z 573 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Inhaltsübersicht
Id
Ie
If
Ig
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
Edice
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
260
261
262
263
264
265
266
267
268
269
270
271
272
273
274
275
276
277
278
279
280
281
282
283
284
285
286
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299
300
301
302
303
304
305
306
307
308
309
310
311
312
313
314
315
316
317
318
319
320
321
322
323
324
325
326
327
328
329
330
331
332
333
334
335
336
337
338
339
340
341
342
343
344
345
346
347
348
349
350
351
352
353
354
355
356
357
358
359
360
361
362
363
364
365
366
367
368
369
370
371
372
373
374
375
376
377
378
379
380
381
382
383
384
385
386
387
388
389
390
391
392
393
394
395
396
397
398
399
400
401
402
403
404
405
406
407
408
409
410
411
412
413
414
415
416
417
418
419
420
421
422
423
424
425
426
427
428
429
430
431
432
433
434
435
436
437
438
439
440
441
442
443
444
445
446
447
448
449
450
451
452
453
454
455
456
457
458
459
460
461
462
463
464
465
466
467
468
469
470
471
472
473
474
475
476
477
478
479
480
481
482
483
484
485
486
487
488
489
490
491
492
493
494
495
496
497
498
Chronologisches Verzeichnis
499
500
501
502
503
504
505
506
507
508
Orts-Personen-Namen Register
509
510
511
512
513
514
515
516
517
518
519
520
521
522
523
524
525
526
527
528
529
530
531
532
533
534
535
536
537
538
539
540
541
542
Zusätze und Verbesserungen
543
544
- s. 23: … Städten, nicht mit vielen, aber doch mit drei wichtigen, nemlich Mainz Worms Speier, wodurch er sich seiner Nachbarschaft ver- sicherte. Die Sache sollte…
- s. 54: … 25. Erzb. Adolf von Mainz verbindet sich mit den Städten Mainz Worms Speier auf seine Lebenszeit, nicht wider sie zu thun, sondern im…
- s. 59: … druczehenhundert und echteundachtzig jare. okt. so 15 26. Die Städte Mainz Worms Speier verbinden sich mit Erzb. Adolf von Mainz auf dessen 138s…
- s. 64: … dag sant Symonis und Jude]. 5 1388 27. Die Städte Mainz Worms Speier erläutern den art. 5 ihrer großen Bundesurkunde nr. 26 Okt.…
- s. 65: … 30 dahin, daß er dem K. Wenzel wider die Städte Mainz Worms Speier nicht helfen will, falls jener ihn darum mahnte. 1388 Okt.…
- s. 65: … drutzehenhundert und echteundeachtzig jare. 1388 Okt. 30 29. Die Städte Mainz Worms Speier erklären den art. 18 ihrer großsen Bundesurkunde 1388 Okt. 30…
- s. 66: … dert und echteundachzig jare. 1388 Okr. 30 30. Die Städte Mainz Worms Speier versprechen dem Erzb. Adolf von Mainz: falls Wenzel 5 stürbe…
- s. 66: … jare. 1888 31. Erzb. Adolf von Mainz verspricht den Städten Mainz Worms Speier, die ihm, falls Okt. 30 Wenzel stürbe oder eine Thronerledigung…
- s. 137: … den Streit, der sich zwischen Nürnberg einerseits und den Städten Mainz Worms Speier andrerseits wegen Be- 10 zahlung jener Summe erhob, im Münch.…
- s. 500: … Erzb. Adolf I von Mainz verbindet sich mit den Städten Mainz Worms Speier nr. 25. . . . . p. 55 Mainz Worms…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 23
Einleitung.
