z 573 stránek
Titel
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Inhaltsübersicht
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Ig
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
XI
XII
XIII
XIV
XV
XVI
XVII
XVIII
XIX
XX
XXI
XXII
Edice
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen-Namen Register
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Zusätze und Verbesserungen
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- s. XII: … 80 ff. 2 Siehe unter lit. H der Einleitung zum Egerer Reichstag p. 147-150. II. Ergebnisse des vorliegenden Bandes. XIII im Jahr…
- s. 20: … geän- haben, nr. 19 in. dert, s. die Einleitung zum Egerer Reichstag lit. F die Vischer in den Forschungen 2, 99. Anm.)…
- s. 51: … spätere Ansicht über dieses Stück s. in der Einl, zum Egerer Reichstag lit. F in der An- merkung. (1388 c. Juli 12-14)…
- s. 501: … p. 180 Drei gen. Strafsburger an ihre Stadt, berichten vom Egerer Reichstag; nr. 88. . 3 — . . . . .…
- s. 501: … p. 167 — Hans von Steinach an Regensburg, berichtet vom Egerer Reichstag ; nr. 89 . . 5 . . . p. 198…
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter König Wenzel. Abt. 2. (1388-1397)
Autor:
Weizsäcker, Julius
Rok vydání:
1874
Místo vydání:
München
Počet stran celkem:
573
Obsah:
- Ia: Titel
- Id: Inhaltsübersicht
- I: Vorwort
- 1: Edice
- 499: Chronologisches Verzeichnis
- 509: Orts-Personen-Namen Register
- 543: Zusätze und Verbesserungen
Strana 20
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Königlicher Friedenstag zu Speier-Heidelberg im April 1388.
Neumarkt in dieser Eigenschaft erschienen waren, da die Absicht bestand die gleichen Boten
zu schicken, laut nr. 6. Man kann sagen, dafl es ein Ulmer, ein Rotweiler, ein Nördlinger
war, und dafs der letztere ohne Zweifel Küdorffer hieß, aber von dem Vierten läßt sich weder
Name noch Ort angeben, vgl. die Auseinandersetzung in der Einleitung zum Nürnberg-
Neumarkter Tag lit. C. Diese 4 bilden dann auch zugleich die Kommission von städtischer
Seite, die mit den vom Pfalzgrafen ernannten Vierern sich vereinigen soll, laut nr. 11 art. 7.
Daneben sind aber noch mehr Gesandte aus dem Gebiete des Schwäbischen Städtebunds
dagewesen, aber diese nicht von Bundes wegen, sondern jeder von seiner Stadt aus um wegen
ihrer gehabten Raubschäden zu verhandeln (nr. 11 art. 7. 12 und auch 17). Solche waren
offenbar die von Regensburg Nürnberg Augsburg Gmünd (nr. 11 art. 3. 9. 10), worunter 10
der Nürnberger Abgesandte Jobs Tetzel allein mit Namen genannt werden kannt. Uebri-
gens ist vielleicht damit die Zahl der städtischen Boten noch nicht erschöpft, da wir nicht
wissen können ob in unsern Quellen alle angeführt sind. Aus Nürnberg waren auch beschä-
digte Kaufleute erschienen um ihre Forderungen geltend zu machen?; ob auch anderswoher,
bleibt dahingestellt, jedenfalls kamen nicht alle3.
F. Erster Anhang: Friedensversuche im Sommer 1388. Unter diesem Titel
ist eine Anzahl von Schriftstücken vereinigt, welche zwar nur als Zwischenstationen zur fol-
genden Versammlung dienen können, als solche aber auch schwer zu entbehren sein würden.
Ich erinnere, daß die Punkte, welche in dem Heidelberger Spruchbrief vom 23 Apr. 1388
noch nicht erledigt waren, auf einem neuen Heidelberger Tag in’s reine gebracht werden 20
sollten und daßs dieser auƒ 24 Juni bestimmt war‘. Eine Nachricht von dem Zustandekom-
men einer solchen Versammlung zu Heidelberg-Speier findet sich nunmehr in der Frankfur-
ter Stadtrechnung, wo auch die Zeit stimmt5; und weitere Spuren zeigen die 3 Schreiben des
Pf. Ruprecht I vom 11 Juli 1388s. Aus diesen letzteren darf man vermuthen, daß die
Schwäbischen Städte nicht erschienen, wofür auch die Art spricht in der sie im April zu 25
Heidelberg abgebrochen hatten; ohnedieſs war der Krieg bereits mit erneuerter Wuth wider
ausgebrochen". Das von den Baiern eng umlagerte Augsburg befand sich um diese Zeit,
wo die Heidelberger Versammlung stattfinden sollte, sogar in gänzlicher Unkenntnis der
Außenwelt, und ein wunderliches Gerücht von einer Zusammenkunft, die zwischen Fürsten
und Städten in Anwesenheit des Königs damals zu Bamberg , wie man wähnte, vor sich gehn 30
sollte, war den Rathgeben der Stadt zu Ohren gekommen°. Die Rheinischen Städte aber
ruhten nicht mit der Vermittelung, und wollten einen newen Friedenstag in Speier auf 25
Juli zusammenbringen , wo die Schwäbischen Städte auch erscheinen sollten, dazu die Herzoge
von Baiern’, Bischof Burkhard von Augsburg, Graf Eberhard III von Wirtemberg, und
die von Oettingen€, was alles sich aus nr. 18 ergibt. Pf. Ruprecht I aber zog vor, diese 35
Versammlung auf 29 Juli in Wirzburg zu haltenH, wo ohnedieſs eine Fürstenzusammenkunft
statthaben sollte22. Diese letztere nun kam zwar zu Stande13, aber die Städte scheinen sich
nicht gezeigt zu haben, die Rheinischen wenigstens sind um diese Zeit in Speier gewesen um
Kriegsmaßsregeln vorzubereiten". Ein gemeinsamer Friedenstag zwischen Fürsten und
5
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1 nr. 11 art. 5. 6. 9, womit die Nürnberger Stadtrech-
nr. 17.
9
nung nr. 14 Rechnungsposten 8 stimmt.
Wol alle drei früher genannten, Stefan, Friderich,
2 nr. 11 art. 9 der Teczel mit seinen kawflewten d. h. Johann.
10 Wol Ludwig XII der Bärtige und Friderich V.
wol Nürnbergern.
3 nr. 10 art. 8.
1l nr. 18, vgl. nr. 19 und 20.
12 nr. 20.
nr. 10 art. 4. 6. 7. 9, vgl. diese Einleitung lit. C.
13
nr. 16 art. 2.
Rommel Gesch. von Hessen 2, 223 mit Anm. p. 165.
nr. 18-20; von Speier aus scheinen die Rheinischen
1 nr. 21 mit nt., vorausgesetzt daß ich das Stück rich-
Städte nur 2 Bevollmächtigte nach Heidelberg geschickt zu
tig datiere. (Darüber habe ich meine Ansicht später geän-
haben, nr. 19 in.
dert, s. die Einleitung zum Egerer Reichstag lit. F die
Vischer in den Forschungen 2, 99.
Anm.)
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