z 573 stránek
Titel
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Ib
Ic
Inhaltsübersicht
Id
Ie
If
Ig
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 336
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Reichstag zu Nürnberg im September 1390.
1891 gnedigen herren des kunigis briefe. [2] auch ist geredt, daz wir die von Franckenfurd
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umbe soliche schuld, als wir und unser burger odir andere geste uzwendig Franckenlande
und sundirlich die von Rotinburg unsern Juden schuldig sin, mogen tûn und lassen als
uns dunket daz bescheidenlich si. und darumb so sollen wir die von Franckenfurd noch
die unsern von� den fursten graven frihen herren rittern und knechten, die in der vor-
gnanten gnade unsers gnedigen herren dez kuniges und die in dieser terminije umb uns
geseßin sin, ane geverde umbetranget unbesweret und ungeleidegit bliben ane alle arge-
liste und ane boseb funde. [3] wer’ ez auch daz imande zweiende wurde mit den Juden
umb phande odir briefe odir umb andere schuld, daz solde man furdern bi uns zû Fran-
ckenfurd und dem nachgeen nach lude und uzwisunge des vorgnanten unsers herren des 10
kuniges briefe, und dem sulde man unverzogenlich des rechten helfen ane geverde, und
clegir sulde ime auch damidde lassen begnugen. bedorft auch der geleides, odir wer
anders phande odir briefe forderte, und hiesche der“ geleide, dem und sinen phanden und
briefen und den sinen sulde man geleide gebin bi uns in der stad Franckenfurd alse
unser stede gewonheit steet, also daz er nicht virlantfred virechtit odir unser widdersagit 15
fient nit were. [4 auch ensollen fursten graven frihen herren rittere und knechte
solicher vier heller d, als man uf den gulden gebin sal, von irere selbis schulde nicht
geben, und sollen der ubirhaben sin, anders sal allirmenlich, der dez zû schicken hat,
von dem’, als sine briefe und phande steen odir darvûr er odir sine burgen behaft sin, ie
von eime gulden vier heller geben€. [5] auch ist geredt : wer’ ez sache daz dheiner, er 20
were furste grave herre rittir odir knecht8, denh Juden phande gesetzit hette, und were
in dieser zid nach dato unsers herren des kuniges briefe zû dem odir zû den Juden kom-
men und hette die phande heissen virkeufen odir mit gerichte ofholen daz kuntlich were,
und hettin die Juden die phande daruf virkauft, daz sulde sinen gang han ; und sulden
wir, odir unser Juden die daz getan hettin, von den vorgnanten fursten graven frihen 25
herren rittern und knechten, odir von den die in dieser gnade begriffin sin, unbetranget
und ungeleidegit werdin und bliben. [6] wer’ ez auch daz dheiner’ itzunt unser burger
zû Franckenfurd odir die unsern dheime Juden schuldig weren, der undir den vor-
gnanten fursten graven frihen herren rittern und knechten, die in dez vorgnanten
unsers lieben gnedigen herren des kuniges gnaden begriffin sin, geseßlin weren, so sulde so
derselbe unser burger odir der unser genießsen solicher friheid und gnade als der vor-
gnante unser gnediger herre der kunig getan hat?. [7] auch ist geredt : wer’ es sache
daz die von Mentze in diesin vorgeschriben sachen von der Juden wegen baßs odir wol-
bedechtlicher tedingenten, darnoch sulde uns den von Franckenfurd und unsern Juden
auch gescheen und in demselbin begriffe sin, obe uns daz anders gefüglich were. were s5
abir dez nit, so sulde doch disse vorgeschriben tedinge und sache zwschen fursten graven
frihen herren rittern und knechten und uns den von Franckenfurd und unsern Juden,
als hie vor begriffin ist, in irer craft und macht bliben und iren vûrgang habin. zů ûr-
5
a) cod. und st. von. b) cod. bese? c) mit überflissigem Schlusshaken. d) so scheint glchz. korr. aus hellir. e) ir
mit Schlusshaken. f) scheint dem und nicht den zu heifsen. g) cod. add. der. h) cod. den zweimal. i) cod. 40
scheint nicht dhein sondern dheiner.
schreibt Dietther Hûne an Frankfurt einen Fehdebrief,
weil ihm die Stadt des Königs Gnade nach Ausweisung
seiner Briefe und des Landgerichts Recht ausgeht; um
seinetwillen auch Hartmann von Walstat; darüber steht
von andrer Hand ist gesunet; or. ch. im St. A. zu Frankf.
Auswürtiges. Was für einen Misbrauch dagegen die
Schuldner der Juden trieben oder treiben wollten, geht
aus der kön. Urk. v. 10 Merz 1892 hervor. — Zu diesen
Dingen gehörig Kop. B. Varia 1328-1403 fol. 142 nr. 282
im Frankf. St. Archiv?
Diese 4 Heller waren eine Abgabe an die Stadt, wie
sich aus dem Rechnungsbuch ergibt, Kriegk 484 nt. 1.
2 Von Gegenanerbietungen z. B. von Kurpfalz, dem
Grafen Johann von Wertheim, den Herren zu Hanau,
den Städten Mainz Worms u. c. w., daß sie auch ihre 45
Juden zur Herausgabe der Schuldbriefe und Pfandschaf-
len an Frankfurter Bürger anhalten wollten wenn auch
ihre Unterthanen und Bürger solches vom dortigen Rathe
nach Wenzels Erlass zu genießsen haben sollten, spricht
Orth Reichsmessen 623. — Die ohnedieß fehlerhafte Notiz 50
bei Schudt Jüdische Merkwürdigkeiten 2, 134 f. hat wol
nichts mit den damaligen Dingen zu thun.