23
fährt: denn es hatten schon damals einige Fürsten wider Wenzeln, weil er ihnen das
Rauben nicht gestatten wollen, gemurret und ihm mit der Absetzung gedrohet; Pelzel
selbst gibt aber keine Quelle für diese Mittheilung an, es sieht ganz so aus als ob er hier nur
seinen bekannten Pragmatismus anbringe, und bloß erklären wolle warum in dem Nürn-
5 berger Bündnis von dem möglichen Fall einer Thronveränderung die Rede ist, für den die
Städte ihm ihren Beistand versprechen. Aus Palacky ist dann wol die Notiz Stälin’s"
gefloß’en, der König habe sich durch die Weise, wie er die Städte annahm, bei den Fürsten
so verhasst gemacht, dafs laut von seiner Absetzung die Rede wurde; wie bei Palacky steht
hier diese Aeußserung vor der Erzählung der Döffinger Schlacht. Mag es sich nun mit der
10 Quelle dieser Notizen verhalten wie es will, so ist das Jahr 1388 jedenfalls dadurch merk-
würdig, daß Wenzel im Herbst, nachdem die Mergentheimer Stallung vom 5 Nov. 1387 von
Anfang an ungenügend ausgefallen und schließlich ohne allen Erfolg gegen den Wideraus-
bruch der Feindseligkeiten geblieben war, nachdem endlich die Städte im August 1388 jene
Niederlage bei Döffingen erlitten hatten, ernstlich an seine Abdankung dachte, wol aus Ver-
15 drußs über seine Machtlosigkeit. Er machte sich nur freilich dabei den Vorbehalt, daß die
Krone in seiner Familie bleibe?, und gewann dazu im Oktober 1388 Kurmainz und Kur-
sachsent. Sie werden nicht die einzigen Kurfürsten gewesen sein, bei welchen der Ver-
such gemacht wurde. Wahrscheinlich war schon damals Jost derjenige, der sich selbst
als den ansah welchem Wenzel die Deutsche Krone zudachte, da jener im folgenden
20 Jahre diese Aussicht bei seinem Bündnis mit Herzog Albrecht III von Oestreich zu Grunde
legte5. Die Gründe, warum die Sache übrigens nicht zu Stande kam, sind nicht ans Tages-
licht gekommen; wahrscheinlich hat der König Anstand genommen zur wirklichen Abdankung
zu schreiten, weil er zu wenig Anklang mit seinem Familienplan fand. Wenn er, wie wol
sein konnte, von der Art erfuhr in welcher Erzbischof Adolf von Mainz das eben mit ihm
25 eingegangene Verhältnis misbrauchte, mochte er nur um so besorgter werden. Für die ange-
führte Bereitwilligkeit Adolf's, nach Abdankung Wenzel's einen Bruder oder Vetter des-
selben, wie ihn Wenzel bezeichnen würde, zum König zu wählen, war nemlich dem Erzbischof
die Erlaubnis ertheilt worden einen Bund mit den Städten zu schließsen, ganz allgemein,
aber gewis so daß der König dabei voraussetzte es würden dadurch auch die Städte seinem
30 Projekte zugeführt. Aber diese Voraussetzung und Berechnung war falsch, weil Adolf
falsch war. Der Erzbischof freute sich wegen der städtefreundlichen Haltung des Königs
ohne Zweifel über dessen Abdankungsidee ohne übrigens für die Erhaltung der Luxemburger
auf dem Deutschen Thron zu schwärmen. So schloß er denn, wie ihm erlaubt war, in der
That am 30 Okt. 1388 einen Bund mit mehreren Städten, nicht mit vielen, aber doch mit
drei wichtigen, nemlich Mainz Worms Speier, wodurch er sich seiner Nachbarschaft ver-
sicherte. Die Sache sollte übrigens weiter ausgedehnt werden, es schloßsen sich Verhand-
lungen an um auch Frankfurt Fridberg Gelnhausen und überhaupt die Rheinischen Städte"
hineinzuziehen. Der Bund enthält dem Anscheine nach nichts bedenkliches, und die beiden
Urkunden", welche darüber ausgetauscht werden, verrathen nichts, sie sind ohne Zweifel für
40 die Oeffentlichkeit bestimmt gewesen um mit der Miene der Unschuld über die weiter gehende
Absicht zu täuschen. Am gleichen Tag aber wurde unter diesem Deckmantel eine, ohne Zweifel
geheim zu haltende, Verabredung " getroffen, in welcher die genannten Städte sich verbindlich
machten, denjenigen König anzuerkennen, den Adolf mit 2 andern oder mit mehr Kurfürsten
35
Stälin Wirtemb. Gesch. 3, 844.
2 Vgl. nr. 218 die Urkunde Jost’s vom 18 Juni 1389.
nr. 22.
nr. 24.
5 nr. 218; Kurz Albrecht III 2, 185 meint, Jost habe
sich nur auf eigne Faust damit geschmeichelt, daß Wenzel
50 ihn hiebei begünstige. Indem letzterer sich nr. 22 und 24
45
vorbehielt einen Bruder oder Vetter dafür zu bezeichnen,
hat er jedenfalls Jost nicht ausgeschlossen.
6 nr. 23.
nr. 16 art. 4.
nr. 16 art. 5.
€ nr. 25 und 26.
1 nr. 30 und 31.