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- s. 103: … mährischen Grossen, dass künftig dem Bischofe von Olmütz in der Troppauer Provinz (in provincia Golasizch) 6 Denare vom Pfluge als Zehent gegeben…
- s. 105: … auch Styboricz (Stibrowitz, 1 M. w. v. Troppau) in der Troppauer Provinz (in Opaviensi provincia). A. domini MCCXX, mense Augusti, ind. VII.…
- s. 106: … bestätigt die Besitzungen des Klosters Welehrad, darunter Sdeboritz in der Troppauer Provinz mit dem dabeiliegenden Walde und allem Zubehör im W. bis…
- s. 108: … Hradisch dessen ,Haus‘ in Odersch und andere Besitzungen in der Troppauer Provinz (diocesis Oppaviensis) von allen Lasten und Abgaben. U. d. Z.:…
- s. 129: … an ihn gewendet, ein Leibgedinge von 3000 Mark in der Troppauer Provinz und andern Gebieten an. 120 Bodmann, codex epistolaris Rudolfi p.…
- s. 133: … der Königin Kunigunde und ihm geleisteten Dienste ein in der Troppauer Provinz liegendes Dorf mit der Verpflichtung, mit einem Streit- ross auf…
- s. 133: … Verpflichtung, mit einem Streit- ross auf seine Kosten in der Troppauer Provinz, gegen Polen oder Mähren aber auf seine oder der Königin…
- s. 163: … das Patronat über die Kirche in Nassidl, gelegen in der Troppauer Provinz, dem Abte Friedrich und dem Kloster der Prämonstratenser in Hradisch,…
Název:
Regesten zur Geschichte des Herzogthums Troppau, 1061-1464 (Archiv für österreichische Geschichte vol. 45)
Autor:
Kopetzky, Franz
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Wien
Česká národní bibliografie:
x
Počet stran celkem:
179
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Titulatio
- 99: Praefatio
- 101: Editio
Strana 106
106
3 Mühlen, einen Garten, ein Haus etc. in Troppau, wofür man
am Palmsonntag sein Anniversarium feiern solle.
20
Orig. im Kloster Welehrad. — C. d. Mor. II. 139. — Erben 665. — C.
d. Sil. VII. 253.
1223. Brünn. — Otokar König von Böhmen bestätigt den
Bürgern von Unisow (Mähr.-Neustadt) den Gebrauch des Mag-
deburger Rechtes nach den Gewohnheiten der Stadt Freuden-
thal. Anno dn. inc. MCCXXIII, indictione XI.
21
Orig. in Neustadt. — C. d. Mor. II. 147. — Erben 670. — C. d. Sil.
VII. 261. vgl. Eugl, Geschichte der k. Stadt Mähr.-Neustadt. Olmütz 1832.
1224. Hulein. — Otokar König von Böhmen verleiht der
Stadt Troppau einige Güter, eigene und umgetauschte und zum
Schlosse Grätz gehörende, und setzt fest, dass innerhalb einer
Meile keine Taberne sein soll, mit Ausnahme derjenigen, die
den Kirchen gehören (que sunt in dotibus ecclesiarum), dass
die Troppauer in Leobschütz keinen Zoll zahlen sollen, selbst
wenn sie Wein nach Polen führen. Er gibt ferner der Stadt
und den Bürgern das Recht, ihre Güter ohne Hinderniss ver-
kaufen zu dürfen, ferner die Dörfer Andreowitz, sein Eigen-
thum, Lubomirici, das er von Lutco gegen Crawarn ungetauscht,
Zlawicowawes,2 das dem Sohne des Peter gehörte, und diesseits
des Wassers Hosnitz die zum Schlosse Grätz gehörigen Orte
Napsdicari und Drahul, und endlich die Güter des Jägers Pro-
simir, die er gegen die Hälfte des Dorfes Lechsdorf eingetauscht.
Wenn einer der Adeligen gegen diese königlichen Bestimmungen
handelt, soll er 100 Mark Goldes zahlen. Unter den Zeugen:
Witco castellanus de Gradec. Datum in Hulin a. inc. dn.
MCCXXIV, indict. XIII3.
22
Tschoppe u. Stenzel, Urk. p. 284. — C. d. Mor. II. 155. — Erben
Nr. 686. — C. d. Sil. VII. Nr. 280.
1228. 27. Nov. — Otokar König von Böhmen bestätigt
die Besitzungen des Klosters Welehrad, darunter Sdeboritz in
der Troppauer Provinz mit dem dabeiliegenden Walde und
allem Zubehör im W. bis zur Morawitza (Mohra) und zwei
Hofstätten (curie) in Troppau. U. d. Z.: Diwis castellanus
3
1 Leimeritz, 2 M. nördlich v. Troppau.
2 Schlackau.
Ind. XIII passt zum folg. Jahre 1225.