z 573 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Ig
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
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XVI
XVII
XVIII
XIX
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XXII
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 214: … [1389 Mai 26 — Juni 1 Utenheim?. 20 S aus Straßb. St. A. AA corresp. des souverains etc. avec la commune art.…
- s. 383: … horen, dat. Prag 1395 Febr. 21 (Sonntag vor Fastnacht), im Straßb. St. A. an der Saul I partie lad. B fasc. VIII…
- s. 408: … wegen der kostspieligen Böhmischen Unruhen. [1394] Nov. 21 [Nürnberg]. Aus Straßb. St. A. A A relations avec l'empire Germ. 1386 à 1399…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 408
408
Fürsten- und Städte-Tag zu Frankfurt im Juli 1394.
Nov. 21
118941 240. Herman Ebner der ältere von Nürnberg an die Straßiburger Thomas von Endingen
und Wilhelm Metziger: der König will Hilfsgelder von den Städten und Juden wegen
der kostspieligen Böhmischen Unruhen. [1394] Nov. 21 [Nürnberg].
Aus Straßb. St. A. A A relations avec l'empire Germ. 1386 à 1399 or. ch. lil. cl. c. sig in verso impr.
Auch in Straßb. Sem. Bibl. Excerpta Wenckeri 1, 191b B ziemlich vollständige Abschrift, wol eben. 5
daher. — Was in Wencker's Apparatus 255 steht (wie er dann — hauptmann fürgesetzet) ist wol
hieraus genommen, während die vorhergehenden Wenckerischen Worte als wann kayser — verblei-
ben môge auf RTA. I nr. 309 beruhen.
Mein williger dinst und allez gut bevor. wizt, lieber her Thoman und lieber her
Wilhelm, daz her Wurziboy hie gewesen ist und brief mit im braht hat von unserm her- 10
ren dem kûnig an die stete zu Franken und zu Beirn, daz sie und ir Juden unserm
herren dem kûnig helffen solten mit etwievil gelts von dez grozzen kriegs wegen der in
Beheim wer’ gewest. und also komen die stete zu ime : Rotenburch Weizzenburg Wins-
heim Sweinfürt. und mut sie an und begerot von in und von irn Juden zehentausent
gulden. also gaben sie ime zu antwurt, sie heten dez keinen gewalt und wolten ez gern 15
hie heim an ir rete bringen. domit riten sie heim. auch wizt, daz her Wurziboy brief
hat von unsers herren dez kûngs wegen an alle stete zu Swaben, daz hertzog Steffan von
Beirn und her Wursiboy vollen gewalt haben mit den steten und mit den Juden zu tei-
dingen von unsers herren dez kûngs wegen!. und ez reit ietzund der Tollinger zu hertzog
Steffan mit vollem gewalt von her Wursiboi's wegen, und wil mit im gen Swaben. so wil 20
her Wurziboy selber hinab an den Reyn untz gen Kôlen zu allen dez reichs steten, und
wil auch mit den steten und mit den Juden teidingen von unsers herren dez kûngs wegen.
aber wie die gewaltsbrief lauten, dez kan ich niht aigenlich ervarn. auch wizt, daz her
Praun von Ropoltstein hie gewesen ist wol sehs tag. und man sagt, er für' brief grafen
Emichen von Leining von unsers herren dez kûngs wegen, daz er mit allen steten und 25
Juden in Elzassen teidingen sulle von unsers herren dez kûngs wegen. und man sagt,
welche sich niht teidingen, ez sein stete oder Juden, den main man dorumb zu bekûmern°.
daz vindet sich an den gewaltsbriefen wol, wann her Praun vil briefe heimfürt herren
rittern und knehten als ich vernomen han. auch sagt man, daz er sich veraint hab mit
unserm herren dem kunig umb etlich seine sloz die furbaz gehôrn sullen an die kron gen so
Beheim. und dorumb hat ime unser herr der kunig verschriben ein mûntz und daz schult-
heizzenampt zu Kolmar und die halben steur zu Sletsstat die man dez jars dem reich gibt'.
und ist in guter hoffenung, er woll ez mit den kûrfürsten auzbringen daz sie ime ez ver-
schreiben. auch laz ich euch wizzen, daz sich her Praun vast von euch beklagt, daz im
ungutlich von euch beschehe, und ir wôlt im niht lazzen gen nach auzspruch seins briefs, 35
und man het einen tag doran gemacht, daz zieht ir fûr, den hab er versaumt, do kom in
der stein an daz er von ehafter not niht darkumen môht. und hat hie seinen gelimph vast
fürgeben. und man sagt auch für war, wie ine� unser herre der kunig zu einem habt-
man' gesetzt hab in der geselschaft die man nent die Slegler‘, und unser herre die ge-
a) or. ime. b) or. sic.
40
1 Wenn auch in dem Vollmachtsbrief vom 22 Sept.
1894 von den Juden nichts erwähnt wird, so ist doch offen-
bar dieser hier gemeint.
2 Wenn diese Bedrohung richtig ist, so legt Wenzel
keinen großten Werth auf die Freundschaft der Städte.
Auch die Wahl seiner Unterhändler wird nicht durchaus
befriedigt haben. Die gleich im folgenden erwähnten übri-
gen vil briefe für Herren Ritter und Knechte werden wol
kaum alle hieher zu beziehen sein.
Dieß ist wol eine wenn gleich ungenaue Analyse der
Urkunde K. Wenzels für Bruno von Rappoltstein vom
9 Juni 1394 bei Schöpflin Alsat. dipl. 2, 294 f., vgl. Pelzel
Wenzel 1, 284 und Spach Bruno 11. Folglich fällt unser
Brief ebenfalls in dieses Jahr, womit auch das Datum
der Vollmachtsurkunde vom 22 Sept. 1394 vollkommen 45
stimmt.
4 Vgl. 1895 Nov. 27 und 1896 Mai 9, erstere Urkunde
in Wenckers Apparatus pag. 249 f. praesid. nr. XLIV,
letztere nur im Auczug bei Pelzel Wenzel 2, 327; vgl.
Stälin 8, 864 nt. 4 und 3, 866 nt. 1.
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