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- s. 247: … Darstellung fasst. Dazu kommt auch noch der Umstand, dass das Egerer Stadtarchiv ein Copialbuch verwahrt, das die gesammte Correspondenz der Stadt Eger…
- s. 250: … in Fontes rer. Austr. XX. Nr. 78. 3) Original im Egerer Stadtarchiv. 251 bessern Nachweisung der Ansprüche der Gemalin ihres Herzogs auf…
- s. 258: … in der Einleitung am betreffenden Orte angezogenen Schriftstücken enthält das Egerer Stadtarchiv noch mehrere Briefe 1) weren. 259 die auf diese Vorgänge…
Název:
Jobst von Einsiedel und seine Correspondenz mit der Stadt Eger. Aus dem Archive der Stadt Eger (Archiv für österreichische Geschichte vol. 39)
Autor:
Kürschner, Franz
Rok vydání:
1868
Místo vydání:
Wien
Česká národní bibliografie:
x
Počet stran celkem:
48
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Titulatio
- 247: Praefatio
- 258: Editio
Strana 247
247
Unter den zahlreichen Correspondenzen des Stadtarchivs von Eger
scheint mir die vorliegende in mehrfacher Hinsicht einer beson-
deren Beachtung werth. Dem Zeitalter Georgs von Podiebrad
entstammend und aus einer kundigen Feder fliessend, verbreitet sie
sich über die verschiedensten Verhältnisse ihrer Zeit, und schliesst
sich zu einem gelaltvollen Ganzen ab, indem sie die denkwürdigen
Vorgänge, die sich an den Namen Georgs von Podiebrad knüpfen,
von jenen Tagen an, wo er als Parteihaupt unter den böhmischen
Grossen mächtig hervortritt, bis über seinen Tod hinaus in den
schlichten Rahmen ihrer Darstellung fasst. Dazu kommt auch noch
der Umstand, dass das Egerer Stadtarchiv ein Copialbuch verwahrt,
das die gesammte Correspondenz der Stadt Eger in den Jahren
1457—1468 enthält. In diesem interessanten Epistolar-Codex finden
die Briefe des Jobst von Einsiedel-wenigstens zum Theile eine will-
kommene Ergänzung; freilich bleibt trotzdem noch so manche
Lücke übrig.
Wenngleich die Ereignisse, von denen Jobst von Einsiedel sei-
nen Freunden in Eger berichtet, in ihrem wesentlichen Gange längst
bekannt sind, so ist andererseits nicht zu verkennen, dass eine Zeit,
in der so gewaltige Bewegungen alle Gebiete des Lebens erfassen,
in der ganzen Fülle ihrer Entwicklung sich nicht so leicht durch-
schauen lässt. So vielgestaltige Parteigruppen, so wechselvolle
Kämpfe, so widerstreitende Anschauungen, wie sie auf den weiten
Schauplätzen jener Tage uns erscheinen, bedürfen einer ebenso viel-
seitigen immer wiederkehrenden Beleuchtung. In dieser Beziehung
dürften die nachfolgenden Briefe das Ihrige thun. Was ihnen aber
ihren eigenthümlichen Werth verleiht, das ist die anziehende Persön-
lichkeit ihres Verfassers.