z 573 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Vorwort
I
II
III
IV
V
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VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
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XVI
XVII
XVIII
XIX
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Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. XII: … 80 ff. 2 Siehe unter lit. H der Einleitung zum Egerer Reichstag p. 147-150. II. Ergebnisse des vorliegenden Bandes. XIII im Jahr…
- s. 20: … geän- haben, nr. 19 in. dert, s. die Einleitung zum Egerer Reichstag lit. F die Vischer in den Forschungen 2, 99. Anm.)…
- s. 51: … spätere Ansicht über dieses Stück s. in der Einl, zum Egerer Reichstag lit. F in der An- merkung. (1388 c. Juli 12-14)…
- s. 501: … p. 180 Drei gen. Strafsburger an ihre Stadt, berichten vom Egerer Reichstag; nr. 88. . 3 — . . . . .…
- s. 501: … p. 167 — Hans von Steinach an Regensburg, berichtet vom Egerer Reichstag ; nr. 89 . . 5 . . . p. 198…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 51
F. Erster Anhang : Friedensversuche im Sommer 1388.
51
sullent sie ez furbaz furdelichen? in die andern stetde lassen wissen. und get dieselbe
stallunge fur sich, so sullent die stetde zü dem tage darumbe ire frunde mit gewalt
schicken. get aber die stallunge nit, so sollent der stetde frunde von mitwochen nehest
uber vierzehen tage, die ist die nehest mitwoche nach dem vorgenanten sontage, dazu-
sschen die vorgenant stallunge abegesaget oder angesaget sol werden, gein Spire mit
gewalt komen den krieg zi bestellen.
[2] Ouch hant die botden geratslagen : wer cz daz deheine stad des bondes mit eime
cleinen zugriffe anegriffen und geschediget wurde, die sol doch darwider keinen zügriff
dün, ez were danne daz sie zü frischer getat daz ir beschutden mohten; wolte aber die-
10 gelbe stad oder deheine andere stad anegriffe dun, daz sol sie vorhin die andern lassen
wissen wie und uf welichen tag sie daz willen haben zü dün, of daz sich die andern stetde
darnach versorgen und gerihten mogen. wer ez aber daz eine stad groblichen gesche-
diget worde mit brande mit name oder mit uberziehen, so mag dieselbe stad zu den-
selben, die ir solichen schaden dünt, wider zügriffen unde schedigen und daz auch die
15 andern stetde lassen wissen.
a) &oll :wol heifen furderlichen.
kündet werden soll, fällt doch wol mindestens 8 Tage vor
16 August, wo die Versammlung der Fürsten und Städte
ecin soli (zd eime tage zi komende) und wo selbst Sonn-
20 tag ist, also spůtestene auf 9 August. Da die obige Auf-
zeichnung nun in der zweitvorhergehenden Woche vor
diesem Sonnlag (zuschen hie und von sontage nehest
komet uber aht dage) geschrieben iet, eo füllt sie späte-
stens in die Zeit vom 26 Juli- 1 August. Ferner: am
25 Mittwoch nach diesem Sonntag sollen die Stüdteboten sich
in, Speier versummeln, den, Krieg zu bestellen, also epáte-
siens am, 12 August; in den ? Wochentagen vor demjeni-
gen, Mittwoch, von welchem es noch 14 Tage bis au dem
genannten, Mittwoch bzw. 12 Aug. sind, mufl unsre Auf-
so zeichnung spätestens geschrieben sein, also spätestens
22-28 Juli. Wir haben also für die Abfassung der Auf-
zeichnung 26 Juli - 1 Aug. und 22-28 Juli d. h. niher 26-28
Juli. Man darf aber nicht vergessen, daß dieß der spä-
teste Termin ist, wenn man nemlich annimmt, daß der
35 Sonntag bis wann der Waffenstillstand an Speier ver-
kündet werden soll, nur 8 Tage vor den 16 Aug. falle,
an welchem dieVersammlung der Fürsten und Städte sein
soll; diese 8 Tage sind eben nur die elwa anzunehmende
mindest mögliche Zwischenfrist, aber es ist an sich noch
