z 573 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Inhaltsübersicht
Id
Ie
If
Ig
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. If: … daselbst, nr. 252—265 . . . . D. Besuch des Frankfurter Tags nr. 266—273 E. Beschlüsse des Frankfurter Tags und deren Ausführung,…
- s. If: … 25 Juli nr. 283—285 . - . C. Besuch des Frankfurter Tags nr. 286—290 . . . . D. Gesandtschaftsanweisung nr. 291.…
- s. VII: … und beim Juli-Tag 1897 lit. C, beidemal unter «Besuch des Frankfurter Tags», bei den andern Versammlungen dieses Bandes kommen sie nicht vor.…
- s. 378: … Quelle, die seine einzige ist 25 und auch nichts vom Frankfurter Tag weiſs, hat Zink nur einen kurzen doch wortgetreuen Auszug gegeben.…
- s. 419: … mahtent einen andern dag gein Marpurg. Dieser Bericht von dem Frankfurter Tag ist ganz konfus. Es kann kein anderer gemeint sein als…
- s. 421: … in den übrigen Stücken nicht weiter vor. D. Besuch des Frankfurter Tags. — Was zuerst den König betrifft, so erscheint er persönlich nicht.…
- s. 451: … item Franckin- fürd. 15 273. Aufzeichnung über den Besuch des Frankfurter Tags vom 13 Mai 1397. [Nach 1397 [Nach 1397 С. Мai…
- s. 452: … an K. Wenzel, von der Lage der Dinge vor dem Frankfurter Tag : Noth- 10 Mai 8 wendigkeit persönlichen Erscheinens des Königs in…
- s. 453: … deren Ausführung. 453 275. Abschied zwischen Fürsten und Städten des Frankfurter Tags : nach grofer Gesandt- [1897 zwischen schaft der Fürsten zum König…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 421
Einleitung.
421
eine Angabe, die schon an sich, wegen der langen Zeit zwischen den beiden Tagen, als ganz
unwahrscheinlich bezeichnet werden müsste.
C. Frankfurtisches Geleite zu dem Tag daselbst. — Gegenüber vom Jahr
13941 erscheint jetzt das Geleitswesen zur Versammlung nach den erhaltnen Urkunden schon
weit entwickelter. Wir theilen dießmal fast noch alle darauf bezüglichen Stücke nach vollem
Texte mit. In der Folge sollen diese Urkunden von doch nur untergeordnetem Werth bloßs aus-
züglich gegeben werden, zunächst mit Anzeige der wesentlicheren Abweichungen die gegenüber
von den vorliegenden eintreten. Hier aber, wo sie uns, nach dem schwachen Anfang in 1394,
zum erstenmal in vollerer Entwicklung entgegentreten, durften sie mehr Berücksichtigung in
10 Anspruch nehmen.—In Betreff der hier vorliegenden bemerke ich nur, daß in nr. 256 von den
übrigen Reichsständen zum Schluss noch ein weiteres Versprechen und auch daz nimand —
virhengniß si (auf das Verhältnis Johanns von Nassau zu Gotfrid von Leiningen wegen des
Mainzer Stuhles bezüglich?) verlangt wird, welches die Kurfürsten in nr. 254 nicht ablegen;
aber es zeigt sich in nr. 263 und 265, daß man, wie es scheint, auch diesen andern Reichs-
15 ständen gegenüber darauf wider verzichtet hat. Auch was in nr. 253 von der Stadt in Betreff
der Geächteten u. s. w. gewünscht wird, kommt in den übrigen Stücken nicht weiter vor.
D. Besuch des Frankfurter Tags. — Was zuerst den König betrifft, so erscheint
er persönlich nicht. Nach Dietrich von Niem2 hätte er zwar das öffentliche Versprechen
gegeben zu kommen, was ich aber bei der Eigenmächtigkeit des Auftretens der einladenden
Fürsten bezweifeln möchte, namentlich wegen der Art wie sich Wenzel bei der Versammlung
dann vertreten oder richtiger nicht vertreten lässt. In nr. 270 nemlich beglaubigt er Borziwoy
von Swinar bei der Stadt, aber auch nur bei der Stadt; man sieht wie er es macht um sich
aus der Schlinge zu ziehen: Borziwoy wurde doch wegen der Versammlung dahin geschickt,
aber bei dieser wollte ihn der König nicht beglaubigen, weil damit von seiner Seite die Aner-
25 kennung derselben ausgesprochen gewesen wäre, er schickt ihn aber doch, nur daß er ihn
blof für die Stadt, wo der Tag gehalten wird, mit Vollmacht versieht, er hat also seinen
Berichterstatter" dort für den Tag, aber keinen Gesandten auf dem Tag.
Eine eigne Gesandtschaft der Universität Paris ist neben der des Königs von Frank-
reich bereit zu erscheinen, nr. 269. Man könnte zweifeln ob sie auch wirklich erschienen
so ist, da kein besondrer Brief von ihr vorliegt‘ und die Liste nr. 273 von Frankreich nur die
Gesandtschaft des Königs erwähnt. Allein das Schreiben vom 26 Apr. 1400 zu einer späteren
Frankfurter Versammlung bezeugt, daf hier im Mai und auf dem nachfolgenden Juli-Tag
1397 eine solche Gesandtschaft bereits gewesen ist°.
Dagegen scheint K. Richard II von England dießmal noch nicht vertreten zu sein, wie
35 doch das nächstemal geschah. Da Dietrich von Niem" nur berichtet, mit den Gesandten der
Deutschen Fürsten seien nachher auch solche des Königs von England zu P. Bonifacius ge-
kommen, so lässt sich daraus noch nichts schließsen für deren Anwesenheit auch auf dem
Frankfurter Tag. Durch einen solchen voreiligen Schluss ohne Zweifel ist Rayn. 1397. 3 zu
der Behauptung verführt€ worden, daß auch dieser Fürst auf dem Frankfurter Tag vom
20
40 1 Vgl. nr. 221 und Einleitung zum vorigen Tag lit. B.
2 De schismate l. 2 c. 38; er erzählt auch, daß der
König eingeladen war, was wir schon aus nr. 251 wissen.
3 Borziwoy berichtet nachher dem König, s. nr. 277.
Das treue Frankfurt hatte, noch als der gefährliche Tag
45 erst bevorstand, dem König Bericht erstattet, worüber
sich dieser sehr erfreut zeigt, s. nr. 270.
4 Wie doch zu einer spätern Frankfurter Versamm-
lung in dem Schreiben vom 26 April 1400 vorliegt, s. RTA.
Band 8.
5 Siehe RTA. Band s, und die Einl. zum Frankfurter
Tag vom Juli 1897 lit. C.
50
8 Die Französische Gesandtschaft von 1396 siche bei
Höfter Ruprecht 127 und bei Hefele Conc.-Gesch. 6, 721.
725. Es wäre vielleicht der Mühe werth zu untersuchen,
ob die angebliche Gesandtschaft von 1396 wirklich schon
in diesem Jahr stattgefunden hat und nicht wie mir schei-
nen will identisch mit der von 1897 ist.
De schismate l. 2 c. 33. — In unsrer nr. 278 steht nur
eine Französische und keine Englische Gesandtschaft auf
der Liste.
Achnlich Höfter Ruprecht 128, doch fügt er zweifelnd
bei „wie es scheint“.