericinio (Archiv für österreichische Geschichte, vol. 57)
Autor:
Loserth, Johann
Rok vydání:
1879
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
74
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Titulatio
- 205: Einleitung
- 248: Edice
Strana 222
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tendsten unten des Näheren entwickeln wollen. Der Biograph
Johanns von Jenzenstein erwähnt des Todestages Adalberts. Nach
demselben starb er am Feste Maria Himmelfahrt (15. August).
Wir werden kaum irre gehen, wenn wir sein Sterbejahr auf
1388 ansetzen. Dieses Datum ergibt sich aus einem Ver-
gleich seines Testamentes mit einem Briefe, den Johann von
Jenzenstein während einer heftigen Krankheit Adalberts diesem
geschrieben, und mit dem Berichte des Biographen Johanns.
Das Testament des Adalbertus Ranconis ist vom 4. März 1388
datirt. 2 Er schenkt in demselben seine gesammte Bibliothek
dem Kloster Břewnow bei Prag, das sich dafür verpflichtet,
den jährlichen Gedächtnisstag des Stifters nach dem im Kloster
üblichen Herkommen zu feiern, dem jeweiligen Scholasticus
der Prager Kirche und dessen Stellvertreter, sowie dem
Leiter der Prager Schule an dem genannten Tage eine be-
stimmte Summe zu zahlen, und endlich dreizehn arme Scho-
laren mit Speise und Geld zu betheilen. Halten wir mit diesen
Verfügungen den Brief3 des Erzbischofs zusammen. Der Brief
ist die Antwort auf ein Schreiben des Magisters, welches
derselbe, wie der Erzbischof meint, in der Furcht vor dem
Tode geschrieben habe, und aus welchem hervorgehe, dass er
aus diesem Grunde sein Leben gebessert habe, wie sich aus
seinen Fasten, Gebeten und anderen guten Werken ergebe.
Johann von Jenzenstein lobt zwar seine Frömmigkeit, kann
jedoch noch immer nicht an die völlige Besserung seines
Gegners glauben und sagt ihm noch verschiedene bittere
Worte. 4 Unter den guten Werken dürfte die obige Stiftung
zu verstehen sein. Auf diese Correspondenz zwischen Adalbert
und dem Erzbischof scheint aber der Biograph des letzteren
sich zu beziehen, wenn er sagt: Endlich als er (Adalbert)
2
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recipias. Aschbach a. a. O. pag. 403 nennt Adalbert einen Minoriten;
Aschbach beruft sich auf Tomek, wie letzterer dazu gekommen, ist nicht
ersichtlich; wie man aus dem Obigen ersieht, ist die Angabe irrig.
Fontes rerum Bohemicarum I. pag. 464.
S. unten Beilage III.
Höfler a. a. O. pag. 135, vgl. dazu meine Ausgabe des Cod. ep. Joh. de
Jenzenstein pag. 396; nach dem Obigen wird jedoch der Brief in das
Jahr 1388 zu verlegen sein.
Doch ist der Ton des Briefes im Ganzen schon viel milder . . . intellexi,
qualitereunque traheretis suspiria metu mortis et ob hoc vitam vestram
melioraveritis ieiuniis et oracionibus et aliis piis vacando operibus.