40 keineswegs ausgeschlossen daß diese größer sei. Jedenfalls
sind es Beschlüsse der Rheinischen Städteboten auf einem
dhrer Versammlungstage. Von einem solchen, der zu
Mainz abgehalten wurde, gibt uns die Frankfurter Stadt-
rechnung Nachricht aus dem Jahre 1888 Sabb. post Mar-
45 garete [Juli 18): 12 gulden 10 grosse virzerten Johan von
Holtzhüsen der alde Gipel zum Eber unde Henrich von
Holtzhusen mit koste unde schifilone 7 dage unde auch
zue botenlone zue Mentze, alse man da waz in tedingen
züschen den herren [muß wol heißen steten] des Rin-
50 schen bundes unde den von Strasburg unde von des
zolles wegen zue Hoeste unde anders umb allirleie sache
des bůndes. — item 21 gůlden 8 grosse furten Johan von '
Holtzhusen der eldeste Gipel zum Eber unde Henrich
von Holtzhusen gein Mentze, die uns geborten zue geben
55 von der rechenunge wegen, die die von Wormße zue
Spire taden; iglicher gleven der grossen summe, die
man züm bünde heldet, geborte 8 sh. zue geben. Das
kann der Tag gewesen sein, auf welchem obige Beschlüsse
gefasst wurden. Da nun die Frankfurter Boten in der
60 Rechnungswoche vom 18-24 Juli bezahli wurden und
7 Tage gebraucht hatten, so müssen sie frühestens am
17 Juli zurückgekommen sein und waren somit frühe-
stens am 11 Juli nach Mainz abgereist, und sie sind spů-
testens am 28 Juli zurückgekommen und waren somil
spätestens am 17 Juli nach Mainz abgereist. Mehr als
1 Tag können. sie von einem zum andern Ort nicht wol
gebraucht haben, die Versammlung zu Mainz hat also
frühestens am 12 Juli begonnen und am 16 geschlossen,
spätestens am 18 begonnen und am 22 geschlossen. Man
darf also den Sonntag, bis wann der Waffenstillstand an
Speier verkündet werden soll, ansetzen auf Juli 26 oder
Aug. 2, und den Mittwoch, an welchem sich die Städte in
Speier versammeln sollen, den Krieg zu bestellen, auf
Juli 29 oder Aug. 5. Nun hat aber die in art. 1 unserer
Mainzer Beschlüsse angekündigte Speierer Städteversamm-
tung wirklich stattgefunden, indem die Frankfurter Stadt-
rechnung im Jahr 1388 die Nachricht enthält Sabb. post
Jacobi [4ug. 1]: 17 gulden 9 sh. haid virzert Henrich von
Holtzhusen mit 5 pherden 7 dage gein Spire, der stede
gleven am Ryne gein Swaben zue schicken unde eines
gemeinen heubtmannes da zue ubirkommen. — item
8 lb. minus 1 sh. virzerten Gipol zům Eber unde Conrad
schriber gein Mentze von der widdersagebriefe wegen
an die Beyerschen herren. Da auch dießmal die Boten
7 Tage auswaren und ihre Kosten in der Woche vom
1-7 Aug. verrechnet sind, so hat die Versammlung zu
Speier nicht erst 5Aug. beginnen können, weil diese Kosten
dann erst in der Woche vom 8-14 Aug. verrechnet sein
könnten. Somit bleibt, da der 5 Aug. als Anfang dieser
Versammlung wegfällt, die andere obige Möglichkeit übrig,
sie sollte sein und war wol auch wirklich am 29Juli, Da-
raus folgt auch weiter zurück für den Sonntag, dis zu
welchem der Waffenstillstand an Speier verkiindigt wer-
den soll, das Ergebnis, daß unter ihm der 26 Juli und
nicht der 2 August gemeint ist, und es folgt ferner für die
Mainzer Versammlung selbst, auf welcher obige Beschlüsse
gefasst worden sind, das Ergebnis, daß ihre Beschlüsse
gefasst wurden vor dem 15 Juli, als dem Mittwoch von
welchem es gemäß art. 1 noch 14 Tage sein müssen bis
zum 29 Juli. Nun hatten wir oben gefunden, daß diese
Versammlung frühestens vom 12-16 Juli gehalten worden
sei; jetzt fanden wir: ihre Beschlüsse fallen vor 15 Juli;
daraus folgt, daß diese Beschlüsse anzusetzen sind auf
c. 12-14 Juli. — Meine spätere Ansicht über dieses Stück
s. in der Einl, zum Egerer Reichstag lit. F in der An-
merkung.
(1388
c. Juli
12-14)
[1388
Juli 29)