z 573 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. 214: … [1389 Mai 26 — Juni 1 Utenheim?. 20 S aus Straßb. St. A. AA corresp. des souverains etc. avec la commune art.…
- s. 383: … horen, dat. Prag 1395 Febr. 21 (Sonntag vor Fastnacht), im Straßb. St. A. an der Saul I partie lad. B fasc. VIII…
- s. 408: … wegen der kostspieligen Böhmischen Unruhen. [1394] Nov. 21 [Nürnberg]. Aus Straßb. St. A. A A relations avec l'empire Germ. 1386 à 1399…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 383
Einleitung.
383
geht aus nr. 231, nr. 232, und aus nr. 222 in. hervor; Straßjburg scheint keinen Rathsfreund
geschickt zu haben, da es sich von Frankfurt und Hans Fritze der Stadt Diener (wobei
Wencker’s Bezeichnung wol richtig ist) berichten lässt nr. 231 und 232. Kriegk€ erzählt, wol
nach einer Aufzeichnung des Stadtarchivs : zu dem 1394 in Frankfurt gehaltenen Reichstag
5 waren den Fürsten und Herren mehr als 800 Freudenmädchen nachgefolgt.
G. Erster Anhang : K. Wenzel's Befreiung aus der Gefangenschaft. —
Bei der Wichtigkeit des Gegenstandes und dem nahen Zusammenhang mit den angeführten
Versammlungen schien es zweckmässig noch einige Stücke hier beizufügen über die Befreiung
des Königs, die diplomatische Thätigkeit Ruprecht’s III in dieser Richtung, die Bedingungen
10 der Loslassung und die nachfolgenden Anforderungen des Königs an das Reich2. Die Be-
dingungen der Loslassung sind zweifach überliefert, in sehr abweichender Gestalt, nr. 236
und 237. Man könnte zuerst versucht sein die Aufzeichnung nr. 236 für officiell und au-
thentisch zu halten, der Anfang zum ersten so ist berett worden lautet ganz wie auch bei
officiellen Aufzeichnungen dieser Art. Allein die Sache verhält sich anders, wir haben hier
15 nicht den Text der Verabredung selbst sondern die beliebige Notiz eines beliebigen Schreibers
der von Pfalzgraf Ruprecht III den Auftrag dazu erhalten hatte (vgl. nr. 238 ex.) und es
doch nicht genau wusste. In einer aktenmäßsigen Aufzeichnung würde am Schluss 6der an
einer sonstigen passenden Stelle ein Actum oder Datum zu erwarten sein; es müssten die vier
Schlösser in art. I, von denen es hier nur heißst vir slosse die dann benant sein, auch wirk-
20 lich mit Namen auftreten; es könnte nicht heißen sechzig oder sibenzig hern ohne wirkliche
Fixierung der Zahl; der ganze Styl ist für eine kanzleimäßsige Darstellung nicht der korrekte.
Dagegen berichtct in nr. 237 ein Theilnehmer der Verhandlungen, Borziwoy von Swinar,
der sogar selbst eine der Geiseln war ; der musste es doch wissen, zumal da er an demselben
Tage, an welchem der Vertrag gemacht wurde, auch seinen Bericht davon macht (daz wir
25 als hewt gesworn und verbriefet haben im Eingang). Ich gebe daher durchaus, wo zwischen
nr. 236 und 237 ein Widerspruch obwaltet, der Angabe von nr. 237 den Vorzug, und nehme
nur an, daß art. 2 von nr. 236, der in nr. 237 gar nicht erscheint, und die eventuelle Er-
weiterung des Termins bis zu vier Wochen, die ebenfalls nur in nr. 236 art. 6 steht, deshalb
doch richtig sein können, sofern weder das eine noch das andere Stück den Anspruch machen
so kann alles vollständig zu enthalten und diefs doch nur Nebenpunkte sind. Dagegen ist in
nr. 236 art. 1 falsch angegeben : 1) der 2 August für das Einlegen der Geiseln nach Krumnau,
statt 31 Juli, wo der Irrthum entstand durch Verwechslung mit der Freigebung und Ablie-
ferung des Königs nach Krumnau, welche letztere richtig auf 2 August fällt laut nr. 237
und 238; 2) die Zahlangaben von 60—70 Geiselpersonen und 4 Geiselschlössern, statt 50
35 der beiden zu Frankfurt vom 14 Juli 1394, im Münch. R.
A. Mainz Erzstift Nachtrage fasc. 4s IX 3% orr. membrr.,
auf der Tektur mit den nrr. 60, 61, 62 (der erste auch im
Wirzb. A. Konserv. Mainz-Aschaffenburger Ingrossatur-
buch 13 fol. 107a). Dagegen wird man aus dem mil nr. 61
40 bezeichnelen Stück auf die Anwesenheit der dort erwähn-
ten Erben des Landgrafen (Balthazar Landgraf zu Do-
ringen und Markgraf zu Miessen, und Otto Herzog zu
Brünswig Herzog Ernstis seligen Sohn) nicht schließten
können.
1 Deutsches Bürgerthum im Mittelalter, newe Folge,
pag. 261.
2 Vgl. dazu seine Geldbemühungen in Böhmen, Pa-
lacky 3, a, 84 und Pelzel 1, 291. Von Geld, dem König zu
geben, ist auch die Rede in einer Instruktion für eine
Straßburger Gesandtschaft an K. Wenzel [1894 c. Dec.
26] im Straſib. St. A. an der Saul I partie lad. C fasc. XIV
liasse II nr. 5, ähnlich Bensen Rothenburg 206 f. und
Stälin Wirtemb. Gesch. 3, 867 nt. 2. Wahrscheinlich gehört
45
50
hieher auch das Schreiben Wenzel's an Straßburg, in
welchem er bei dieser Stadt als seine Gesandten beglau-
bigt den edlen Fredrichen Grafen zu Olingenn seinen
Kammermeister Rath und Hansen Heckil von Amberg
seinen lieben Getreuen zu mündlichem Auftrag von
wegen ettlicher notlicher sache die uns selber ange-
horen, dat. Prag 1395 Febr. 21 (Sonntag vor Fastnacht),
im Straßb. St. A. an der Saul I partie lad. B fasc. VIII nr.
57 or. chart. Am 3 Okt. 1395 (Sonntag nach Michaelis)
schreibt Heinrich von Mülheim Ritter an Straßburg aus
Prag: do wissent, daz der kunig gerne lute hette und
sich gerne rorte, so wil er kein gelt usgen, so wil im
nieman vergeben dienen, ibid. nr. 19 or. chart. Und
Martin von Schilteken schreibt an Straßiburg [1896) Juni 8
(sabb. post corp. Christi) aus Prag : als ir wol wissent,
daz ane gelt nieman nút schaffet in diseme hofe, ibid.
nr. 41 or. chart. Unsre bisher nur im Regest bekannte
Urkunde nr. 239 und die ganz neue Berichterstattung
nr. 240 werfen Licht auf die Geldbemühungen des Königs.